Noch zwei Spiele bis zum Ende der Saison, noch zwei Tage bis zum Start in den 33. Spieltag – und noch zwei Spieler im Wartestand. Mit nahezu voller Kapelle eröffnete das Trainerteam um Chefcoach Albert Riera die rund 75-minütige Einheit am Mittwoch. Jens Grahl kehrte zwei Wochen nach seiner Oberschenkelverletzung zurück auf Platz sechs im Deutsche Bank Park und machte Torwart- wie Torschussübungen mit. Somit bleibt mit Nnamdi Collins ein Reha-Patient, der seit März an einer Sprunggelenksverletzung laboriert. Außerdem fehlte Elias Baum wegen einer Abiturprüfung.
Auf einen Lerneffekt aus den vergangenen Spielen setzen die Eintracht-Beteiligten auch mit Blick auf das Freitagabendspiel bei Borussia Dortmund, damit im Abschlusszeugnis, um im Abi-Bild zu bleiben, die Versetzung in den Europapokal realistisch bleibt.
Entsprechend spulten die 27 Adlerträger am Mittwoch gewissermaßen das volle Fußballalphabet herunter. Klein-klein auf engstem Raum, Kurzpassfolgen auf kleine Tore, Spielaufbau inklusive Abschluss auf die großen Gehäuse, Flanken hier, Abschlüsse von der Strafraumkante da. Immer wieder garniert mit einem kleinen Turniermodus – treffen oder ausscheiden. Angefangen beim Warm-up, als sich die Frankfurter Fußballer im Jung-gegen-alt-Modus per Kopfball überwinden mussten.
Vieles Kopfsache, gerade in Dortmund, wo in den vergangenen 14 Gastspielen ein Sieg heraussprang. Reizpunkte sind gesetzt.

