Der Adlerticker: Die Eintracht-News des Tages – mit einem Klick auf Ballhöhe! Montag bis Freitag sowie an Spieltagen auf eintracht.de und mainaqila.
+++ Eintracht-Cheftrainer Adi Hütter über … +++
… die Aufarbeitung der Heimniederlage gegen Augsburg: Fakt ist, dass wir sowohl gegen Augsburg als auch in Berlin zur Pause geführt, es aber nicht geschafft haben, das Spiel zu Ende zu bringen. Das haben wir ganz klar angesprochen. Speziell am Sonntag hatte in der ersten Halbzeit ein Rad ins andere gegriffen; aber wir haben alles, was wir uns erarbeitet haben, in zwei Minuten hergeschenkt. Wir arbeiten an der mentalen Schärfe und Aufmerksamkeit. Dass uns Dinge zu schnell aus der Bahn werfen, darf uns nicht passieren. Als Einzelkämpfer wie in der zweiten Halbzeit funktioniert es nicht. Darauf liegt der Fokus auf den kommenden Spielen. Dann bin ich überzeugt, dass wir relativ schnell in die Spur finden.
… das nächste Spiel in Mainz: Wenn wir so auftreten wie gegen Augsburg in der ersten Halbzeit, werden wir in Mainz ein gutes Spiel machen. Der FSV hat mit dem 5:0 in Hamburg aufhorchen lassen und eine eingespielte Mannschaft. Urs Fischer ist seit Dezember 2025 Trainer und hat die Mannschaft so, wie er sie haben möchte: Typischer Urs-Fischer-Fußball, gut im Verteidigungsverhalten und auch offensiv mit Qualitäten. Speziell Tietz und Becker sehe ich als sehr, sehr starkes Duo. Im Mittelfeld haben sie eine Achse. Dennoch müssen wir uns in keiner Weise verstecken. Auch wir haben Qualität, das ist mir wichtig, zu betonen. Es kommt darauf an, mit welcher Intensität wir ins Spiel gehen. Wir müssen dagegenhalten. Wir müssen das Spiel von der ersten Minute annehmen, die Zweikämpfe annehmen und mit Energie Fußball spielen. Dann bin ich überzeugt, dass wir ein gutes Spiel machen.
Die komplette Pressekonferenz zum Nachhören
… das Spielsystem: Die Gegentore, die wir gegen Augsburg kassiert haben, haben überhaupt nichts mit dem System zu tun. Egal ob Vierer- oder Fünferkette – ich muss in die Zweikämpfe gehen und in den gefährlichen Zonen den Ball klären! Das haben wir vermissen lassen und müssen wir verbessern. Auf der anderen Seite habe ich immer betont, dass wir flexibel sein möchten. Wir haben das 4-2-2-2 häufig trainiert. Die Mannschaft während der Vorbereitung war eine etwas andere als in den vergangenen zehn Tagen, seit das Transferfenster geschlossen ist. Trotz allem sollte man als Trainer immer flexibel sein. Dass wir mal umstellen, wird die Zeit zeigen.
… die Defensivzentrale: Wahrscheinlich wäre Robin Koch bei seiner Qualität in der Lage, auf der Sechs spielen zu können. Aber wir haben für diese Position mit Raphael Onyedika Verstärkung bekommen und generell in meinen Augen kein Problem im defensiven Mittelfeld. Jeremiaha Maluze hat es gut gemacht gegen Union. Lilian Brassier ist seit knapp einer Woche bei uns. Wir alle brauchen noch etwas Zeit, um Automatismen zu entwickeln, damit wir noch besser verteidigen und wieder erfolgreich Fußball spielen.
… die Personalsituation: Wir haben noch zwei Tage bis zum Spiel. Ich gehe davon aus, dass es der eine oder andere zurück in die Startelf schafft. Nnamdi Collins trainiert seit Mittwoch mit, natürlich hat er noch Rückstand. Ansgar Knauff ist auf dem Weg zurück. Ob es für Mainz reicht, lasse ich dahingestellt.
… die Förderung von jungen Spielern: Ich werde nie einen einzelnen Spieler für einen Spielausgang verantwortlich machen. Wir gewinnen und wir verlieren als Mannschaft. Trotz allem kann und muss man die eine oder andere Situation besser lösen, auch für die Zukunft. Was ich ganz klar betonen möchte: Wir haben einen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, der alle Juniorenteams durchlaufen hat. Als Elias Baum in Elversberg war, haben alle im Umfeld gefragt, warum man solch einem Jungen keine Chance gibt. Nach zwei Spielen die Idee zu haben und nach Alternativen zu suchen – das bin ich nicht. Ich ziehe das durch. Auch in meiner Vergangenheit habe ich immer versucht, die Spieler zu unterstützen. Nicht nur die jungen, auch die alten, wenn sie mal hängen. Das ist meine Aufgabe, das ist meine Pflicht. Deswegen nehme ich solch einen Spieler, einen ehrlichen Spieler, der alles unternimmt und in seine erste richtige Bundesligasaison geht, nicht vorschnell raus. Dasselbe gilt für Keita Kosugi. Ich habe noch nie – noch nie! – einen Spieler gesehen, der jung war, gleich gespielt hat und sofort ein Star war. Nehmen wir Jonathan Burkardt: Er war in Mainz auch nicht vom ersten Tag an der Topstar, sondern hat einen Reifeprozess durchlaufen, bis er der Spieler geworden ist, der es in die Nationalmannschaft geschafft hat.
+++ Manfred Binz kommentiert für EintrachtFM +++
So kurz die Anreise, so lange die Durststrecke, wenn Eintracht Frankfurt beim 1. FSV Mainz 05 gastiert. Rheinland-Pfalz ist seit jeher ein hartes Pflaster für die Adler, ein dreifacher Punktgewinn eher die Ausnahme als die Regel. Zwei Eintracht-Gesichter wissen am Samstag auf jeden Fall, wie den Nullfünfern beizukommen ist. Trainerrückkehrer Adi Hütter führte die SGE 2021 zum ersten Auswärtserfolg gegen den FSV seit 1986.
Damals behielt Frankfurt im DFB-Pokal mit 1:0 nach Verlängerung die Oberhand. Vorne knipste Reinhold Jessl – hinten fungierte Manfred Binz als Libero. Jener Manni Binz soll auch am Samstag den Überblick behalten, wenn der 411-malige Adlerträger und heutige Trainer der Fußballschule das Rhein-Main-Duell an der Seite von Marc Hindelang kommentieren wird. EintrachtFM geht etwa zehn Minuten vor dem Anstoß um 15.20 Uhr auf Sendung.
+++ Bundesliga: Spieltage fünf bis elf terminiert +++
Weiter im Terminierungstakt. Die Bundesliga hat die exakten Anstoßzeiten der Spieltage fünf bis elf festgelegt.
+++ DFB-Pokal: Zweite Hauptrunde zeitgenau terminiert +++
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Paarungen der Zweiten Hauptrunde im DFB-Pokal zeitgenau terminiert. Das Auswärtsspiel von Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger SV findet am Dienstag, 27. Oktober, 18 Uhr, im Volksparkstadion statt. Die Begegnung läuft live und exklusiv bei Sky.
+++ NLZ-Leiter Alexander Richter im Vodcast „Eintracht vom Main“ +++
In der neuen Folge „Eintracht vom Main“ spricht Alexander Richter, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ), darüber, was die Ausbildung des NLZ von der U9 bis zur U21 ausmacht, welchen Herausforderungen sich die Adlerträger in dieser Saison stellen müssen, und die jüngsten Reformen im deutschen Nachwuchsfußball.
Außerdem gibt Richter Einblicke in die Kaderstrukturen der Junioren, spricht darüber, warum in der Eintracht-Jugend fast ausschließlich Spieler aus der Region spielen und erklärt, welche Rolle insbesondere die U21 für den Sprung in den Profifußball spielt.
+++ Adlerkalender: Highlights in Frankfurt, Hessen und Umgebung +++
Ob Mainmetropole, Hessen oder Rheinland-Pfalz. Die Fußball spielenden Adlerträgerinnen und Adlerträger sind dieser Tage gut unterwegs.
Die U21 gewinnt am Mittwochabend nach Pausenrückstand mit 2:1 in Fulda, die Traditionsmannschaft gastiert in Hanau; dazu die Männer in Mainz, die U20-Frauen in Andernach und obendrein Heimspiele in Dreieich, am Riederwald und am Brentanobad. Das Wichtigste in Kürze.
| Termin | Anlass | Fokus | Ort |
|---|---|---|---|
| Donnerstag, 13.30 Uhr | Pressekonferenz mit Adi Hütter | Vor dem Auswärtsspiel gegen Mainz | ProfiCamp im Deutsche Bank Park |
| Freitag, 12.45 Uhr | Medienrunde mit Niko Arnautis | Vor dem Heimspiel gegen Hoffenheim | Virtuell |
| Freitag, 18.30 Uhr | „Eintracht in der Region“ | Tradi-Auswärtsspiel gegen Großauheim | Sportplatz an der Lindenau, Hanau |
| Samstag, 14 Uhr | Regionalliga Südwest | U21-Heimspiel gegen Homburg | maxworx Sportpark, Dreieich |
| Samstag, 15.30 Uhr | Bundesliga | Auswärtsspiel gegen Mainz | MEWA ARENA, Mainz |
| Sonntag, 11 Uhr | DFB-Nachwuchsliga | U19-Heimspiel gegen Leipzig | Riederwaldstadion |
| Sonntag, 14 Uhr | 2. Frauen-Bundesliga | U20-Auswärtsspiel gegen Andernach | Stadion Andernach, Andernach |
| Sonntag, 16 Uhr | Frauen-Bundesliga | Heimspiel gegen Hoffenheim | Stadion am Brentanobad |







