Keita, die Durstrecke ist beendet, wie war die Stimmung in der Kabine?
Die Stimmung war richtig gut! Endlich wieder gewonnen zu haben, war wichtig für die Moral. Darauf können wir aufbauen und gleichzeitig möchten wir uns weiter verbessern.
Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Arnaud Kalimuendo gab Mo Dahoud die falsche Neun. Hattet ihr das im Training schon geübt?
Zugegeben, Mo kannte die Position nicht, aber er ist ein sehr anpassungsfähiger und spielintelligenter Mittelfeldspieler. Er hat uns auf seine Weise, als er früh reinkam, sehr geholfen. Im Training hatten wir das nicht geübt, aber die Qualitäten meiner Mitspieler sind unbestritten. Das haben wir gezeigt und das hat sich am Ende auch im Ergebnis widergespiegelt.
Insgesamt war es ein sehr effektiver Auftritt. Wie hast Du das Spiel gesehen?
Ich denke, wir haben als Kollektiv überzeugt. Vor allem die Defensivarbeit war geordnet und strukturiert. Das haben wir gut hinbekommen und obendrein unsere individuellen Qualitäten in den entscheidenden Offensivszenen zur Geltung gebracht.
Könntest Du bitte noch etwas konkreter auf die gezeigte Zweikampfhärte eingehen?
Diese Strukturen haben wir viel eingeübt. Darauf lag in den vergangenen Tagen der Fokus. Wir haben mit dem Trainer intensiv daran gearbeitet, dass wir an den Stellschrauben drehen, die nötig sind. Ich bin froh, dass das gut geklappt hat.
Welche weiteren Eindrücke hast Du vom neuen Cheftrainer Albert Riera?
Wir sind froh, dass wir ihn als Trainer haben. Er hilft uns sehr, dass wir uns unserer Stärken und Schwächen bewusst werden. Überhaupt ist er ein Riesenmotivator und hilft uns dadurch sportlich wie zwischenmenschlich. Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.
Du bist seit etwa sechs Wochen ein Adlerträger. Wie lief die Umstellung von Schweden auf Deutschland bisher?
Grundsätzlich gefällt es mir in Deutschland sehr. In Schweden war es auch schön, aber die Bundesliga ist natürlich eine Nummer für sich. Mit Nene Brown habe ich einen Kollegen und Konkurrenten auf meiner Position, der viel Potential hat. Ich habe großen Respekt vor ihm und möchte dem Team so gut es geht helfen. Entsprechend hart arbeiten wir daran, dass ich mich bei der Eintracht weiterentwickele.
Nächsten Samstag steht der Kracher in München an. Deine Gedanken dazu?
Die Vorfreude ist groß. Natürlich wissen wir um die Stärke des Gegners und werden ihn analysieren. Trotzdem konzentrierten wir uns auf unser Spiel. Das Wichtigste ist, dass wir immer an unser Maximum kommen; das ist der Mannschaft gegen Mönchengladbach richtig gut gelungen. Wir haben unser Schicksal in den eigenen Händen.

