15.09.2020
Training

Gude Laune im Quadrat

25 Grad, 125 Fans und immer wieder Vierecke. Die erste Trainingseinheit dieser Woche verläuft heiter und durchaus abwechslungsreich.

Die Laune bei der ersten Trainingseinheit in dieser Woche ist unverändert gut – nicht zuletzt weil die Frankfurter sich am Samstag gegen die Münchner Löwen das Weiterkommen in die zweite Hauptrunde des DFB-Pokals gesichert haben. Vor allem der nicht nur sportlich, sondern auch persönlich derzeit blendend aufgelegte Bas Dost sorgte für den einen oder anderen Lacher, als er im Mannschaftskreis noch vor Adi Hütter das Wort ergriff, was der Cheftrainer seinerseits lächelnd zur Kenntnis nahm. Heitere Verhältnisse also auf den Trainingsplätzen im Deutsche Bank Park, an deren Rand zum dritten Mal in dieser Saison 125 Zuschauer zugelassen waren. Ein kleiner Vorgeschmack auf den Samstag, wenn im Stadion 6500 Fans erwartet und der Eintracht die Daumen drücken werden.

Die Ersten auf dem Trainingsplatz waren wie so oft die Torhüter um Torwarttrainer Jan Zimmermann. Auch Elias Bördner, Torwart der U19, trainierte wieder mit den Profis. Das Quartett arbeitete im Viereck an Reaktionsfähigkeit und Reflexen. Währenddessen kamen auch die Feldspieler auf den Platz und absolvierten gemeinsam mit Andreas Biritz eine erste Athletikeinheit – jedoch ohne den seit dem Wochenende verletzten Evan Ndicka (Syndesmosebandläsion) und Jetro Willems (Aufbautraining nach Kreuzbandriss). Nach dem Warmlaufen teilte sich die Mannschaft in vier Gruppen und stellte sich im Viereck auf, um verschiedene Passstaffeten einzustudieren und Übungen zur Mobilisation zu absolvieren.

Anschließend wechselten die Spieler dann auf zwei abgesteckte Kleinfelder und spielten auf vier Kleinfeldtore. Immer mit der Vorgabe, den Ball möglichst lange in den eigenen Reihen zu halten und in eines der Tore zu treffen oder, im Falle des verteidigenden Teams, dem Gegner möglichst schnell den Ball abzunehmen. Alles immer unter den wachsamen Augen von Chefcoach Hütter, der sich für jede Kleingruppe Zeit nahm und individuelles Feedback gab. Zum Abschluss gab es ein Abschlussspiel im Neun-gegen-neun. Wer gerade nicht spielte, zog mit Athletiktrainer Biritz eine weitere Ausdauereinheit durch. An der Arbeitsmoral besteht dieser Tage also kein Zweifel, an der Zuversicht seit dem gelungenen Pflichtspielstart ebenso wenig. Dost hatte schon am Samstagabend angekündigt: „Wir können mit Rückenwind in die Bundesliga starten!“

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