„Ich soll so verteidigen, wie ich es bei Eintracht Frankfurt, vor allem in der Hinrunde, gemacht habe. Einfach giftig und aggressiv in den Zweikämpfen sein und nach vorne meine Offensivstärke ausspielen. Das hat der Trainer mir mitgegeben“, sagte Nathaniel Brown am vergangenen Donnerstag während einer digitalen Presserunde des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).
Der Linksverteidiger von Eintracht Frankfurt erhielt am Samstag in Chicago direkt die Gelegenheit, die Erwartungen von Julian Nagelsmann zu erfüllen. Der Bundestrainer schenkte dem 22-Jährigen im letzten Spiel vor der Fußballweltmeisterschaft gegen Gastgeber USA zum dritten Mal hintereinander von Beginn an das Vertrauen. Brown gewann bis zur Auswechslung nach einer Stunde 78 Prozent seiner neun Zweikämpfe, blieb selbst ohne Foul, brachte 80 Prozent seiner 20 Pässe an den Mann und durfte sich im Soldier Field über einen 2:1-Sieg von Schwarz-Rot-Gold freuen. Kai Havertz und Leroy Sané netzten für die Bundesadler, Antonee Robinson glich zwischenzeitlich aus.
Ferner kam Brown auch auf ein mögliches direktes Duell in der K.-o.-Runde mit Vereinskollege Can Uzun zu sprechen: „Möglicherweise gegen ihn mit der Türkei zu spielen, wäre sehr cool und eine sehr schöne Geschichte. Ich gönne es ihm von Herzen, dass er jetzt zeigen kann, was er kann. Er ist ein extrem guter Fußballer und auch ein sehr guter Freund von mir und eine wichtige Person.“
Uzun gewann mit der Türkei ebenfalls mit 2:1. Gegen Venezuela kam der Offensivmann in der 62. Minute für Arda Güler von Real Madrid, zweifacher Vorlagengeber, in die Partie. Einen Teileinsatz über knapp 20 Minuten verbuchte außerdem Aurèle Amenda beim 1:1 der Schweiz gegen Australien.




