01.07.2022
Team

Doppeltes Dienstjubiläum

Auf den Tag genau vor zehn Jahren nahm Christoph Preuß seine Arbeit als Teammanager auf. Franco Lionti ist seit nun 25 Jahren als Materialwart tätig. Eintracht Frankfurt gratuliert und sagt Danke!

Seit Jahr und Tag wächst bei Eintracht Frankfurt das vielzitierte Team hinter dem Team. Zugleich erfreut sich die Lizenzspielerabteilung des Traditionsvereins einiger Konstanten. Zwei davon feiern am Donnerstag, 1. Juli, ihr rundes Dienstjubiläum: Christoph Preuß und Franco Lionti.

Im Alter von neun Jahren kam Lionti mit seiner Familie aus Sizilien nach Deutschland. Es dauerte nicht lange, bis er mit Freunden ins Waldstadion fuhr und dort stand, wo die Hartgesottenen Körbel, Hölzenbein und Co. anfeuerten: im G-Block. Später kickte er beim FC Italia, bei dem er auch Vorstandsarbeit leistete. Über den damaligen Eintracht-Schatzmeister Gaetano Patella und den als Scout wirkenden 59er Meister Istvan Sztani kam er ins Eintracht-Umfeld und wurde am 1. April 1997 gefragt, ob er als Dolmetscher nach Granada zu einem U21-Länderspiel zwischen Deutschland und Albanien reisen würde.

Er arbeitete zunächst ehrenamtlich fast täglich am Riederwald, unterstützte Patella und Geschäftsführer Jürgen Gerhardt, war schnell Mädchen für alles. Er erledigte Behördengänge für Spieler, schaute sich VHS-Kassetten an und unterstützte damit die Spielvorbereitung des Trainers. Videoanalysten, Teammanager – all das gab’s damals noch nicht. Seinen Job im Sanitärgroßhandel gab er auf, ab 1. Juli 1997 hatte er einen Vertrag bei der Eintracht, der er seit nun einem Vierteljahrhundert als treue Seele erhalten geblieben ist. Nach eigener Aussage hat er in diesem Zeitraum, wenn überhaupt, eine Handvoll Spiele verpasst.

Gewissermaßen genauso lang trägt ebenso Christoph Preuß den Adler im Herzen. Seit 1997 in der Jugend am Riederwald ausgebildet, verbrachtet er, mit Ausnahme von zwei Intermezzi in Bochum und Leverkusen, fast sein gesamtes Fußballerleben in der Mainmetropole. 141 Partien bestritt er für die SGE, unter seinen zehn Treffern ist der bekannteste wohl der Fallrückzieher gegen Oliver Kahn im März 2007, von der sportschau zum Tor des Monats gekürt.

Nach dem verletzungsbedingten Karriereende 2010 begann Preußi ein Sportmanagement-Studium, durchlief ein Trainee-Programm bei seinem Herzensverein, arbeitete sich in diverse Aufgabengebiete im Lizenzspielerbereich ein und wurde im Sommer 2012 zum Teammanager ernannt. Seitdem ist die einstige Diva kein einziges Mal mehr abgestiegen, geriet einzig 2016 mit der Relegation in eine brenzlige Situation. Die weiteren sechs Jahre seitdem sind – wie es so schön heißt – Geschichte...

Eine Geschichte, aus der Christoph Preuß und Franco Lionti längst nicht mehr wegzudenken sind. Auf noch viele weitere gemeinsame Jahre unter der Adlerdach!

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