Fußball in Freundschaft, vereint in der Liebe zur Stadt Frankfurt. So leitete Stadionsprecher Daniel Wolf den freundschaftlichen Vergleich vor 2284 Zuschauern zwischen der Eintracht und Rot-Weiss Frankfurt ein, der ganz im Zeichen des 125sten Vereinsjubiläums des im Stadion am Brentanobad heimischen Klubs stand.
Die Eintracht bot 22 Mann im Kader auf, hatte aber noch weit mehr Spieler mit nach Rödelheim gebracht. Schon vor dem Anpfiff waren Kapitän Robin Koch, Torhüter Michael Zetterer und einige mehr mit Selfie- und Autogrammwünschen beschäftigt. Eine willkommene Abwechslung für die Profis nach dem Ende der Bundesligasaison 2025/26 am vorangegangenen Samstag.
Ebnoutalib eröffnet
An den Seitenlinien standen sich Ibrahim Cigdem und Jan Fießer gegenüber, die einst zusammen bei Rot-Weiss gespielt hatten. Sie sahen zunächst eine ausgeglichene Partie mit etwas mehr Ballbesitz für die Eintracht, bei denen mit Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib zwei Stürmer aus der Profimannschaft zunächst ganz vorne wirbelten.
Die Partie begann ausgeglichen mit mehr Ballbesitz für die Eintracht, aber auch einigen Vorstößen der mutigen Gastgeber. Das erste Glanzlicht setzten aber die Adlerträger. Keita Kosugi hatte auf der linken Schiene viel Zeit für eine passgenaue Flanke, die Ebnoutalib im Zentrum direkt abnahm und im Netz unterbrachte. 1:0 nach 16 Minuten für die nominellen Gäste.
In der Folge bot die Partie zwar Unterhaltungswert durch einige schöne Kombinationen, die am Ende allerdings keinen Wert für die Anzeigetafel hatten. Das sah nach der Pause, nach der die Eintracht mit sieben frischen Kräften agierte, schon anders aus. Den ersten Warnschuss gab Owusu Etse ab, dieser ging noch vorbei (54.). Kurz danach gab’s den Doppelpack für die Eintracht. Keito Kumashiro (55.) und Lukas Sonnenwald mit einem sehenswerten Heber (57.) schraubten das Resultat auf 3:0. Auf der anderen Seite konnte sich auch Amil Siljevic auszeichnen, als er bei einem Freistoß von Djibril Diallo Ninian abtauchte und zur Ecke abwehrte (60.).
Währenddessen waren die nicht auf dem Feld stehenden Adlerträger immer weiter mit Autogrammen und Selfies beschäftigt. Die größte Fangemeinde konnte sicherlich Younes Ebnoutalib begrüßen, der unweit des Stadions aufgewachsen ist.
Auf dem grünen Rasen kamen nach 64 Minuten Mario Götze und Rasmus Kristensen in die Partie, ehe die Eintracht auf 4:0 stellte (68.). Nach Ansgar Knauffs Flanke von rechts war in der Mitte erneut Kumashiro zur Stelle. Wieder dauerte es nur wenige Minuten, bis der nächste Treffer folgte. Marvin Dills bediente Sonnenwald, der wie Kumashiro den Doppelpack schnürte (71.).
Paul Wünsch spielte dann Doppelpass mit Sonnenwald und stellte auf 6:0 (79.). Den Schlusspunkt setzte, dieses Mal per Kopf, Lukas Sonnenwald (82.), sodass die Partie standesgemäß mit 7:0 endete. Danach ging es weiter mit maximaler Fannähe, noch weit nach Spielschluss waren Autogramme und Selfies gefragt.
Eintracht erste Halbzeit: Siljevic – Kosugi, Bautista, Maluze, Spahn, Arrhov, Yildirim, Owuse, Baum, Ebnoutalib, Burkardt.
Eintracht zweite Halbzeit: Siljevic – Bautista, Spahn (64. Götze), Owuse (64. Kristensen), Sonnenwald, Batshuayi, Kumashiro, Dills, Wünsch, Knauff, Chandler.

