21.06.2021
International

EURO: Zuber glänzt und hofft auf das Achtelfinale

Die Schweiz beendet die Gruppenphase nach dem 3:1 gegen die Türkei auf Rang drei. Steven Zuber bereitet alle drei Tore vor und trägt sich damit in die EM-Geschichtsbücher ein.

Nach dem 1:1-Auftaktremis gegen Wales und der 0:3-Niederlage gegen Italien konnte die Schweizer Nationalmannschaft am Sonntagabend ihren ersten EM-Sieg in der Gruppe A einfahren. Die Auswahl von Cheftrainer Vladimir Petkovic überzeugte mit einer starken Mannschaftsleistung und brachte erstmals im diesjährigen Wettbewerb seine Qualitäten über 90 Minuten auf den Platz. Im Vergleich zu den ersten beiden Gruppenspielen nahm Petkovic zwei Änderungen in der Startelf vor: Adlerträger Steven Zuber und Silvan Widmer ersetzten Fabian Schär und Kevin Mbabu.

Ein Sieg gegen die bis dato punktlose Türkei war Voraussetzung, um die Chance auf das Achtelfinale zu halten. Das war der Nati im Olypiastadion von Baku von Beginn an anzumerken, bereits nach sechs Minuten brachte der Ex-Frankfurter Haris Seferovic die Eidgenossen nach Vorlage von Steven Zuber mit 1:0 in Front. 20 Zeigerumdrehungen später war es wieder der Adlerträger, der den entscheidenden letzten Pass spielte. Diesmal bediente er Xherdan Shaqiri, der den Ball aus 20 Metern sehenswert zum 2:0 ins Tor schlenzte. Auch nach der Pause war die Schweiz das aktivere Team, nach etwas mehr als einer Stunde gelang allerdings der Türkei nach einem Fernschuss der Anschlusstreffer. Die Antwort der Nati ließ nicht lange auf sich warten: Sechs Minuten später war es wieder Shaqiri, der zum 3:1-Endstand traf – erneut nach einer Vorlage von Steven Zuber.

Damit ist der Adlerträger der erst dritte Spieler seit Beginn der detaillierten Datenerfassung, dem bei einer Europameisterschaft in einer Partie drei Assists gelingen. Durch den wichtigen Erfolg seiner Mannschaft und den 1:0-Sieg der Italiener gegen Wales beendet die Schweiz die Gruppenphase mit vier Punkten und einer Tordifferenz von minus eins auf dem dritten Rang. Die Nati um Zuber und Djibril Sow ist zwar punktgleich mit dem Tabellenzweiten Wales, hat allerdings ein schlechteres Torverhältnis.

Entscheidung vertagt

Ein möglicher Einzug der Schweiz ins Achtelfinale entscheidet sich demnach in den nächsten Tagen. Mit vier Punkten stehen die Chancen aber nicht allzu schlecht, dass die Nati am Ende als einer der vier besten Tabellendritten in die K.-o.-Runde einzieht.

Die österreichische Nationalmannschaft hat das Weiterkommen hingegen in der eigenen Hand. Mit einem Sieg gegen die Ukraine im dritten Gruppenspiel wäre das Team um Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker direkt für das Achtelfinale qualifiziert. Sowohl die Österreicher als auch die Ukrainer stehen vor der Partie bei drei Punkten und einer Tordifferenz von null, die Letztgenannten haben allerdings ein Tor mehr erzielt. Anstoß in Bukarest ist am Montagabend, 18 Uhr. Zudem ist Frederik Rönnow um 21 Uhr in Kopenhagen mit seinen viertplatzierten Dänen gegen den Zweiten Russland gefordert. ARD und MagentaTV übertragen beide Spiele live.

SpielerGegnerZum SpielTV-Übertragung
Martin Hinteregger, Stefan Ilsanker (Österreich)Ukraine21. Juni, 18 Uhr, Bukarest, EM-Vorrunde ARD oder MagentaTV
Kevin Trapp (Deutschland)Ungarn23. Juni, 21 Uhr, München, EM-VorrundeZDF und MagentaTV
André Silva (Portugal)Frankreich23. Juni, 21 Uhr, Budapest, EM-VorrundeMagentaTV
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