Bruno Hübner (Sportdirektor Eintracht Frankfurt)
Das ist eine total ärgerliche Niederlage, weil die Mannschaft einen tollen Kampf gezeigt hat. Im zweiten Durchgang habe ich gar nicht gemerkt, dass wir ein Mann weniger auf dem Platz waren. Wir haben tapfer nach vorne gespielt – mit viel Herz und viel Leidenschaft. Schade, dass wir uns heute dafür nicht belohnt haben.
Taleb Tawatha
Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht. Trotz der Nackenschläge in der ersten Halbzeit mit der Verletzung von Carlos Salcedo, dem Gegentor und der Roten Karte von Jetro Willems waren wir immer in der Partie. Im zweiten Durchgang haben wir alles rausgehauen, am Ende ist es Pech.
Kevin Trapp
Ich habe mich riesig gefreut, dass ich heute wieder für die Eintracht auflaufen durfte. Und es war auch ein super Gefühl. Doch die Enttäuschung überwiegt jetzt, denn wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Die Mannschaft hat in der zweiten Halbzeit eine starke Partie gemacht. So kurz vor Schluss zu verlieren, ist immer bitter.
Adi Hütter (Cheftrainer Eintracht Frankfurt)
Die Niederlage ist natürlich sehr unglücklich für uns. Die Mannschaft hat 60 Minuten lang heroisch in Unterzahl gekämpft. So spät dann dieses Tor zu kassieren und den Punkt zu verlieren, ist sehr bitter. Bremen war durch den Mann mehr optisch zwar überlegen, aber wir sind eindrucksvoll zurückgekommen und hatten viele gute Aktionen nach vorne. Dieser Wille hat mir imponiert. Letztlich tut es mir für meine Spieler und die Fans leid, dass wir uns nicht belohnen konnten.
Florian Kohfeldt (Cheftrainer SV Werder Bremen)
Das Wichtigste ist für uns erst mal, dass Jiri Pavlenka schnell wieder fit wird. Er ist nun im Krankenhaus, und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Aber wir hoffen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt. Dasselbe gilt auch für die verletzten Eintracht-Spieler, die vom Platz mussten. Insgesamt war es ein sehr umkämpftes Spiel, das wir in meinen Augen letztlich verdient gewonnen haben. Wir hatten es mit einem aufopferungsvoll kämpfenden Gegner zu tun. Mit einer Mannschaft, die es richtig gut gemacht hat und immer gefährlich war. Aber letztlich waren wir das bessere Team, sodass der Sieg zwar glücklich ist, aber in Ordnung geht.