14.03.2026
Eintracht

Adlerticker: Zwei Wechsel in der Startelf

Doan und Amaimouni beginnen, Einschätzungen von Albert Riera, Frank Schmidt und Jean-Mattéo Bahoya, Fakten unter dem Radar und die Entwicklungen bis zum Anstoß gegen Heidenheim. Mit einem Klick auf Ballhöhe!

Der Adlerticker: Die Eintracht-News des Tages – mit einem Klick auf Ballhöhe! Montag bis Freitag sowie an Spieltagen auf eintracht.de und mainaqila.

+++ Zwei Wechsel in der Startelf +++

Die Aufstellung ist da! Im Vergleich zum 0:0 auf St. Pauli erhalten Ritsu Doan und Ayoube Amaimouni-Echghouyab den Vorzug vor Oscar Højlund und Jonathan Burkardt.

+++ Bahoya möchte „mehr Dynamik“, Riera „mehr Risiko“  +++

Mutmaßungen bis Prophezeiungen, dass die Gäste nicht unbedingt zur ungezügelten Attacke blasen werden, gibt es zur Genüge. Drei Zahlen, die diese Meinungen unterfüttern:

  • 31,72 Meter beträgt die durchschnittliche Distanz des letzten Heidenheimer Feldspielers zur eigenen Grundlinie – Ligatiefstwert.
  • 1132 lange Bälle haben die 1846er bisher gespielt – Ligahöchstwert.
  • Im Mittel 41,4 Prozent Ballbesitz unterbietet einzig Union Berlin.

Letzteres muss beileibe kein Malus sein, wie die Adlerträger am eigenen Leib erfahren haben. Gegen die Eisernen holte die Eintracht in dieser Spielzeit einen Punkt aus zwei Duellen.

Auf vergleichbare Herausforderungen angesprochen, erläuterte Jean-Mattéo Bahoya unter der Woche im Gespräch mit der Eintracht-Redaktion: „Mehr Bewegung, mehr Dynamik in den Aktionen und ein variableres Spiel. Wir müssen es ständig immer und immer wieder versuchen, nur so können wir Tore erzielen und die Partie für uns entscheiden.“

Auch Riera, der Bahoya viermal in Folge über 90 Minuten von der Leine ließ, schlussfolgerte am Freitag, „geradliniger“ werden zu wollen. Es sei ganz einfach: „Ich möchte nicht, dass jemand im letzten Viertel Angst hat, den Ball zu verlieren. Denn wir sind gut in Form, haben eine gute Restverteidigung bei Ballverlust. Deshalb wünsche ich mir beim letzten Pass mehr Risiko.“

+++ Gefahr aus der Ferne +++

Wenn Du glaubst, es geht nichts mehr, kommt von irgendwo ein Weitschuss her. So oder so ähnlich könnte die Parole lauten, wenn herkömmliche Offensivideen nicht zünden sollten. An Mutmachern beziehungsweise Warnhinweisen, den Rückraum im Auge zu behalten, fehlt es statistisch nicht. Denn die zehn Gegentore der Eintracht und sechs Gegentreffer des FCH von außerhalb des Sechzehnmeterraums sind die meisten in der deutschen Beletage.

+++ Ein Blick auf vier andere Plätze +++

Eintracht-Fußball von Samstagvormittag bis zum frühen Abend. Wenn gegen halb sechs im Deutsche Bank Park der Hammer fällt, blicken die Adlerträgerinnen und Adlerträger auf fünf Ligaspiele zurück. Den Anfang macht um 11 Uhr die U19 zu Hause gegen Rot-Weiß Walldorf – live auf EintrachtTV+.

Um 14 Uhr gastieren die Eintracht Frauen beim SV Werder Bremen und die U17-Junioren beim MSV Duisburg. Ab 15 Uhr ist die U21 beim SV Adler Weidenhausen gefordert.

Das Adlergebabbel zum Bundesligaheimspiel von Eintracht Frankfurt gegen den 1. FC Heidenheim 1846.

+++ Der Fahrplan am Samstag +++

  • 14 Uhr: Übertragungsbeginn Konferenz | DAZN live
  • 14.30 Uhr: Matchday Update aus dem Deutsche Bank Park | Instagram live
  • 15.15 Uhr: Übertragungsbeginn Einzelspiel | Sky Sport Bundesliga 4 HD live
  • 15.15 Uhr: Übertragungsbeginn Klubradio | EintrachtFM live
  • Nach dem Spiel: Highlights, Re-Lives, Stimmen | EintrachtTV+

+++ Das sagen die Trainer +++

SGE-Chefcoach Albert Riera: „Mein letzter Satz nach dem Abschlusstraining an die Mannschaft war, was ich im Grunde jedes Mal einfordere: Ich möchte eine Mannschaft sehen, die die gleiche Energie und Leidenschaft an den Tag legt, damit ich am Ende sagen kann: Jeder hat sein Bestes gegeben. Das können wir kontrollieren. Wir denken nicht daran, wer uns gegenübersteht oder wo der Gegner in der Tabelle steht. Natürlich ist es gefährlich, gegen einen Klub anzutreten, der gegen den Abstieg spielt. Denn ein solcher wird sich mit allen Mitteln gegen den Abstieg wehren. Deshalb geht es in erster Linie um unsere Herangehensweise. Jeder Einzelne muss versuchen, die beste Version seiner selbst zu sein, denn dann können wir als Kollektiv glänzen und erfolgreich sein.“

FCH-Cheftrainer Frank Schmidt: „Für uns ist es nicht einfacher geworden. Ich finde, wenn wir über den Gegner sprechen, ist es nicht meine Aufgabe, das zu bewerten oder zu analysieren. Im gleichen Atemzug könnte man sagen: Natürlich, die ersten zwei Heimspiele unter dem neuen Trainer haben sie 3:0 gegen Gladbach und 2:0 gegen Freiburg – zwei Mal zu Null – gewonnen. Da haben sie auch die Tore gemacht. Aber es gibt auch Statistiken, dass sie in der Offensive oder einzelne Spieler nicht mehr diese Werte haben, die sie vorher gehabt haben. Fakt ist: Wir können mitnehmen, dass sie deutlich stabilisiert sind, kontrolliert spielen, auch nicht Mann gegen Mann über den ganzen Platz, sondern meist in einer Überzahl in der letzten Reihe. Das haben sie unter dem neuen Trainer verändert und augenscheinlich in den Griff bekommen. Auch was die Grundordnung betrifft. Wie sie spielen, wenige Wechsel, viel Beständigkeit, eine Formation gefunden, die funktioniert.“

Matchday Special

+++ Harm Osmers in Frankfurt: Eine Verwarnung pro Spiel +++

Harm Osmers pfeift zum insgesamt 19. Mal und zum dritten Mal 2025/26 eine Begegnung mit Beteiligung der Eintracht. Für den 41-Jährigen ist es gewissermaßen in dieser Spielzeit der Hattrick im Stadtwald. Zuvor leitete er am ersten Spieltag das 4:1 gegen Werder Bremen und Ende November das 1:1 gegen den VfL Wolfsburg. Bemerkenswert: Jeweils benötigte der gebürtige Hannoveraner in jenen beiden Spielen nicht mehr als eine Gelbe Karte. Das dürfte nebenbei vor allem Nnamdi Collins und Jan Schöppner interessieren, die bei der nächsten Verwarnung gesperrt wären …

Diplom-Betriebswirt Osmers erhält Unterstützung von den Linienrichtern Dominik Schaal und Markus Schüller. Vierter Offizieller ist Wolfgang Haslberger. Als Video Assistant Referees fungieren Robert Schröder und Holger Henschel.

+++ Drei im Deutsche Bank Park +++

Heimrecht mit Aussichten: Gelänge Eintracht Frankfurt im Deutsche Bank Park wie gegen Mönchengladbach und Freiburg ein gegentorloser Dreier gegen den 1. FC Heidenheim, würden damit zwei weitere Miniserien im Zeichen der Drei einhergehen:

  • Drei gegentorlose Spiele in Folge wären eingestellter Vereinsrekord für die Eintracht in der Bundesliga.
  • Drei Heimsiege in Serie gab es für die SGE in dieser Saison noch nicht in der Liga.

Dreierlei schwierig gestaltet sich an diesem Samstag auch die Anreise mit mit dem Pkw: Sperrungen bis Vollsperrungen betreffen die Golfstraße, Teile der Mörfelder Landstraße und die Isenburger Schneise.

Ein Umstieg auf den Öffentlichen Nahverkehr beziehungsweise eine frühzeitige Anreise sei daher sehr empfohlen.