09.08.2010
Aktuelles

Amanatidis nie mehr für Griechenland

Zum letzten Mal trainierte unsere Eintracht heute Vormittag auf dem Platz in Hermagor am Pressegger See. Heute am frühen Abend geht das zweite Trainingslager im Kärntner Land dann mit einem Waldlauf zu Ende.

Hier ist unser letzter Eintracht ins “Kärntner Trainingslager-Tagebuch“.

Nur noch 18 Spieler waren bei der letzten Trainingseinheit auf dem Sportplatz von Hermagor dabei. Neben den abgereisten Nationalspielern Ümit Korkmaz, Martin Fenin, Halil Altintop, Theofanis Gekas, Georgios Tzavellas sowie den beiden in der U23 eingesetzten Youngstern Marcel Titsch-Rivero und Andreas Rössl fehlte zudem noch Neuzugang Sebastian Rode, den eine Kniereizung plagt und der sich morgen in Frankfurt einer Kernspintomographie unterziehen wird. Pirmin Schwegler absolvierte die Einheit, bei der Tempodribblings und Passspiel auf dem Programm standen, noch mit und begab sich anschließend zur Schweizer Nationalelf.

Das Fazit von Michael Skibbe fiel positiv aus: „Ich bin zufrieden damit, wie die Spieler mitgezogen haben. Wir gehen sowohl konditionell als auch technisch und taktisch gut vorbereitet in die neue Saison“, so der Eintracht-Trainer, der am gestrigen Sonntag den neuen Mannschaftsrat berief. Diesem gehören Patrick Ochs, Chris, Ioannis Amanatidis, Pirmin Schwegler und Alexander Meier an.

Dazu formulierten Mannschaft und Trainer auch gleich das Saisonziel. Bei einem optimalen Saisonverlauf traue sich die Mannschaft zu, die 46 Punkte aus der Vorsaison zu überbieten und die 50-Punkte-Grenze anzustreben, teilte Michael Skibbe mit.

Ein weiteres Ziel soll noch dazu erreicht werden, nämlich nicht nur mehr Punkte am Ende der Saison zu haben, sondern möglichst auch ein positive Tordifferenz. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es aber nicht nur der Treffsicherheit der Stürmer, sondern auch einer gut eingestellten und abgestimmten Defensive.

Mit einer echten Hammer-Nachricht wartete dann heute Mittag Ioannis Amanatidis auf. Der Stürmer erklärte seinen sofortigen Rücktritt aus der griechischen Nationalelf. Er wolle sich, so Amanatidis, künftig nur noch auf Eintracht Frankfurt konzentrieren und alle seine Energie dafür aufwenden.

Mit dem persönlichen Verlauf der Vorbereitung ist unsere Nummer “18“ zufrieden. „Ich bin froh und glücklich, dass ich das Programm schmerzfrei und problemlos absolvieren konnte. Das Knie hält. Natürlich sehe ich die Konkurrenzsituation im Angriff, aber wenn ich mein Leistungspotenzial zu einhundert Prozent abrufe, dann sehe ich meine Position auf dem Platz“, erklärte der 28-Jährige. Er wisse aber auch, dass wenn seine Leistung nicht stimme, jemand spielen müsse, der besser drauf sei als er, fügte Amanatidis hinzu.

Morgen früh müssen Ioannis und Co. früh raus aus den Federn. Bereits um 08:50 Uhr hebt in Klagenfurt der Flieger Richtung Deutschland ab, der gegen 10:15 Uhr in Frankfurt-Hahn landen soll. Anschließend geht es im Bus weiter nach Frankfurt. Trainer Michael Skibbe hat seinen Profis dann für den Rest des Tages frei gegeben. Trainiert wird dann wieder am Mittwoch um 16:00 Uhr an der Commerzbank-Arena.