13.01.2022
Team

„Liebe es, für Eintracht Frankfurt zu spielen“

Ajdin Hrustic hat nach dem Startelfeinsatz gegen Dortmund viel vor – persönlich wie mit dem Team. Dabei lobt er Trainer Glasner und nimmt sich selbst in die Pflicht.

Ajdin Hrustic über…

…Folgerungen aus dem Rückrundenstart: Die Niederlage gegen Dortmund ist schwer zu akzeptieren, weil sie vermeidbar war. Das wissen wir alle. Wir haben insgesamt gut gespielt. Dass wir uns eine 2:0-Führung nehmen lassen, kennt man nicht von uns. Aber es ist keine Schande, gegen einen solch starken Gegner zu verlieren. Das wird uns nicht umhauen. Wir haben das Spiel analysiert, nehmen das Positive daraus mit und konzentrieren uns darauf, was wir besser machen können. Den Flow, den wir zuletzt hatten, nehmen wir mit. Wir fahren mit großer Motivation nach Augsburg und möchten dort gewinnen. Wir haben immer noch alles in der eigenen Hand.

…seine Entwicklung: Ich bin sehr selbstkritisch. Die erste Saison war insgesamt nicht perfekt für mich persönlich, als ich wenig gespielt habe. In der laufenden Spielzeit hatte ich auch eine Phase ohne Einsatz. Doch hier heißt es, dranzubleiben. Ich versuche, mich im Training anzubieten und meine Chancen zu nutzen. Ich arbeite hart, um wieder mehr Spielzeit zu erhalten. Gegen Dortmund hatte ich meine Chance. Ich versuche, der Mannschaft immer so gut wie möglich zu helfen. Wenn das Team und der Trainer mich brauchen, bin ich bereit, 100 Prozent zu geben.

Ajdin Hrustic hatte sich am vergangenen Samstag auf einen Einsatz von Beginn an vorbereiten dürfen – den ersten seit Ende Oktober.

…die Stadt Frankfurt: Ich habe mich hier von Anfang an sehr wohlgefühlt. Alle haben mich sehr gut aufgenommen. Jeder möchte natürlich so viele Minuten wie möglich absolvieren, aber es können nur elf Spieler beginnen. Ich liebe es, für Eintracht Frankfurt zu spielen und würde das natürlich gerne so häufig wie möglich tun. Das wünscht sich jeder Fußballer.

…Cheftrainer Oliver Glasner: Der Trainer pflegt einen vertrauensvollen Umgang mit allen Spielern und gibt jedem Spieler das Gefühl, eine wichtige Rolle im Team einzunehmen. Auch jenen, die nicht permanent in der Startelf stehen. Die Art und Weise, wie er mit uns spricht, gibt uns Selbstvertrauen und motiviert uns. Mit mir geht er ebenso transparent um und sagt mir, woran ich arbeiten solle. Das schätze ich sehr an ihm.

…seine Position: Ich bin Mittelfeldspieler. Zuvor habe ich auf einer Position gespielt, auf der es aussah wie bei einem Flügelstürmer. Es ging zwar in eine ähnliche Richtung, aber ich würde sie nicht so bezeichnen, weil ich eher ein zusätzlicher Außenspieler war, der sich in der Mitte aufgehalten hat. Wenn der Trainer mich auf einer eher defensiven, attackierenden oder kontrollierenden Position sieht, dann spiele ich dort. Das hängt natürlich auch vom Spielsystem ab.

Wenn wir weiter so auftreten und performen wie bisher, ist alles möglich.

Ajdin Hrustic

…seine COVID-19-Infektion im Sommer: Ich war 14 Tage in Quarantäne, das war eine schwierige Zeit. Es hat etwas gedauert, zu meiner alten Form zurückzufinden und das Gefühl für den Ball zu entwickeln. Die Infektion hat mich etwas zurückgeworfen, was für mich aber keine Ausrede ist. Gegen Dortmund habe ich 90 Minuten gespielt und eine gute Leistung gezeigt.

…die UEFA Europa League: Wenn wir weiter so auftreten und performen wie bisher, ist alles möglich. Die Saison geht noch lange. Wir betrachten alles Schritt für Schritt und Spiel für Spiel. Am Ende der Saison wird man sehen, was möglich war.

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