Die Ansage des Cheftrainer war klar. „Wir brauchen eine gute Trainingswoche, um uns für das Spiel gegen Hoffenheim gut vorbereitet zu fühlen“, sagte Dino Toppmöller im Nachgang an den Auftaktsieg gegen Bremen. Einige Hundert Meter entfernt von der Stätte, wo die Adlerträger vor drei Tagen einen souveränen 4:1-Heimsieg eingetütet hatten, startete am Dienstagvormittag – tags zuvor hatte die Mannschaft frei – auf den Trainingsplätzen im Deutsche Bank Park die Arbeitswoche. An deren Horizont steht die erste und zugleich kürzeste Auswärtsfahrt der Saison, angepfiffen wird in Sinsheim am Samstag, 30. August, um 15.30 Uhr.
Die frühen Vögel auf dem grünen Rasen bildeten das Torwartquartett Jens Grahl, Kaua Santos, Amil Siljevic und Michael Zetterer, in direkter Nachbarschaft steckten indes die Eintracht Frauen in Vorbereitung auf die am 5. September anlaufende neue Runde in der Google Pixel Frauen-Bundesliga schon inmitten ihrer Trainingseinheit. Viel los, und 24 Feldspieler gesellten sich kurz darauf dazu. Jessic Ngankam schuftete derweil weiter in der Reha.
„Mit allem, was ihr habt“, so Athletiktrainer Thomas Pitzke, ging es in die abschließenden Sprints. Nicht minder intensiv, ebenfalls mit allem, was in ihnen steckt, ging es auf zwei Kleinfelder. Zwei Zwölfergruppen, jeweils drei Viererteams, eine Vorgabe: Kein Ball wird, kein Ball wurde verloren gegeben – Rasmus Kristensen kratzte einen Abschluss grätschend von der imaginären Linie des Minitores. Englisches Lieblingswort während der Spielform: Press. Vollgas auch in der sich anschließenden Übung, ständige Handlungs- und Gedankenschnelligkeit sowie hohe Qualität im Ballbesitz über 45 Sekunden im Acht-gegen-drei, diesmal mit großen Toren inklusive Keeper. Die zweite Gruppe bekam am anderen Ende des Trainingsplatzes indes etwas mehr Raum, das Prinzip blieb jedoch ähnlich. Weitere Übungsformen schlossen sich an.
Unterm Strich alles Attribute, die zu den ersten drei Punkten 2025/26 geführt haben. „Nach dem Spieltag ist immer irgendwo Luft nach oben. Nichtsdestotrotz waren wir mit voller Energie da, haben die Fans mitgenommen, nach vorne gespielt, gepresst, vier Tore geschossen und die ersten drei Punkte geholt. Daran müssen wir anknüpfen und nächste Woche weitermachen“, sagte Ansgar Knauff im Nachgang an das Match gegen den SV Werder. Die Vorbereitung auf das Duell mit Hoffenheim, am ersten Spieltag siegreich in Leverkusen, hat begonnen.