Kaua Santos spielte sich mit Otávio den Ball zu, Brasilianer unter sich. Jonathan Burkardt unterhielt sich mit Co-Trainer Alex Meier, Stürmer unter sich. Noah Atubolu war in regem Austausch mit Torwarttrainer Jan Zimmermann, Torhüter unter sich. Kurz darauf versammelte Cheftrainer Adi Hütter die Adlerträger im Kreis um sich, nächste Zündstufe in der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 am Samstag um 15.30 Uhr – EintrachtFM, Sky Sport Bundesliga sowie DAZN mit der Konferenz übertragen live.
Collins absolviert Teile des Trainings
Zumindest am Mittwoch wieder mittendrin: Nnamdi Collins. Der 22-Jährige grinste. Immer wieder, auch während der Übungen, huschte ein fröhliches Lächeln über sein Gesicht. Der Verteidiger ist zurück im Mannschaftstraining, am Mittwochvormittag absolvierte er Teile der Einheit. „An erster Stelle ganz klar der Spaß“, unterstricht Collins auch umgehend, als er im Anschluss an das Training nach dem Unterschied zwischen individuellen Einheiten und dem Mannschaftstraining gefragt wurde: „Es macht viel mehr Bock!“
„Noch habe ich nicht das komplette Programm mitgemacht, aber ich fühle mich gut und bin zufrieden. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft bald wieder helfen kann. Ich habe in der Reha gearbeitet und Gas gegeben“, so Collins. Warm-up, Steigerungsläufe, schnelle und wenige Bewegungen, anschließend ging es an den Ball. Ballstafetten im Pass-Klatsch-Stil, und um das ganze noch anzuheizen im Wettkampfmodus zwischen drei Gruppen – Liegestütze für diejenigen, die zuletzt über die Ziellinie kamen. „Bissl Gas geben, auf…“, rief Co-Trainer Klaus Schmidt seiner Gruppe zu.
Quartett fehlt im Training
Ein Quartett fehlte zur Wochenmitte auf den Plätzen im Deutsche Bank Park: Farès Chaibi und Malik Pimpong mussten krankheitsbedingt passen, Ansgar Knauff und Jessic Ngankam arbeiten weiterhin an ihrem Rehaprogramm.
Auf dem Programm für die 20 Adlerträger auf dem Trainingsplatz standen in der Folge diverse Spielformen: Vom Acht-gegen-acht plus drei freie Mitspieler über ein abgestecktes, verengtes Spielfeld mit insgesamt sechs Miniatur-Toren bis hin zum Match zwischen den zwei Strafräumen inklusive internem Turniersieger. Adi Hütter forderte sein Team, es war eine ausgedehnte Einheit drei Tage vor dem Rhein-Main-Duell am dritten Bundesligaspieltag. Vorausgegangen war zudem eine Videoeinheit im ProfiCamp im Deutsche Bank Park.
Der Matchday rückt näher, noch zwei Trainingseinheiten haben die Adlerträger vor sich – dann bricht der Tross auf in Richtung Mainz, die kürzeste Auswärtsfahrt des Jahres.


