06.05.2026
Training

Grahl tastet sich zurück

27 Adlerträger erhöhen zwei Tage vor dem Spiel in Dortmund die Schlagzahl. Das Trainerteam fordert nahezu alle Offensivfacetten ein und fördert den Wettkampfgedanken.

Noch zwei Spiele bis zum Ende der Saison, noch zwei Tage bis zum Start in den 33. Spieltag – und noch zwei Spieler im Wartestand. Mit nahezu voller Kapelle eröffnete das Trainerteam um Chefcoach Albert Riera die rund 75-minütige Einheit am Mittwoch. Jens Grahl kehrte zwei Wochen nach seiner Oberschenkelverletzung zurück auf Platz sechs im Deutsche Bank Park und machte Torwart- wie Torschussübungen mit. Somit bleibt mit Nnamdi Collins ein Reha-Patient, der seit März an einer Sprunggelenksverletzung laboriert. Außerdem fehlte Elias Baum wegen einer Abiturprüfung.

Auf einen Lerneffekt aus den vergangenen Spielen setzen die Eintracht-Beteiligten auch mit Blick auf das Freitagabendspiel bei Borussia Dortmund, damit im Abschlusszeugnis, um im Abi-Bild zu bleiben, die Versetzung in den Europapokal realistisch bleibt.

Entsprechend spulten die 27 Adlerträger am Mittwoch gewissermaßen das volle Fußballalphabet herunter. Klein-klein auf engstem Raum, Kurzpassfolgen auf kleine Tore, Spielaufbau inklusive Abschluss auf die großen Gehäuse, Flanken hier, Abschlüsse von der Strafraumkante da. Immer wieder garniert mit einem kleinen Turniermodus – treffen oder ausscheiden. Angefangen beim Warm-up, als sich die Frankfurter Fußballer im Jung-gegen-alt-Modus per Kopfball überwinden mussten.

Vieles Kopfsache, gerade in Dortmund, wo in den vergangenen 14 Gastspielen ein Sieg heraussprang. Reizpunkte sind gesetzt.