08.09.2020
Team

„Ausdauertraining macht sich bezahlt“

Kaum von der Länderspielreise zurück, ist Kevin Trapp schon wieder im Trainingsfieber.

Kevin, gestern bist du von der Nationalmannschaft nach Frankfurt zurückgekehrt. Wie hast du das Spiel gegen Spanien erlebt?
Für mich persönlich war es erfolgreich, weil ich gegen Spanien nicht nur mein viertes Länderspiel, sondern zugleich mein erstes Pflichtspiel für die Nationalmannschaft bestreiten durfte. Für uns als Mannschaft lief es aufgrund des späten Ausgleichtreffers leider nicht komplett nach Wunsch, direkt nach dem Spiel waren wir deshalb enttäuscht. Nationalmannschaftsnominierungen sind immer etwas Besonderes, gerade wenn man auch noch spielen darf. Im Großen und Ganzen war es eine ordentliche Partie.

Hat der Bundestrainer nach dem Spiel etwas zu dir gesagt?
Ja kurz, allerdings sind wir nicht auf mein persönliches Spiel eingegangen. Er hat gesagt, dass es ordentlich und gut war. Insgesamt ging es aber mehr um die komplette Mannschaft und darum, was wir besser machen müssen, und weniger um einzelne Spieler.

Ich finde es unheimlich wichtig, auch als Torhüter mal bei den Feldspielern mitzuspielen. Man muss sich viel schneller orientieren und entscheiden.

Kevin Trapp

Auch beim Spiel gegen Basel in der Europa League hat man gesehen, dass du in einer sehr guten Form bist. Fühlst du dich besser als in der vergangenen Saison?
Ich bin zwar sehr selbstkritisch, kann alles aber auch immer entsprechend einordnen. Das vergangene Jahr war für mich nicht einfach. Ich hatte sehr früh eine Verletzung und kam trotzdem relativ schnell wieder zurück. Vielleicht etwas überraschend war ich nach der Winterpause schnell wieder drin – dann kam die Coronakrise. Irgendwann hat man gemerkt, dass es vom Kopf her schwierig wurde, weil sich die Pause so lange gezogen hat. Das habe ich vor allem im Urlaub, als ich mal abschalten konnte, gemerkt. Jetzt fühle ich mich sehr frisch und fit. Wir trainieren sehr viel und unser Torwarttrainer Jan Zimmermann arbeitet mit uns auch viel im torwartspezifischen Ausdauerbereich. Das macht sich bezahlt.

Du wirkst offenbar so frisch, dass dich Adi Hütter heute sogar als Feldspieler eingesetzt hat.
Da habe ich vielleicht gemerkt, dass ich doch noch nicht so fit bin (lacht). Ich finde es unheimlich wichtig, auch als Torhüter mal bei den Feldspielern mitzuspielen. Es ist eine ganz andere Position. Man muss sich viel schneller orientieren und entscheiden. Das finde ich gut, aber es ist natürlich sehr anstrengend, was ich tatsächlich danach gemerkt habe (grinst).

Am Samstag ist das erste Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen 1860 München. Wie fühlst du dich?
Die Vorbereitungsspiele darf man nicht überbewerten, das habe ich bereits nach dem Spiel gegen Ajax Amsterdam gesagt. Wir waren noch müde, da wir sehr viel trainiert haben. Es gibt natürlich trotzdem Anhaltspunkte. Es ist gar keine Frage, dass wir in die nächste Runde kommen möchten! Das muss unser Anspruch sein. Dass wir einen namhaften Gegner haben, ist vielleicht auch ganz gut, denn dann sind wir noch etwas konzentrierter. 1860 ist ein schöner und guter Gegner. Wir müssen sehr konzentriert und fokussiert sein. 

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