Aurèle Amenda über …
… die vergangenen Wochen als Stammspieler: Die vergangenen Wochen waren nicht nur für mich, sondern auch für die ganze Mannschaft sehr gut. Es ist sehr wichtig für das Vertrauen, auch mal kein Gegentor zu erhalten. Ich nehme einfach die Spiele mit, die ich bekomme. Spiel für Spiel versuche ich, mein Bestes zu geben und damit der Mannschaft zu helfen. Ich freue mich auf jede Minute, die ich auf dem Platz stehen kann.
… die Defensivarbeit: Unter Albert Riera fokussieren wir uns ganz klar auf mannorientiertes Verteidigen. Jeder Spieler hat seinen Job und man sieht, wie wir defensiv wesentlich stabiler geworden sind. Wir lassen wenige Torchancen zu, das möchten wir so beibehalten. Unser Trainer sagt immer, die ersten Verteidiger seien die Stürmer. Das zeigt uns, wie sehr die ganze Mannschaft als Einheit agiert.
Die komplette Pressekonferenz zum Nachhören
… seine Entwicklungsmöglichkeiten: Ich habe mich mental sehr stark entwickelt, mit jeder Spielminute entwickelt man mehr Vertrauen in den Fußball. Ich war oft verletzt, davon musste ich mich auch mental erholen. Ich bin ein Spieler, der sehr gerne den Ball hat, und probiere immer, der Mannschaft zu helfen. Verbessern kann ich mich in jedem Bereich, etwa darin, wie ich mit dem Ball den Spielaufbau unterstütze, aber auch gegen den Ball möchte ich mich weiter steigern. Ich kann mir mit dem Ball mehr zutrauen und ohne Ball das Spiel besser lesen. Irgendwann möchte ich auch mal ein Tor schießen!
… seine Nominierung für die Schweizer Nationalmannschaft: Ich freue mich sehr, nächste Woche gegen Nene Brown zu spielen. Ich denke, Schweiz gegen Deutschland wird ein schönes Spiel. Ich freue mich, dabei zu sein. Für mich ist das ein großer Traum. Ich werde nie vergessen, dass ich aus einem kleinen Dorf in der Schweiz komme und solche Gedanken vor ein paar Jahren nicht in meinem Kopf waren. Ich werde alles geben, hart trainieren und spielen, um im Sommer bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein. Ich versuche, viel Spielzeit bei der Eintracht zu bekommen, denn das ist auch wichtig für die Nationalmannschaft.
… die sportliche Situation: Die Hinrunde war eine schwierige Phase, doch selbst da gab es immer wieder gute Momente. Wir haben die Saison sehr stark begonnen und mit der Zeit einfach zu viele Gegentore bekommen. Ich denke jedoch, man darf nie vergessen, dass Höhen und Tiefen zum Fußball dazugehören. Momentan läuft es deutlich besser, doch selbst unser Trainer sagt: „Wir dürfen nie zufrieden sein, wir wollen noch mehr“. Wir wollen die kommenden Spiele alle gewinnen.
… den nächsten Gegner: Mir ist bewusst, dass Mainz eine brutale Intensität mitbringt und sehr zweikampfstark ist. Wir sind jedoch sehr gut auf dieses Spiel vorbereitet. Die Mainzer spielen auch sehr auf Konter und Standards, also haben wir uns darauf konzentriert. Ich denke, Sonntag wird ein hartes Spiel mit vielen Zweikämpfen werden.

