Im Anschluss an die erste kurze Trinkpause stellten sich Mannschaft und Teile des Trainerteams im Spalier auf, unter lautem Getöse lief Rasmus Kristensen durch die gebildete Gasse. Nach auskurierter Fußverletzung kehrte der Däne am Dienstag zurück auf den Trainingsplatz und absolvierte Teile der Einheit.
Minuten vor dem Welcome-back-Ritual machten sich die Adlerträger unter Anleitung von Athletikchef Schahriar Bigdeli warm – mit Ball am Fuß, gegen Widerstand mit Gummibändern und später noch knackigen Kraftübungen. Cheftrainer Albert Riera und Assistent Lorenzo Dolcetti standen an der Bande zwischen den Plätzen fünf und sechs im Deutsche Bank Park und beobachteten den Auftakt. Was sie sahen: Explosiv ging es raus aus den Beinen, schwungvoll ging es rein in die Trainingswoche vor dem Auswärtsspiel gegen den FC Augsburg.
Quintett noch nicht dabei
Ein Quintett zählte am Dienstag nicht zur Trainingsgruppe: Farès Chaibi und Elias Baum fehlten krankheitsbedingt, Nnamdi Collins, Kaua Santos und Jean-Mattéo Bahoya arbeiteten am Rehaprogramm.
Die Arbeit auf dem Platz setzte sich mit zwei großzügig angelegten Rondos fort. Zuvor noch beobachtend, griff Albert Riera diesmal aktiv ein, streifte sich eines der Leibchen über und mischte sich unter die 21 Feldspieler – passen, antizipieren, verteidigen, Elf-gegen-elf. Wenige Kontakte, direktes Spiel, die Worte „one touch“ fielen häufiger.
Angriff und Reaktion
Das Feld wurde größer, die Keeper kamen hinzu, der Cheftrainer zog sich wieder zurück an den Rand, über Dreiviertel des Spielfelds wurde die nächste Stufe der Trainingseinheit gezündet. Im Fokus: Angriffsformen und druckvolle Gegenreaktion bei Ballverlust.
Eine Reaktion auf die jüngste Niederlage gegen Leipzig will das Team dann am Samstag in der WWK ARENA zeigen, um 15.30 Uhr ist Anpfiff zum 31. Saisonspiel. Bis dahin stehen die Adlerträger täglich auf dem Trainingsplatz.



