24.10.2026
Bundesliga

0:1 nach großem Kampf

Eintracht Frankfurt bietet Borussia Dortmund über weite Strecken Paroli, muss sich dem Vizemeister nach dem einzigen Gegentreffer des Abends durch Beier aber geschlagen geben.

Im dritten Abendspiel in Folge nahm Adi Hütter zwei Veränderungen im Vergleich zum 1:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln vor. Zum einen ersetzte Elisa Baum auf der linken Außenverteidigerposition Keita Kosugi. Außerdem erhielt Noel Aseko, Vorlagengeber des Siegtreffers acht Tage zuvor, den Vorzug vor Mario Götze.

Die beiden deutschen U21-Nationalspieler Noel Aseko und Elias Baum kehren in Dortmund in die Startelf zurück. Baum diesmal links statt rechts hinten.

Beide Mannschaften gehen sofort forsch zu Werke und sorgten so für eine temporeiche Partie. Den ersten Akzent setzten die Gäste. Nach drei Minuten musste Ramy Bensebaini in höchster Not gegen Nnamdi Collins in aussichtsreicher Abschlussposition retten. Aufseiten der Borussia versuchte es zunächst Fábio Silva erfolglos aus der Distanz (8.), bevor Serhou Guirassy nach einer Viertelstunde den ersten Hochkaräter in Form eines satten Distanzschusses hatte. Dieses Duell mit dem Angreifer entschied SGE-Keeper Noah Atubolu aber ebenso für sich wie ein für den Angreifer aussichtsreiches Eins-gegen-eins-Duell in der 17. Minute.

Hochkaräter auf beiden Seiten

Danach überwog bei den Hessen kurzzeitig defensive Kompaktheit, ehe ein Schlenzer von Farès Chaibi vorbei (26.) und ein knapp am Kasten vorbei rauschender Abschluss von Jonathan Burkardt (27.) ihr Ziel verfehlten.

In der Folge blieb es ein munterer Schlagabtausch. In der 31. Minute landete ein abgefälschter Schuss von Daniel Svensson auf der Querlatte, bevor wenig später erst Gregor Kobel und dann Waldemar Anton die Frankfurter Führung durch Younes Ebnoutalib verhinderten. Zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit hätte Ebnoutalib fast die nächste gute Abschlusschance gehabt, kam bei einer scharfen Hereingabe durch Nnamdi Collins von der rechten Seite aber den Bruchteil einer Sekunde zu spät. Fast mit dem Pausenpfiff dann noch mal eine Gelegenheit für die BVB durch Felix Nmecha, aber Atubolu war auch bei diesem Versuch auf das kurze Eck auf seinem Posten.

Mit unverändertem Personal und unverändert hohem Engagement gingen die beiden Kontrahenten den zweiten Durchgang an. Erneut gehörte der erste gute Abschluss den Adlerträgern, die in Person von Chaibi direkt mal eine Glanzparade von BVB-Schlussmann Kobel einforderten (46.). Die Antwort der Dortmunder ließ nicht lange auf sich warten. Guirassy traf nach einem Eckball per Kopf die Latte (53.). Im direkten Gegenzug trat abermals Chaibi in Erscheinung, der vom Strafraumeck erneut Kobel prüfte.

Beier mit dem Tor des Abends

In einem weiterhin ausgeglichenen, intensiven Spiel gehörten die nächsten Chancen der Dortmunder Borussia. Zunächst zielte Guirassy neben den linken Pfosten, dann prüfte der eingewechselte Ethan Nwaneri mit seinem ersten Ballkontakt Noah Atubolu (67., 69.). Auch SGE-Chefcoach Adi Hütter reagierte eine Viertelstunde vor dem Ende und brachte Ansgar Knauff und Can Uzun für Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib.

Nach 80 Minuten waren dann sowohl die tapfer kämpfenden Frankfurter Feldspieler als auch der blendend aufgelegte Noah Atubolu machtlos. Der ebenfalls eingewechselte Maximilan Beier traf von der Strafraumkante präzise ins rechte Toreck zur Führung der Hausherren. Knauff versuchte eine Minute später zwar direkt zu antworten, wurde letztlich aber von mehreren Abwehrspielern im Verbund gestoppt. Es blieb die letzte nennenswerte Offensivaktion, sodass Eintracht Frankfurt mit der knappsten aller Niederlagen gegen den deutschen Vizemeister die Heimreise antreten musste.