Trainer Friedhelm Funkel nominierte für die Startelf wieder Michael Fink ins defensive Mittelfeld, dafür ersetzte Chris in der Innenverteidigung den gesperrten Bellaid. Markus Steinhöfer erhielt zudem etwas überraschend den Vorzug vor Liberopoulos und bildete mit seinem Pendant Mehdi Mahdavikia auf rechts die Flügelzange. Jung spielte zudem für den gesperrten Ochs.
Nach fünf Minuten permanenter Ballkontrolle der Eintracht konnten sich die Gastgeber des VfL Bochum, die unbedingt gewinnen mussten, befreien, und übernahmen langsam aber sicher das Kommando.
Die Adlerträger ließen sich zu weit in die eigene Hälfte drängen und kamen kaum mehr dazu, eigene Angriffe zu initiieren und die wenigen Offensivbemühungen wurden kläglich vergeben. So landete beispielsweise ausnahmslos jede Flanke von Markus Steinhöfer in den Armen von VfL-Keeper Heerwagen.
Was die meisten Fans ahnten, wurde nach 26 Minuten Gewissheit: Bochum ging durch Hashemian in Führung. Dem Treffer voraus ging eine scharf getretene Flanke von Epallé, der Spycher auf rechts ausspielte und ein Fehler des ansonsten stark haltenden Eintracht-Torwarts Pröll, der den Ball in seinem Hoheitsgebiet Fünfmeterraum nicht mehr abfangen konnte.
Auch in der Folge präsentierten sich die Hessen konsterniert und kamen insgesamt nur noch zu zwei Gelegenheiten durch Meier und den eingewechselten Caio in der zweiten Halbzeit.
Das entscheidende 2:0 für die damit vor dem Abstieg geretteten Bochumer erzielte, erneut mit einem Kopfballtor, der Argentinier Klimowicz, der dabei von einem Stellungsfehler Chris' und einem Querschläger des Youngsters Jung profitierte (73.).
Aufgrund der Ergebnisse der anderen Mannschaften hat die Eintracht damit mit 33 Punkten einen Spieltag vor Schluss bereits den Klassenerhalt geschafft, was aufgrund dieser erneut schwachen Mannschaftsleistung allerdings keinen Trost bildet.
Positiv hervorzuheben war an diesem Tag lediglich das etwa zehnminütige Comeback des Kapitäns Ioannis Amanatidis nach sieben Monaten Verletzungspause.