Der Dezember war sein Monat. Drei Tore und zwei Vorlagen steuerte Jesper Lindström in der Bundesliga bei und hatte damit maßgeblichen Anteil am Aufschwung der Eintracht. Auftritte, die den Dänen nach dem Kandidatenkreis zum Rookie des Monats nun auch in die Auswahl zum altersunabhängig besten Akteur vor dem Jahreswechsel spülten. Die Konkurrenz hat es in sich: Robert Lewandowski sowie Serge Gnabry vom FC Bayern, Leipzigs Christopher Nkunku, Patrik Schick von Bayer 04 Leverkusen und Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg.
Jesper ist gut im Anlaufen und wenn er einen Ball verliert, holt er ihn sich wieder. Ein großer Schritt!
Sportvorstand Markus Krösche
Unlängst lobte Sportvorstand Markus Krösche den Sommerneuzugang: „Er hat sich den Stammplatz erarbeitet, dann sehr gute Leistungen gebracht. Sein Potential entwickelt er langsam in Zählbares – in Vorlagen und Tore, aber auch in das, was er defensiv arbeitet. Er ist gut im Anlaufen und wenn er einen Ball verliert, holt er ihn sich wieder. Ein großer Schritt!“ Neben seiner jüngsten Torgefährlichkeit – vier Bundesligatreffer sind bei der Eintracht die meisten gemeinsam mit Rafael Santos Borré – präsentierte sich der 21-Jährige ebenso als äußerst lauffreudiger Teamplayer. Im Dezember legte er im Schnitt 11,4 Kilometer pro 90 Minuten zurück, zog dabei 45 Sprints pro Partie an und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 34,6 Kilometern pro Stunde!
Also nichts wie rein ins Abstimmungstool und Jesper Lindström zu mindestens einer von zwei möglichen Auszeichnungen für seine Einsatzbereitschaft zu verhelfen.