17.08.2025
DFB-Pokal

Adlerticker: Burkardt und Doan beginnen

Festtag für den FV Engers, „Fokus auf den Einzug in die Zweite Hauptrunde“ bei der Eintracht, Ärmelpremiere für Generali, 13-Uhr-Gedanken an 2012 und die Sonderzüge nach Koblenz.

+++ Burkardt und Doan in der Startelf +++

Die erste Startelf 2025/26 hat direkt zwei neue Gesichter: Die Sommerzugänge Jonathan Burkardt und Ritsu Doan beginnen gegen Engers. Auch die Leihrückkehrer Paxten Aaronson, Elias Baum und Aurélio Buta stehen im Kader.

+++ Kader-Update +++

Mario Götze, Nathaniel Brown und Ellyes Skhiri sammeln heute Vormittag in einem internen Testspiel wichtige Spielminuten, um nach ihren Verletzungen den Rhythmus zurückzubekommen. Für das DFB-Pokalspiel gegen den FV Engers stehen sie deshalb nicht im Kader. Zudem stehen der im Pokal gesperrte Arthur Theate, Kaua Santos, Timothy Chandler, Hrvoje Smolcic und Mo Dahoud aus dem Profikader im Privatspiel auf dem Platz.

+++ Medienfahrplan am Sonntag +++

  • 12.30 Uhr: Übertragungsbeginn TV | Sky Sport 3 HD
  • 12.45 Uhr: Übertragungsbeginn Klubradio | EintrachtFM
  • Nach dem Spiel: Highlights, Re-Lives, Stimmen | EintrachtTV+

+++ Generali-Premiere auf dem Ärmel +++

Wenn heute Mittag in Koblenz das DFB-Pokalerstrundenspiel gegen den FV Engers angepfiffen wird, ist das nicht nur die Pflichtspielpremiere der Adlerträger in der Saison 2025/26 – erstmals wird das Logo der Generali auf dem linken Trikotärmel der Eintracht zu sehen sein. Während die Generali Deutschland, eine der führenden Erstversicherungsgruppen im deutschen Markt und seit 50 Jahren exklusiver Produktpartner der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), als exklusiver Ärmelpartner diese Position in allen nationalen und internationalen Pokalwettbewerben übernimmt, erscheint dort in allen Bundesligabegegnungen das Logo der DVAG.

Am Sonntag erstmals Generali auf dem Ärmel: Die Adlerträger um Jean-Mattéo Bahoya.

Die DVAG, Deutschlands größte eigenständige Finanzberatung, ist ab dieser Saison gemeinsam mit der Generali Deutschland neuer Partner von Eintracht Frankfurt. Die Zusammenarbeit erstreckt sich über alle sportlichen Bereiche des Vereins – vom Profifußball der Männer und Frauen bis hin zu Jugendfußball, Esports, Vereinssport und der EintrachtTech.

+++ Dank an den FVE +++

Selbsterklärtes Spiel des Lebens hin, Verlegung ins dreimal so große Stadion Oberwerth her. Der FV Engers war der Eintracht im Vorfeld in Sachen Ticketkontingent stark entgegengekommen und hat circa 4600 der rund 10.200 verfügbaren Karten den Fans des Bundesligisten zur Verfügung gestellt. Ein Dank geht raus – und damit einhergehend der Sonderfahrplan des RMV.­

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+++ Das Schiedsrichtergespann +++

Schiedsrichter der Begegnung in Koblenz ist Dr. Robert Kampka. Der 43-Jährige leitete bisher vier Spiele mit Beteiligung der Eintracht, darunter eines im DFB-Pokal: im Achtelfinale am 8. Februar 2017 gewann die SGE 2:1 bei Hannover 96.

Apropos Achtelfinale: Den Video Assistant Referee wird es in den ersten zwei Hauptrunden nicht geben und erst ab der Runde der letzten 16 zur Anwendung kommen. Als Linienrichter unterstützen Tobias Fritsch und Steven Greif. Vierter Offizieller ist Jonah Besong.

+++ Public Viewing im Schlosshof +++

WM-Feeling in Engers. Was in der Regel von großen Turnieren im eigenen Land bekannt ist, stellt der Oberligist im DFB-Pokal auf die Beine: Ein großes Public Viewing. Los geht’s um 12 Uhr im Schlosshof. Die Getränke für eine längere Party sind kalt gestellt. Egal, wie’s ausgeht, nach dem Spiel möchten Fans und Fußballer gemeinsam feiern.

„Nach dem Spiel werden wir aus Koblenz zurück nach Engers ans Schloss fahren, wo uns 3000 Menschen erwarten, die das Spiel dort zuvor beim Public Viewing geguckt haben. Ein bleibendes Erlebnis für alle, mehr geht für uns nicht“, frohlockte FVE-Videoanalyst René Eberz im Gespräch mit eintracht.de am Mittwoch. Es soll aus Sicht der Gäste natürlich die einzige Art der Verlängerung bleiben …

+++ 13 Uhr +++

Das letzte Mal, als Eintracht Frankfurt um 13 Uhr gefordert war, war am Samstag, 14. April 2012. Der Hintergrund liegt auf der Hand: Zweite Bundesliga. Am 31. Spieltag war der FC Erzgebirge Aue zu Gast im Stadtwald. Die Adler triumphierten mit 4:0, kehrten neun Tage später an einem Montagabend in Aachen in die Bundesliga zurück. Vergangenheit, die nahe Zukunft gehört einzig und allein dem Fokus auf den Einzug in die Zweite Hauptrunde. Cheftrainer Toppmöllers Devise: „Versuchen, mit maximalem Ehrgeiz maximal erfolgreich zu sein!“

+++ David gegen Goliath +++

„Das Spiel des Lebens! David gegen Goliath wäre noch untertrieben! FVE empfängt deutschen Top-Klub Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal“. Diese These stammt nicht aus dem Mund der Hessen, sondern aus der Feder des FV Engers 07, wie auf der Website des Gastgebers zu entnehmen ist.

Eine Rollenverteilung, derer sich die Hessen bewusst sind und die sich mit Taten zu unterfüttern gedenken, wie Dino Toppmöller auf der Pressekonferenz am Freitag erläuterte: „Wir zollen dem Gegner Respekt, er hat in der vergangenen Saison den Rheinlandpokal gewonnen; aber wir müssen auch nicht um den heißen Brei herum reden, dass wir klarer Favorit sind. So möchten wir auch auftreten. Wir wollen Intensität, gutes Offensivspiel und maximale Intensität im Gegenpressing zeigen. Dann werden wir auch als Sieger aus dem Spiel hervorgehen.“

+++ Saisonstart in Rheinland-Pfalz +++

Für die Rückkehr in den Spielbetrieb müssen die Adlerträger aus dem Herzen von Europa etwa eine Stunde fahren. Am Samstagabend haben sich die Fußballer auf den Weg Richtung Rheinland-Pfalz gemacht, wo um 13 Uhr im Stadion Oberwerth in Koblenz der Anpfiff der Ersten DFB-Pokalrunde gegen den FV Engers 07 ertönt. Für den diesjährigen Champions-League-Teilnehmer liegt das letzte Pflichtspiel drei Monate zurück: das Herzschlagfinale am 34. Spieltag 2024/25 mit dem 3:1-Erfolg beim SC Freiburg am 17. Mai. Die Torschützen stehen mittlerweile alle in Diensten der Eintracht: Sommerzugang Ritsu Doan erzielte das 1:0, Ansgar Knauff das 1:1, Rasmus Kristensen das 1:2 und Ellyes Skhiri den 1:3-Endstand.

Derweil haben sich am Freitag und Samstag die meisten Bundesligisten schadlos gehalten. Erwischt hat es aber beispielsweise den SV Werder Bremen, Gegner am Samstag zum Bundesligauftakt im Deutsche Bank Park, der in Bielefeld 0:1 unterlag.