02.12.2022
Eintracht

5:1 gegen Sandhausen

Borré (7., 77.), Alario (27.), Tuta (48.) und Alidou (49.) sorgen für einen gelungenen Test gegen den Zweitligisten, dem kurz vor Schluss der Ehrentreffer gelingt.

Ohne sieben Nationalspieler, die verletzten Ansgar Knauff und Marcel Wenig sowie die geschonten Makoto Hasebe und Sebastian Rode trat Eintracht Frankfurt mit einem 18-Mann-Kader gegen den SV Sandhausen an. Oliver Glasner nominierte neben 14 Lizenzspielern auch vier Nachwuchshoffnungen, darunter Jungprofi Mehdi Loune.

In der Formation gab es zunächst keine Experimente. Im etablierten 3-4-3 sollten die Angreifer Faride Alidou, Rafael Santos Borré und Lucas Alario Schwung aufnehmen, auf den Flügeln Aurélio Buta und der als Kapitän aufgebotene Christopher Lenz für Tempo und Flanken sorgen. Ein Plan mit Erfolg.

Bei eisigen Temperaturen agierten die Adler im Deutsche Bank Park vor der Wintersporthalle defensiv aufmerksam und offensiv passsicher. Für den frühen Dosenöffner sorgte Borré nach einem langen Ball von Lenz, den Alario mit dem Kopf verlängerte (7.). Der Argentinier hatte weitere Chancen auf dem Kopf (18.) wie dem Fuß (22.) und belohnte sich schließlich nach einer flachen Hereingabe von Buta (27.). Weil Jens Grahl einmal nach einem Flatterfreistoß von Ex-Adlerträger David Kinsombi aufmerksam war (26.), Alidou nach einem Steckpass des wie in Osaka im defensiven Mittelfeld aufgebotenen Tuta aus spitzem Winkel verzog (29.) und Borré in Nikolai Rehnen seinen Meister fand (39.), ging’s mit 2:0 in die fünfminütige Halbzeitpause.

Neben den Seiten wechselte auch Oliver Glasner drei Mal und schenkte Jérôme Onguéné, Timothy Chandler sowie Luca Pellegrini Spielpraxis. Für die Highlights sorgten erstmal andere. Tuta vollstreckte nach eine südamerikanische Kombination über Borré und Alario von der Strafraumkante zum 3:0 (48.), Alidou bestrafte einen missglückten Querpass von Immanuel Höhn mit dem 4:0 (49.). Auf der anderen Seite durfte sich Grahl bei einem Distanzschuss auszeichnen (52.), Alidou verpasste seinen Doppelpack (53.).

Abräumer und Goalgetter: Tuta macht auf ungewohnter Position auf der Sechs seine Sache gut.

In der Folge verflachte der kurzweilige Kick etwas, Höhn hätte seinen Fehler fast wieder gutgemacht. Doch der SVS-Spielführer köpfte knapp über den Kasten (74.). Dafür hatte der umtriebige Borré noch einen im Köcher und jagte das Leder ansatzlos zum 5:0 in die Maschen (77.), Dina Ebimbe traf aus dem Hinterhalt den Pfosten (88.). Den Schlusspunkt setzte Dario Dumic mit dem Ehrentreffer zum 5:1 (83.), was aber nicht den Eindruck schmälerte, dass einige in der Hinrunde weniger eingesetzte Akteure Empfehlungsschreiben hinterlassen konnten.

Am Wochenende hat die Mannschaft frei, am Montag beginnt die letzte Trainingswoche vor dem Auswärtsspiel bei Atalanta BC am Freitag. Anstoß in Bergamo ist um 20 Uhr, neben Sky überträgt auch EintrachtTV wieder live.

Aufstellung

Grahl - Toure, Smolcic, Ndicka (46. Onguéné) – Buta (46. Chandler), Tuta, Dina Ebimbe, Lenz (46. Pellegrini) - Borré, Alario, Alidou.

Tore

1:0 Borré (7.)
2:0 Alario (27.)
3:0 Tuta (48.)
4:0 Alidou (49.)
5:0 Borré (77.)
5:1 Dumic (83.)

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