06.08.2020
Team

Lucas Torró sucht neue Herausforderung

Der spanische Mittelfeldspieler wechselt nach zwei Jahren zum spanischen Erstligisten CA Osasuna.

Für den aus Cocentaina in der Provinz Alicante stammenden Torró bedeutet die Heimkehr in sein Herkunftsland zugleich die Rückkehr nach Pamplona, wo der defensive Mittelfeldakteur bereits zwischen 2017 und 2018 unter Vertrag gestanden und 37 Begegnungen in der Segunda División absolviert hatte, ehe es über seinen Ausbildungsklub Real Madrid direkt zur Eintracht ging.

In zwei Spielzeiten kam der 26-Jährige wettbewerbsübergreifend auf 25 Einsätze, in denen ihm zwei Tore gelangen. Sowohl die 1:0-Führung bei Flora Tallinn im Juli 2019 als auch der Ausgleich beim 2:1-Sieg in Marseille im September 2018 bedeuteten den ersten Frankfurter Treffer der jeweiligen Europapokalsaison.

Wir wünschen Lucas, dass er bald zu voller Stärke zurückfindet. Zu gönnen wäre es ihm, denn er ist auch menschlich ein ganz feiner Kerl.

Sportdirektor Bruno Hübner

Während seiner zwei Jahre am Main hatte Torró immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen und verpasste unter anderem die Wintertrainingslager 2018 und 2019. War der 1,90-Meter-Mann verfügbar, durfte er sich auch empfehlen. So kam Torró auf der Zielgeraden der vergangenen Bundesligasaison auf vier von acht möglichen Partien. Torrós Vertrag bei der Eintracht lief ursprünglich bis zum 30. Juni 2023.

Sportdirektor Bruno Hübner sagt: „Gemessen an seinem technischen und körperlichen Leistungsvermögen waren die Einsatzzeiten für Lucas in den vergangen zwei Jahren sicher unbefriedigend. Immer als man das Gefühl hatte, er könnte sich festspielen, haben ihn Verletzungen oder der persönliche Schicksalsschlag mit dem Tod seines Bruders zurückgeworfen. Deswegen haben wir seinem Wunsch, in ein ihm schon bekanntes Umfeld zurückzukehren, entsprochen und wünschen Lucas, dass er bald zu voller Stärke zurückfindet. Zu gönnen wäre es ihm, denn er ist auch menschlich ein ganz feiner Kerl.“

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