06.02.2026
Bundesliga

Adlerticker: Højlund und Chaibi starten

Riera muss Knauff und Skhiri ersetzen, die Eintracht sucht in Köpenick die Reset-Taste, die Podcast-Kollegen analysieren die Situation und der Gästeblock ist voll. Bis zum Anpfiff in Berlin auf Ballhöhe.

Der Adlerticker: Die Eintracht-News des Tages – mit einem Klick auf Ballhöhe! Montag bis Freitag sowie an Spieltagen auf eintracht.de und mainaqila.

+++ Zu zwei Wechseln gezwungen +++

In seinem ersten Spiel als Cheftrainer von Eintracht Frankfurt nimmt Albert Riera zwei Änderungen in der Startelf vor. Im Vergleich zum vergangenen 1:3 gegen Bayer 04 Leverkusen beginnen Oscar Højlund und Farès Chaibi anstelle von Aurèle Amenda und des gelb-rot-gesperrten Ellyes Skhiri. Ansgar Knauff fehlt erkältungsbedingt. Erstmals im Aufgebot steht der 17-jährige Schwede Love Arrhov.

+++ Der Medienfahrplan am Freitag +++

  • 19.30 Uhr: Vorberichterstattung TV | Sky Sport
  • 20.15 Uhr: Übertragungsbeginn TV | Sky Sport
  • 20.20 Uhr: Übertragungsbeginn Klubradio | EintrachtFM mit Nico Heymer
  • Nach dem Spiel: Highlights, Re-Lives, Stimmen

+++ P3 und 4 der besten Vorlagengeber +++

Mit Farès Chaïbi und Unions Andrej Ilic treffen zwei der vier besten Vorlagengeber dieser Bundesliga-Saison aufeinander. Sie verbuchen bisher je sieben Assists, öfter aufgelegt haben nur die Münchner Michael Olise (15) und Luis Díaz (9). 

Weitere Statistiken zum Matchday:

  • Union Berlin hat in diesem Jahr ebenso wie die Eintracht noch nicht gewonnen
  • Die Eintracht hat auswärts bislang 13 Zähler geholt, ebenso viele Punkte holte Union im Stadion An der Alten Försterei
  • Union hat erst 22 Spieler in dieser Saison eingesetzt, weniger hat kein Bundesligist. Bei der Eintracht sind es deren 27

+++ Frankfurt, Freitag, Flutlicht +++

Seit einigen Wochen versuchen es die Berliner mit einem Frankfurter in ihren Reihen. Livan Burcu ist gebürtiger Frankfurter, hat in seiner Jugend viele Jahre erst beim FSV und dann bei der Eintracht gespielt (fünf U17-Bundesligaspiele) und debütierte im vergangenen Dezember bei den Unionern im Oberhaus. Dieses Jahr war er bei allen Spielen im Einsatz. Baumgart sagt über ihn: „Livan will sich in der Bundesliga durchsetzen, das will er beweisen. Er ist motiviert. Er bringt ganz viel mit, was unser Spiel auf lange Sicht verbessern kann und wird.“

Seinen ersten für die Eisernen hatte Burcu unter Flutlicht noch vor seinem ersten Bundesligaspiel, im DFB-Pokal gegen die Bayern (2:3) Anfang Dezember. Das Spiel fand unter Flutlicht statt – und wenn es dann noch freitags An der Alten Försterei angeknipst wird, dann sind die Gastgeber in jüngster Vergangenheit kaum zu bezwingen gewesen. Keines der vergangenen zehn Bundesligaheimspiele an einem Freitag haben die Eisernen verloren (8/2/0). Aber: Die letzte Mannschaft, die das geschafft hat, war Eintracht Frankfurt! Freitag, 27. September 2019, Endstand 1:2 aus Sicht der Heimmannschaft. Torschützen Dost und Silva, Vorlagengeber Kostic und Sow – und Letzterem, dem Schweizer, darf heute zum 29. Geburtstag gratuliert werden!

+++ Das sagen die Trainer über den Gegner +++

Am Donnerstag hielt Union die Pressekonferenz mit Cheftrainer Steffen Baumgart ab, der schon als Spieler bei den Eisernen Spuren hinterlassen hat. Er machte deutlich, dass Berlin „das Heimspiel gewinnen“ wolle, in „unserem Wohnzimmer“. Dieses hat übrigens in dieser Woche einen neuen Rasen bekommen, auf dem die Union-Spieler bereits trainieren durften. Generell sagt er: „Wir müssen in jedem Bundesligaspiel an die Grenze gehen und sehr viel tun, um es zu gewinnen.“ Klare Ansage von Baumgart, der sicherlich mit dem gewohnten Union-Fußball die Eintracht ärgern möchte. So wie im Hinrundenspiel, als die Hauptstädter beim 4:3-Erfolg drei Punkte aus der Mainmetropole entführten.

Albert Riera sagt über Union: „Union Berlin steht für viele lange und zweite Bälle. Im Fußball gibt es nicht den besten Weg zum Erfolg. Jeder hat seinen eigenen Stil. Meiner ist ein anderer. Ist der Ball in der Luft, steht die Chance für jedes Team bei 50:50. Ich will nicht 50:50, ich will den Ball. Wir bevorzugen einen ganz anderen Stil. Deshalb ist dieser Gegner tatsächlich nicht der beste für mich zum Einstand, sondern direkt eine größere Herausforderung: Sie forcieren viele Situationen, die zweiten Bälle, die Hektik und Missverständnisse hervorrufen sollen. Doch wenn wir den Ball haben, liegt es allein an uns, unseren Plan umzusetzen. Entscheidend ist unser Glaube daran. Den habe ich.“

+++ Der Schiedsrichter +++

Der Mann an der Pfeife am heutigen Abend ist Sören Storks. Der 37-Jährige pfeift seit der Saison 2017/18 in der Bundesliga – und das ist ein gutes Omen für die Eintracht. Denn in dieser Spielzeit haben die Adlerträger nicht nur den DFB-Pokal aus Berlin mit nach Frankfurt genommen, sondern im Dezember 2017 auch drei Punkte – beim ersten Einsatz Storks im Oberhaus mit Frankfurter Beteiligung. Die damalige Kovac-Elf siegte im Olympiastadion mit 2:1 bei der Hertha, Wolf und Boateng trafen.

Spielt alles heute keine Rolle mehr, ist aber ein netter Funfact zu Storks. Der Schiedsrichter wird assistiert von Thorben Siewer und Sven Waschitzki-Günther, der vierte Offizielle ist Dr. Florian Exner. An den Bildschirmen sitzen Pascal Müller und Frederick Assmuth. 

+++ Das Museum am Wochenende +++

Auswärtsspiel in Berlin, Heimatgefühle im Deutsche Bank Park, wo auch im Eintracht Frankfurt Museum stets reger Betrieb herrscht. Für folgende Angebote sind noch kurzfristig noch Karten erhältlich.

  • VR-Stadiontour „Eintracht hautnah“: Sonntag, 8. Februar, 13 Uhr
  • Führung „90 Minuten Eintracht“: Freitag, 6. Februar, 17 Uhr, sowie, Sonntag, 8. Februar, 11 und 16 Uhr.
  • Führung „Eine Nacht im Museum/Stadion“: Freitag, 6. Februar, 19 und 20 Uhr.

+++ Kaltstart in Köpenick +++

Adler im Anflug auf die Alte Försterei. Rund 22.000 Personen fasst die Spielstätte in Berlin-Köpenick. Das Gästekontingent ist einmal mehr restlos ausgeschöpft, mit etwa 2460 Eintracht-Fans ist zu rechnen. Ebenso zu rechnen ist mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

+++ Podcast: „Gespannt wie beim ersten Date“ +++

Eintracht Frankfurt auswärts gegen den 1. FC Union Berlin, das erste Spiel unter Albert Riera, der am Montag die Arbeit am Main aufgenommen hat. Lars Weingärtner und Marc Hindelang überlegen, wie die Hessen auftreten, welches System der Spanier spielen lassen, welches Personal dafür infrage kommen könnte und nicht zuletzt, was der Gastgeber entgegenzustellen hat.

Die Morningshow „Aufstehen mit der Eintracht“ begleitet die Fans beim Start in den Tag. Um 6 Uhr geht’s los – für Frühaufsteher oder Spätheimkehrer sowie auf Abruf überall dort, wo es Podcasts gibt.

+++ Spiel eins der neuen Zeitrechnung +++

Der Reset-Knopf ist gedrückt, Neustart für die Eintracht am Freitagabend in Berlin-Köpenick. Fans der Eisernen haben das Stadion so gut es geht von Schnee und Eis befreit, heißt es. Auf geht’s also in Spiel eins mit Cheftrainer Albert Riera, die Eintracht ab 20.30 Uhr zu Gast beim 1. FC Union Berlin.

Die Vorzeichen sind klar, die Adlerträger wollen nach dem wenig ertragreichen Januar im Februar wieder in die Erfolgsspur zurückkehren, Punkte sammeln und mit „dieser Zuversicht, Überzeugung und positiven Art“, so Sportvorstand Markus Krösche über Riera, aus dieser „schwierigen Phase“ herauskommen. Forza SGE!