Der Adlerticker: Die Eintracht-News des Tages – mit einem Klick auf Ballhöhe! Montag bis Freitag sowie an Spieltagen auf eintracht.de und mainaqila.
+++ Vier Wechsel in Dortmund +++
Vier frische Impulse am Freitagabend: Arthur Theate, Farès Chaibi, Mo Dahoud und Ritsu Doan erhalten den Vorzug vor Oscar Højlund, Ansgar Knauff, Jonathan Burkardt und Hugo Larsson.
+++ Für wen der BVB ein dankbarer Gegner war +++
Angesichts eines Sieges in den vergangenen neun Bundesligavergleichen ist Borussia Dortmund faktisch ein undankbarer Gegner, nicht allein für die SGE. Ein dankbarer Kontrahent bleibt der BVB zugleich für vier aktuelle Adlerträger, die alle gegen Schwarz-Gelb ihr erstes Bundesligator erzielten:
Younes Ebnoutalib am 9. Januar 2026 das 2:2 beim schlussendlichen 3:3. Oscar Højlund am 17. Januar 2025 den 2:0-Endstand. Farès Chaibi am 29. Oktober 2023 das 3:2 – Endstand 3:3. Während dieses Trio gemein hat, zu Hause für Frankfurt die Torpremiere gefeiert zu haben, denkt der Vierte im Bunde länger zurück. Jonathan Burkardt traf am 17. Juni 2020 erstmals im deutschen Oberhaus. Beim Mainzer 2:0-Sieg zur Führung. In Dortmund.
+++ Sieben oder nichts +++
Nach den Europapokalhalbfinalspielen steht fest: Allein über die Ligaplatzierungen wird die Bundesliga 2026/27 sieben internationale Vertreter stellen. Spanien hat den fünften Champions-League-Platz rechnerisch sicher. Sollte der SC Freiburg die Europa League gewinnen und nicht besser als Achter werden, käme ein zusätzlicher Europacupstarter hinzu. Umgekehrt gilt dies nicht: Wird Freiburg Siebter und gewinnt am 20. Mai in Istanbul gegen Aston Villa, wandert der Conference-League-Platz an die UEFA zurück.
Ergo: Sieben oder nichts.
+++ Der Fahrplan am Freitag +++
- 19.30 Uhr: Übertragungsbeginn TV | Sky Sport
- 20.20 Uhr: Übertragungsbeginn Klubradio | EintrachtFM
- Nach dem Spiel: Highlights, Re-Lives, Stimmen | EintrachtTV+
+++ Podcast: „Sind gezwungen, etwas zu holen“ +++
Zwei Spiele noch, dann herrscht Klarheit, ob es für Eintracht Frankfurt in dieser Saison für einen internationalen Startplatz 2026/27 reicht. Dafür müssen die Adlerträger mindestens einen Punkt mehr holen als Freiburg. Schwer genug, zumal es am Freitag nach Dortmund geht.
Da der BVB aber die Saison gerade langsam ausklingen lasse, seien die Chancen für Zählbares im Pott durchaus vorhanden, meinen Lars Weingärtner und Marc Hindelang. Das Duo erinnert zudem daran, dass die SGE die Dinge fast schon traditionell selten vor dem 34. Spieltag regelt.
Die Morningshow „Aufstehen mit der Eintracht“ begleitet die Fans beim Start in den Tag. Um 6 Uhr geht’s los – für Frühaufsteher oder Spätheimkehrer sowie auf Abruf überall dort, wo es Podcasts gibt.
+++ Das erwarten die Trainer +++
BVB-Coach Niko Kovac: „Wir müssen nach dem Spiel in Gladbach auf jeden Fall ein anderes Gesicht zeigen und so spielen, wie wir es gegen Freiburg daheim gemacht haben. Es ist das letzte Heimspiel in dieser Saison. Da wollen wir unseren Fans noch etwas zeigen und da ist es egal, wer auf der anderen Seite steht. Wir wollen uns auf jeden Fall in einem besseren Licht zeigen.“
Eintracht-Trainer Albert Riera: „Wir müssen als Team auftreten, gerade in Dortmund gegen den Ball. Es kommt auf eine gute Defensive an. Gleichzeitig werden wir versuchen, den Gegner auch mal laufen zu lassen. Umgekehrt werden wir Momente haben, in denen wir leiden müssen.“
+++ Drei Verabschiedungen im Vorfeld +++
Wie der Gastgeber vorab verkündete, verabschieden die BVB-Verantwortlichen vor dem Anstoß drei Spieler, die den Verein nach dieser Spielzeit verlassen werden beziehungsweise aufhören: Julian Brandt, Salih Özcan – und der gebürtige Frankfurter Niklas Süle.
Für Süle schließt sich damit ein kleiner Kreis. Vor 20 Jahren kam der Verteidiger an den Riederwald und trug im Nachwuchsleistungszentrum drei Jahre den Adler auf der Brust. Seither gewann der 30-Jährige unter anderem die UEFA Champions League, fünf Deutsche Meisterschaften und zwei DFB-Pokale.
Weitere Informationen rund um den Stadionbesuch
Ausverkauftes Haus in Dortmunds letztem Heimspiel dieser Saison. Unter den 81.365 Zuschauern in Deutschlands größtem Fußballstadion haben sich auch offiziell über 7500 Frankfurterinnen und Frankfurter angekündigt.
+++ Das Schiedsrichtergespann +++
Schiedsrichter auf Abschiedstour. Nachdem Deniz Aytekin am 32. Spieltag letztmals im Deutsche Bank Park im Einsatz war und nach der Saison seine Laufbahn beenden wird, blickt auch Patrick Ittrich dem Ende seines Profischiridaseins entgegen. Der wie Aytekin 47-Jährige steht vor seinem fünften Spiel mit Eintracht-Beteiligung, von den aktuellen Bundesligisten hat er nach dem Spiel nur Borussia Mönchengladbach einmal seltener gepfiffen. Es ist das erste Wiedersehen seit August 2022 mit dem Polizeibeamten, als die Adlerträger mit 4:3 beim SV Werder Bremen gewannen.
Als Linienrichter unterstützen Sascha Thielert und Thomas Gorniak. Vierter Offizieller ist Tom Bauer. Die Video Assistant Referees heißen Günter Perl und Holger Henschel.
+++ In der Pflicht +++
Zwei Namen zum mit der Zunge schnalzen im deutschen Fußball, zwei Mannschaften, die jüngst Federn ließen, in den vergangenen fünf Ligabegegnungen sechs und fünf Zähler holten: Borussia Dortmund und Eintracht Frankfurt, der ligahistorisch und auch in der gegenwärtigen Tabelle Zweite, empfängt den Siebten der ewigen Tabelle. Eine Platzierung, welche die Hessen lieber früher als später dem SC Freiburg wieder entreißen möchten.
Über Nacht ist dies in jedem Fall möglich. Sei es über einen Punktgewinn und damit lediglich über das bessere Torverhältnis oder gar über einen Dreier. Dass im Westen der Republik der SGE im Schnitt pro Jahrzehnt ein Sieg vergönnt ist, ficht Albert Riera nicht an. „Wir sprechen nicht über Statistiken“, beteuerte der Eintracht-Chefcoach am Donnerstag. Zumindest nicht über solche. Zweikampfwerte etwa zögen er und das Team sehr wohl zurate: „Da sind wir nicht die beste Mannschaft, wie die Zahlen zeigen. Nur wenn man sich damit auseinandersetzt, kann man sich verbessern.“
Darüber hinaus zog der Spanier Schlüsse aus Ausbeute und Auftreten in den vergangenen Wochen: „Wir haben ein junges Team. Die Erfahrenen müssen vorangehen und die Jungen die Situation annehmen. Daran glaube ich. Jeder hat seine Verantwortung, im Fußball geht es um das Momentum.“ Ob damit ein Fingerzeug für die Startelf einhergeht, wird sich wie immer gegen 19.30 Uhr weisen, da Riera „dem Gegner keinen Vorteil geben möchte, wie wir spielen“. Personalunabhängig sei entscheidend, „besser zu pressen“ und „mehr Kompaktheit“ zu erlangen als etwa gegen Hamburg. Denn: „Nur so können wir Ergebnisse erzielen. Wir brauchen jeden Punkt!“

