21.11.2021
Bundesliga

Frankfurt behält die Oberhand

Die Eintracht fügt Freiburg die erste Heimniederlage zu. Lindström (34.) und Kostic (43.) schießen vor der Pause den 2:0-Endstand heraus.

Zum ersten Spiel nach der letzten Länderspielpause dieses Jahres wechselte Cheftrainer Oliver Glasner auf zwei Positionen. Timothy Chandler ersetzte auf der rechten Seite Erik Durm, Makoto Hasebe spielte für Martin Hinteregger in der zentralen Position der Dreierkette. Der Österreicher hatte im Training einen leichten Schlag abbekommen und wurde als Vorsichtsmaßnahme geschont. Hasebe führte die Mannschaft als Kapitän aufs Feld.

Es entwickelte sich direkt das erwartet intensive Spiel im neuen Europa-Park Stadion, in dem die Eintracht zu Beginn darauf bedacht war, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und durch einen geordneten Spielaufbau zu Chancen zu kommen. So war es auch der Gast aus Frankfurt, der die erste Möglichkeit der Partie hatte. Daichi Kamada schickte Jesper Lindström auf die Reise, der Däne konnte aus spitzem Winkel Freiburgs Keeper Mark Flekken allerdings nicht überwinden (10.).

Auf der Gegenseite kam der Sport-Club, der in der Anfangsviertelstunde durchaus Probleme mit dem forschen Auftreten der Eintracht hatte, zu einer Doppelchance. War der Kopfball von Vincenzo Grifo noch überhaupt kein Problem für Kevin Trapp (18.), musste sich die Frankfurter Nummer eins beim Abschluss von Lucas Höler deutlich mehr strecken (19.). Auch in der 23. Minute war es Trapp, der eine tückische Flanke von Grifo auf den zweiten Pfosten entschärfte. Im direkten Gegenzug wieder die Eintracht, Kristijan Jakics Abschluss geriet allerdings zu zentral.

Doppelschlag der Eintracht

Die Eintracht wurde nach der kurzen Drangphase der Gastgeber wieder stärker und setzte sich in der Freiburger Hälfte fest. Einen Distanzschuss von Tuta konnte Flekken noch zur Seite abwehren, bei der nächsten Frankfurter Aktion war er allerdings machtlos. Lindström trieb den Ball zentral nach vorne und legte auf Jakic ab. Mit ein wenig Glück und unter Mithilfe des Gegners bekam der junge Offensivspieler das Spielgerät zurück und legte es gedankenschnell mit dem Außenrist am herausstürmenden Keeper Mark Flekken vorbei ins Tor (34.).

Jesper Lindström legt den Ball an Mark Flekken vorbei - 1:0 für die Eintracht.

Die Adlerträger konnten die Angriffsbemühungen des Sport-Club immer wieder früh unterbinden und setzten offensiv selbst das nächste Ausrufezeichen. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld zirkelte Filip Kostic an Freund und Feind vorbei ins Freiburger Tor – 2:0 für die Eintracht (43.)! Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabine.

Frankfurt musste zu Wiederbeginn stürmische Freiburger erwarten – und so kam es auch. Einen scharf getretenen Grifo-Freistoß setzte Nicolas Höfler per Kopf an das Lattenkreuz (51.). Auch die nächste Offensivaktion gehörte den Breisgauern, als Grifo nach vermeintlichem Foul von Chandler im Sechzehner zu Boden ging. Der Schiedsrichter zeigte zwar auf den Punkt, Grifo gab aber direkt zu, dass Chandler ihn nicht berührt hatte. Ohne Elfmeter ging es also weiter (55.). Das Tempo nahm immer mehr zu, beide Mannschaften hatten Großchancen im Minutentakt. Lindström prüfte Flekken, auf der Gegenseite klärte Tuta für den schon geschlagenen Trapp Grifos Abschluss vor der Linie. Im direkten Gegenzug war es Kamada, der knapp am Tor vorbeizielte.

Die Eintracht konzentrierte sich auf die Defensive, sodass der Gastgeber zwar deutlich mehr vom Spiel hatte, aber auch nicht zu den zwingenden Torchancen kam. Gefährlich wurde es vor allem bei Standardsituationen, im Mannschaftsverbund hielt Frankfurt jedoch das 2:0. Mit Almamy Toure für den gelbverwarnten Chandler (65.) sowie Ragnar Ache und Sebastian Rode für Lindström und Sow (75.) brachte Glasner frische Kräfte in die Partie. Frankfurt hielt den Gegner in der Folge mit vereinten Kräften weitgehend vom eigenen Tor entfernt und feierte so den zweiten Bundesligasieg in Folge.

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