Bis zuletzt lebte der WM-Traum von Rafael Santos Borré, sich mit Kolumbien für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Los Cafeteros gewannen zwar durch einen Treffer von James Rodríguez 1:0 in Venezuela, konnten aber nicht an Peru vorbeiziehen, das parallel 2:0 gegen Paraguay siegte und Platz fünf verteidigte, der für das finale Play-off-Match berechtigt. Kolumbien beschließt die Staffel in Südamerika somit auf Rang sechs und verpasst die Endrunde. Borré wirkte 75 Minuten mit.
Selbiges Schicksal ereilte Almamy Toure, der mit Mali im Rückspiel in Tunesien nicht über ein 0:0 hinauskam und nach dem 0:1 im ersten Vergleich im November zu Hause bleiben muss. Der Eintracht-Verteidiger kam nicht zum Einsatz.
Ajdin Hrustic hingegen darf sich unverändert Hoffnungen auf seine erste WM-Teilnahme machen. Obwohl Australien am letzten Spieltag 0:1 in Saudi-Arabien verlor, beenden die Socceroos die Gruppe B auf Platz drei. Der Adlerträger kam über die vollen 90 Minuten zum Einsatz. Am 7. Juni geht’s nun gegen die Vereinigte Arabische Emirate darum, mit einem Sieg das interkontinentale Play-off gegen Peru zu erreichen und auf diesem Weg das letzte Ticket nach Katar zu lösen.
Einen wesentlich größeren Schritt Richtung direkter Qualifikation für die EURO 2023 in Georgien und Rumänien hat die deutsche U21 gemacht. Die DFB-Junioren gewannen das Spitzenspiel beim direkten Konkurrenten Israel durch ein Tor von Noah Katterbach (60.) 1:0 und behaupteten zwei Spieltage vor Schluss die Tabellenspitze, bei fünf Punkten Vorsprung auf Israel. Knauff beackerte erneut von Beginn an die rechte Außenbahn und machte in der 76. Minute Platz für Faride Alidou.
Besonderer Abend für Lindström, Trio geschont
Im direkten Aufeinandertreffen zwischen zwei Adlerträgern ging Jesper Lindström als Gewinner vom Feld. Die Dänen konnten das Testspiel gegen Serbien 3:0 für sich entscheiden. Lindström wirbelte knapp eine Stunde und erzielte in der 53. Minute mit seinem ersten A-Länderspieltreffer das zwischenzeitliche 2:0. Auf der Gegenseite spielte Filip Kostic durch.
Nachdem Österreichs WM-Traum am vergangenen Donnerstag geplatzt war, absolvierte die ÖFB-Elf einen abschließenden Test gegen Schottland. Die Partie endete 2:2, wobei die Frankfurter Defensivmänner Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker von Beginn an ran durften. Während Ilsanker in der 74. Minute Feierabend hatte, durfte Hinteregger durchspielen.
Djibril Sow war derweil mit der Schweiz gegen Kosovo 90 Minuten gefordert. Nach der Führung durch Milot Rashica in der 53. Minute besorgte Jordan Lotomba zehn Zeigerumdrehungen später den 1:1-Endstand.
Einen ruhigen Arbeitsabend erlebten Kevin Trapp beim 1:1 von Deutschland gegen die Niederlande, Kristijan Jakic während des 2:1 von Kroatien gegen Bulgarien und Jens Petter Hauge beim 9:0 Norwegens über Armenien. Das Trio verfolgte die Geschehnisse von der Bank – und kehrt entsprechend mit frischen Beinen an den Main zurück.