17.08.2025
DFB-Pokal

„Ein typisches Pokalspiel“

Cheftrainer Dino Toppmöller, Robin Koch und Jens Grahl bewerten das Duell mit Engers – an dessen Ende steht: „Mission completed“.

Cheftrainer Dino Toppmöller: Wir sind froh, dass wir eine Runde weiter sind – mission completed! Kompliment auch an den FV Engers für den Auftritt. Der Gegner hat uns das Leben schwer gemacht, die Spieler haben sich in jeden Ball geworfen. Es war ein typisches Pokalspiel. Das erste Tor hätten wir uns ein bisschen früher gewünscht. Die Einstellung meiner Jungs war super, wir hätten nur im letzten Drittel ein bisschen sauberer spielen müssen. Wir hatten viele Durchbrüche über die Flügel, der entscheidende Ball ist dann oft nicht gekommen. Das Ergebnis ist in der Höhe verdient. Es war ein aufopferungsvolles und faires Spiel.

Robin Koch: Wir hatten eine gute Vorbereitung und wussten, dass wir von Beginn an da sein müssen, um keine Überraschung zu erleben. Wir sind etwas schwer reingekommen, haben es dann aber gut gemacht. Jeder hat gemerkt, dass das hier für die Leute ein absolutes Erlebnis ist. In der Pause haben wir angesprochen, was wir besser machen müssen – dass wir das Spiel noch schneller machen müssen. Mit fortlaufender Zeit wurde das Spiel einfacher für uns, da hatten wir weniger Probleme, die Lücken zu finden.

Wir haben gewonnen, zu Null gespielt – damit können wir zufrieden sein.

Jens Grahl

Jens Grahl: Wir haben gewonnen, zu Null gespielt – damit können wir zufrieden sein. Für mich ändert sich nicht viel durch mögliche Zu- oder Abgänge, ich gebe weiterhin alles und versuche da zu sein, wenn ich gebraucht werde. Wir sind als Team schon relativ weit, haben wieder eine gute Mannschaft zusammen und es ist wieder vieles möglich für uns.

Julian Feit (Trainer FV Engers 07): Wir haben es in den ersten 40 Minuten geschafft, das Gefühl ins Stadion zu bringen, dass hier die Sensation möglich ist. Es ist unglaublich, was die Spieler geschafft haben, aber auch der ganze Verein mit dem Drumherum – sensationell. Daran sind so viele Menschen beteiligt gewesen, viele ehrenamtlich. Wenn wir den einen oder anderen Ball etwas besser und konsequenter spielen, können wir vielleicht ein Tor schießen. Was wir uns ankreiden lassen müssen ist, dass wir nach einem zwei Mal direkt das nächste Gegentor kassiert haben. Ein eigener Treffer hätte uns extrem gutgetan, ich hätte es meiner Mannschaft auch absolut gegönnt. Dass wir jetzt nach dem Spiel enttäuscht sind, spricht absolut für uns und für das, was wir auf dem Platz geleistet haben. Wir denken noch nicht an das nächste Spiel, jetzt sind wir erstmal stolz auf unsere Leistung.