04.07.2025
Eintracht

Adlerticker: Die Eintracht-News des Tages

Grüße an Tuta und Preuß, Schwegler im Gespräch, Aaronson im Gold-Cup-Finale, Santos in der Reha, Partnerschaft mit adidas, Fahrplan im Juli. Mit einem Klick auf Ballhöhe!

Der Adlerticker: Die Eintracht-News des Tages – mit einem Klick auf Ballhöhe! Montag bis Freitag sowie an Spieltagen auf eintracht.de und mainaqila.

+++ Freitag, 4. Juli +++

+++ Parabens, Tuta! +++

Seit Anfang 2019 den Adler auf der Brust, bisher wettbewerbsübergreifend 187 Einsätze. Beides toppen im aktuellen Aufgebot einzig Timothy Chandler und Kevin Trapp. Im vergangenen September gegen Viktoria Plzeň führte er das Team das erste Mal als Kapitän auf den Rasen: Lucas Silva Melo, geläufiger als Tuta.

Der beim Sao Paulo FC ausgebildete Brasilianer hat den Status des Perspektivspielers längst abgelegt und erntete kürzlich ein Sonderlob von David Abraham, der vormals eine ähnliche Position bekleidete:

„Unglaublich, er hat sich sehr schnell entwickelt. Anfangs hat es ihm natürlich noch an Erfahrung gefehlt, aber seither hat er es sehr gut gemacht. Für mich persönlich ist er ein top Spieler, der immer für das Team da war. Er ist ein richtig guter Mensch, eher der ruhigere Typ.“ Parabens, alles Gude, zum 26. Geburtstag, Tuta!

Grüße raus gehen auch an Christoph Preuß. Der langjährige Eintracht-Spieler, der nach seinem Amt als Teammanager seit 2023 als Leiter der Lizenzspielerabteilung fungiert, wird 44 Jahre alt.

+++ Donnerstag, 3. Juli +++

+++ Schwegler: „Ganz gute Antennen“ +++

Als Pirmin Schwegler im ProfiCamp im Deutsche Bank Park die Medienvertreter zur ersten Presserunde der Eintracht in diesem Spieljahr empfängt, ist es gleichzeitig auch die öffentliche Premiere für den 38-Jährigen in neuer Funktion; abgesehen von den medialen Verpflichtungen als Fußball spielender Adlerträger zwischen 2009 und 2014. Der Einstieg verläuft so zurückhaltend und gleichzeitig offenherzig; ähnlich also, wie der Schweizer später seine Rolle beschreibt. Auf die Frage, was hinter seinem Job als Technischer Direktor stecke, berichtigte Schwegler der Form halber ganz sachlich – um im selben Atemzug zu erklären, warum die Bezeichnung für ihn überhaupt keine Rolle spiele. Pirmin Schwegler, seit dem 1. Januar 2025 Leiter Profifußball bei Eintracht Frankfurt, spricht über ...

… sein erstes Halbjahr als Leiter Profifußball: Der Plan war, anzukommen, alles zu beobachten und daraus Dinge zu entwickeln. Ich war vom ersten Tag an mittendrin. Das hat den Prozess total beschleunigt, zumal ich sofort großes Vertrauen gespürt habe. Schon in den Wochen vor meinem Start habe ich in den Gesprächen mit Markus Krösche ein gutes Gefühl bekommen. Timmo Hardung kannte ich noch aus Hoffenheim, Dino Toppmöller noch nicht so gut. Aber alles hat sich sehr, sehr schnell gefunden, was meine Rolle und Aufgaben betrifft.

… sein Jobprofil: Es geht mir nicht darum, wie der Jobtitel heißt, sondern um die Aufgaben und darum, wie wir als Team funktionieren. Das ist nicht anders als bei den Spielern auf dem Platz. Jeder hat seine Rolle und ich habe meine sehr schnell finden dürfen, weil es die Personen um mich herum mitgetragen haben. Die Aufgaben sind sehr vielfältig, allmählich kristallisieren sich die Kernthemen heraus. Es ist wichtig, dass jeder seine Rolle kennt, auch das Fußballteam kann nicht mit elf Kapitänen auflaufen. Ich bin sehr nah dran an der Mannschaft, auch wenn das plakativ klingen mag. Ich versuche, täglich beim Training dabei zu sein und viele Eindrücke zu sammeln. Auch am Trainerteam bin ich nah dran, um gegebenenfalls einwirken zu können und teilweise Sachen abzufedern. Inhaltlich ist als Cheftrainer natürlich Dino federführend. Ich versuche, die Brücke zur sportlichen Leitung zu schlagen.

… seine Arbeitsweise: Ich agiere eher im Hintergrund. Dino Toppmöller und ich bewegen uns vom Mindset her auf einer Wellenlänge und haben das Gespür für den Mensch und die Situation. Das hat sich sehr schnell eingespielt. Wir haben für die Themen ganz gute Antennen. Generell geht es auch im Umgang mit den Spielern oft schnell ins Menschliche. Das ist ein Effekt wie beim Tennis oder Ping-Pong und geht mit dem Sportlichen einher. Wie ich neulich im Eintracht-Podcast gesagt habe: Auch die Spieler sind in erster Linie Menschen und haben ihre Themen außerhalb des Platzes. Daher versuche ich, auf einer natürlichen Basis eine Beziehung aufzubauen. Grundsätzlich – das betont auch Markus Krösche immer wieder – ist es uns wichtig, dass die Jungs mit Freude hierherkommen. Wir haben ein sehr gutes Klima im ProfiCamp. Ich selbst komme jeden Tag sehr gerne zur Arbeit. Dieses Umfeld ist einfach wichtig, weil auf die Spieler, den Staff und das Trainerteam ohnehin viel einprasselt.

+++ Finale für Paxten Aaronson +++

Für Paxten Aaronson dauert die Saison bis einschließlich Sonntag. Der in der vergangenen Spielzeit an den FC Utrecht verliehene Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt steht mit den USA im Endspiel um den CONCACAF Gold Cup. Zum Matchwinner beim 2:1 im Halbfinale gegen Guatemala avancierte Doppelpacker Diego Luna. Aaronson verfolgte das Geschehen von der Bank aus und steht weiterhin bei zwei Einwechslungen in der Gruppenphase gegen Trinidad und Haiti.

Im Finale im eigenen Land wartet Titelverteidiger und Rekordchampion Mexiko, das sich mit 1:0 gegen Honduras durchsetzte. Anstoß im NRG Stadium in Houston ist am 6. Juli um 18 Uhr (Montag, 7. Juli, 1 Uhr MESZ). Die Vereinigten Staaten gewannen bisher sieben Mal die Nord- und Mittelamerikameisterschaft.

+++ Santos: „Fühle mich freier“ +++

Am 7. Juli nehmen die ersten Lizenzspieler mit den Leistungstests die Arbeit auf, eine verkürzte Sommerpause hat derweil Kaua Santos in Betracht gezogen. Der seit April am Kreuzband verletzte Torhüter kehrte zu Beginn der vergangenen Woche nach Frankfurt zurück und tastet sich seit Montag zurück. „Ich bin letzte Woche angekommen und habe am 23. Juni bereits trainiert“, erklärte der 22-Jährige im Gespräch mit EintrachtTV.

Im Heimatland Brasilien habe der Fokus vorwiegend auf der eigenen Gesundung gelegen, dafür nahm Santos auch private Abstriche in Kauf: „Es war zeitlich nicht so einfach, was die Familie angeht. Ich habe mich schon sehr auf die Erholung konzentriert, auf mein Knie. Von daher war es schwer, allen gerecht zu werden. Deshalb bin ich aber auch mit einem guten Gefühl zurückgereist, weil ich mich immer sicherer fühle.“

Nach einer gemeinsamen Einheit auf dem Trainingsplatz im Deutsche Bank Park mit Landsmann Tuta, der das letzte Saisonspiel in Freiburg angeschlagen verpasst hatte, ließ Santos am Mittwoch durchblicken, dass sich die Entbehrungen gelohnt haben: „Ich kann jeden Tag etwas mehr geben, fühle mich freier. Was ich am meisten will, ist auf dem Platz zu stehen, zu trainieren und zu spielen. Das erste Ziel habe ich erreicht!“ Während Deutschland zuletzt unter der Hitzewelle ächzte, nimmt es Santos sportlich: „Es fühlt sich wie in Brasilien an. Das ist gut. Ein Teil Brasilien hier.“

+++ Mittwoch, 2. Juli +++

+++ Neues Kapitel: So läuft der Wechsel zu adidas +++

Neue Saison, neuer Ausrüster – und eine Menge Arbeit, die sonst kaum jemand mitbekommt. Franco Lionti und Kay Schulmeyer sind in dieser Woche ordentlich ins Schwitzen gekommen. Alte Bestände raus, adidas Teamware rein. Ein logistisches Großprojekt!

EintrachtTV hat den Materialwarten über die Schulter geschaut.

+++ Aaronson beim Gold Cup +++

Während an diesem Mittwoch in der Schweiz die Fußballeuropameisterschaft der Frauen anläuft, biegt der CONCACAF Gold Cup auf die Zielgerade ein. In der Nacht auf Donnerstag steigen die Halbfinals der Nord- und Mittelamerikameisterschaft.

Den Anfang machen ab 19 Uhr Eastern Time die USA mit Eintracht-Mittelfeldspieler Paxten Aaronson. Gegner im Energizer Park in St. Louis ist Guatemala. Die Bilanz spricht mit 16 Siegen, fünf Remis und sechs Niederlagen für den Gastgeber. Die letzte Gold-Cup-Partie zwischen beiden Nationen datiert aus 2007, als sich die USA in der Gruppenphase mit 1:0 durchsetzten. Mögliche Kontrahenten in einem Endspiel wären Rekordgewinner und Titelverteidiger Mexiko oder Honduras, die drei Stunden später in Santa Clara die Klingen kreuzen.

+++ Zwei Asiaten für die U21 +++

Transferdoppelschlag bei der U21 von Eintracht Frankfurt. Die höchste Ausbildungsmannschaft, die 2025/26 in der Hessenliga antreten wird, befindet sich seit vorvergangener Woche in der Sommervorbereitung. Teil der Trainingsgruppe von Coach Dennis Schmitt werden künftig auch zwei Asiaten sein.

Mit Rinto Hanashiro kommt ein 19-jähriger Offensivspieler von der U21 des VfB Stuttgart. Der Japaner trifft in Dreieich auf seinen Landsmann Makoto Hasebe, der beim Eintracht-Unterbau als Co-Trainer fungiert.

Außerdem hat sich Yundo Kim den Adlern angeschlossen. Der 22-jährige Innenverteidiger aus Südkorea spielte zuletzt für den FC Gießen. 

+++ Die wichtigsten Termine im Juli +++

Das Spieljahr 2025/26 ist auf dem Papier eröffnet, in einer Woche rollt auf dem Gelände im Deutsche Bank Park erstmals wieder der Ball und im Laufe des Monats stehen drei Testspiele zwischen Bornheim und Louisville auf der Agenda.

AnlassDatumUhrzeit*Ort
LeistungstestsMontag, 7. Juli
LeistungstestsDienstag, 8. Juli
Erstes MannschaftstrainingMittwoch, 9. Juli11.30 Uhr
Testspiel FSV FrankfurtSamstag, 19. Juli18 UhrPSD Bank Arena, Bornheim
Start TrainingslagerDienstag, 22. JuliLouisville und Philadelphia
Testspiel Aston VillaSonntag, 27. Juli1 UhrLynn Family Stadium, Louisville
Testspiel Louisville City FCMittwoch, 30. Juli1.30 UhrLynn Family Stadium, Louisville

*MESZ

+++ Dienstag, 1. Juli +++

+++ adidas Teamwear und Freizeit-Kollektion +++

Mit dem Start ins Spieljahr 2025/26 beginnt ein neues Kapitel bei Eintracht Frankfurt: adidas ist zurück unter dem Adlerdach. Ab sofort sind die neue Teamwear und Freizeit-Kollektion im Onlineshop, in der App mainaqila sowie in den stationären Fanshops und Partner-Fanshops erhältlich.

Viel Spaß beim Shoppen!

+++ Gude adidas! +++

+++ Montag, 30. Juni +++

+++ Pausenliga-Pate Alex Meier +++

Seit Jahresbeginn stand fest, dass Alexander Meier in der neuen Saison 2025/26 zum U19-Cheftrainer aufsteigen wird. Nun kommt eine weitere gern gewählte Aufgabe unter dem Adlerdach hinzu: Die Patenschaft für die Pausenliga.

„Das ist eine tolle Sache für die Kinder, sie machen Sport und haben dabei auch einen Wettbewerbsaspekt. Als ich vor Ort war, konnte ich sehen, wie sich die Kinder gegenseitig anfeuern, alle sind sehr motiviert zu gewinnen. Ich glaube, dass es besonders wichtig für Kinder ist, Sport zu machen und Ehrgeiz zu entwickeln“, erklärt der 42-Jährige.

+++ Alex Richter: „Abläufe geschärft“ +++

Zu Wochenbeginn hat sich Alexander Richter zur Entwicklung des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) in der vergangenen Saison geäußert. Der Leiter des NLZ sprach unter anderem über ...

... die U21: Wir haben Abläufe geschärft, aber uns auch jeden einzelnen Spieler angesehen, was er für eine Leistung geliefert hat und was wir uns von ihm erwartet haben. Da gibt es immer Diskrepanzen und daraus müssen wir jetzt für die Zukunft lernen. So etwas darf uns nicht nochmal passieren.

... die U19:  Es waren echt gute Entwicklungen bei teilweise 15- und 16-jährigen Spielern dabei. Aber auch da: Man ist hinterher natürlich enttäuscht, weil wir in Bremen führen und dann in die zweite Halbzeit der Verlängerung gehen.

... U17: Wenn wir auch über mich vorgeben, dass wir Ballbesitzfußball spielen, müssen wir schauen, aktiv zu sein und immer diejenigen sein zu wollen, die auf dem Platz das Spieltempo bestimmen. Trotzdem dürfen wir nicht vergessen zu verteidigen. Das haben wir gerade in diesem Jahrgang nicht gut hinbekommen.

+++ Paxten Aaronson steht im Halbfinale +++

Nach der UEFA Nations League und U21-Europameisterschaft ist noch ein Adlerträger international vertreten: Paxten Aaronson mit den USA beim CONCACAF Gold Cup. Im Viertelfinale der Nord- und Mittelamerikameisterschaft hat sich der Gastgeber in der Nacht auf Montag mit 4:3 im Elfmeterschießen gegen Costa Rica durchgesetzt. Aaronson blieb auf der Bank. Während die Vereinigten Staaten somit auf ein Endspiel vor heimischer Kulisse hoffen, muss der zweite Gastgeber seine Finalträume begraben. Kanada verlor 5:6 im Elfmeterschießen gegen Guatemala – der Semifinalkontrahent der US-Boys am 3. Juli, 1 Uhr MESZ im CITYPARK St. Louis.

+++ Exklusiver adidas Presale im Fanshop MyZeil +++

Am 1. Juli übernimmt adidas offiziell als neuer Ausrüster von Eintracht Frankfurt. Am Abend zuvor findet im Fanshop MyZeil ein exklusives adidas Preshopping statt. An diesem Montag von 21 bis 23 Uhr läuft der Vorverkauf der ersten adidas Kollektionen, darunter Teamwear. Ein Trikot wird nicht erhältlich sein.

Am 30. Juni erhalten Mitglieder 20 Prozent Rabatt auf adidas Artikel, ansonsten gibt es zehn Prozent Vergünstigung. Alle Produkte so lange der Vorrat reicht. Shoppen kann sich doppelt lohnen: Mit jedem Einkauf bietet sich die Chance auf eines von drei neuen Heimtrikots, die in der Verlosung landen.

Offizieller Verkaufsstart im Onlineshop und in den Fanshops ist am 1. Juli.