22.06.2021
International

EURO: Fünf Adlerträger im Achtelfinalrausch

Hinteregger und Ilsanker überzeugen gegen die Ukraine, Rönnow gelingt mit Dänemark die Sensation. Auch Zuber und Sow dürfen sich auf die K.-o.-Phase freuen.

Am Montagabend kämpften gleich drei Adlerträger mit ihren Nationalmannschaften um den Einzug ins Achtelfinale der EURO. Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker trafen mit Österreich in Bukarest auf die Ukraine, die vor dem Spiel noch vor Österreich auf Platz zwei gelegen hatte. Ein Sieg musste also her. Hinteregger unterstützte sein Team dabei erneut von Beginn an, Ilsanker sah zunächst von draußen zu.

Hinti und Ilse jubeln

In der 21. Minute traf Hoffenheims Christoph Baumgartner zum 1:0 für Österreich, die alpinen Adler gewährten den Ukrainern in der Folge nur wenige Chancen. In der 54. Minute fehlte Hinteregger nur ein Schritt zum 2:0. In der 72. Minute kam Ilsanker für Leipzigs Konrad Laimer in die Partie und half mit, den knappen Vorsprung über die Bühne zu bringen. Dadurch verdrängte Österreich die Ukraine von Platz zwei und sicherte sich mit sechs Punkten den Einzug ins Achtelfinale, in dem am Samstag der Erste der Gruppe A wartet: Italien.

Kein Halten für Rönnow und Dänemark

Auch Frederik Rönnow spielte mit Dänemark um eine minimale Chance auf das Achtelfinale. Mit null Punkten nach zwei Spielen und Tabellenplatz vier waren drei Zähler gegen Russland Pflicht. Noch vor der Pause ging Dänemark in Führung und konnte diese in der zweiten Hälfte weiter ausbauen. Durch einen Foulelfmeter für Russland und dem daraus resultierenden 1:2 wurde es nochmal kurzfristig spannend, ehe Dänemark, angepeitscht von den ausgelassenen Fans in Kopenhagen, nochmals aufdrehte und in Windeseile auf 4:1 stellte. Weil Belgien parallel gegen Finnland mit 2:0 die Oberhand behielt, gab es nach dem die Abpfiff kein Halten mehr. Mit drei Punkten von Platz vier auf zwei – die Sensation war perfekt! Im Achtelfinale wartet am Samstag nun Wales.

Frohe Kunde für die Schweiz

Einen Tag nach dem letzten Gruppenspiel gegen die Türkei konnten sich zudem auch Djibril Sow und Steven Zuber mit der Schweiz über den Einzug ins Achtelfinale freuen. Nach dem 3:1 gegen die Türkei am Sonntag, bei dem Zuber alle drei Tore vorbereitet hatte, war die Qualifikation für das Achtelfinale zunächst ungewiss: Als Gruppendritter blieben zunächst die Spiele am Montag abzuwarten. Da Finnland und die Ukraine die Vorrunde jeweils mit drei Punkten beendeten, zieht die mit vier Punkten als einer der vier besten Gruppendritten feststehende Nati vorzeitig in die K.-o.-Phase ein. Allein der Gegner steht noch nicht fest.

Am Dienstagabend steht eine kleine Verschnaufpause für alle Adlerträger an, ehe es am Mittwoch in Gruppe F zur Sache geht. Hier wird es besonders spannend, da noch alle vier Mannschaften das Achtelfinale erreichen können. Kevin Trapp spielt mit der deutschen Nationalelf um 21 Uhr gegen Ungarn, das ZDF überträgt live. Zeitgleich spielt André Silva mit Portugal gegen Frankreich, hier sendet MagentaTV.

SpielerGegnerZum SpielTV-Übertragung
Kevin Trapp (Deutschland)Ungarn23. Juni, 21 Uhr, München, EURO-VorrundeZDF und MagentaTV
André Silva (Portugal)Frankreich23. Juni, 21 Uhr, Budapest, EURO-VorrundeMagentaTV
Martin Hinteregger, Stefan Ilsanker (Österreich)Italien26. Juni, 21 Uhr, London, EURO-AchtelfinaleARD oder ZDF und MagentaTV
Frederik Rönnow (Dänemark)Wales26. Juni, 18 Uhr, Amsterdam, EURO-AchtelfinaleARD oder ZDF und MagentaTV
Djibril Sow, Steven Zuber (Schweiz)Frankreich28. Juni, 21 Uhr, Bukarest, EURO-AchtelfinaleZDF und MagentaTV
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