22.07.2021
Team

„Mein Job ist es, Gas zu geben“

Diant Ramaj erklärt sein selbstbewusstes wie mitspielendes Auftreten und was die Arbeit mit Jan Zimmermann damit zu tun hat.

Diant Ramaj über...

...seinen Wechsel zur Eintracht: Bei den Beweggründen hat mein Torwarttrainer Jan Zimmermann eine bedeutende Rolle gespielt. Wie er selbst bereits gesagt hat, hat er mich schon länger beobachtet und auch kontaktiert. Seine Philosophie und der Weg, den er mir aufgezeigt hat, haben mir richtig imponiert. Hinzu kommt, dass die Eintracht ein Traditionsverein mit phänomenalen Fans ist.

...die ersten Wochen in Frankfurt: Die Jungs, das Trainerteam und der ganze Staff haben es mir extrem einfach gemacht. Ich fühle mich hier sehr wohl, auch in der Kabine. Die Truppe ist international geprägt, das gefällt mir richtig gut. Ich habe jeden Tag Spaß daran, hierher zu kommen. So kann es weitergehen.

...seine Arbeitsweise: Das Fußballerische hat mich seit der Jugend immer begleitet. Aber Talent allein reicht nicht aus, dazu gehören immer auch Extraeinheiten nach und vor dem Training. Das habe ich immer so gehandhabt und mache es immer noch. Die Bälle müssen immer und immer wieder perfekt kommen. Dazu gehört tägliche Übung.

Meister und Lehrling: Jan Zimmermann erklärt Diant Ramaj die nächste Übung.

...seine Spielweise: Bei Jan Zimmermanns Philosophie geht darum, selbstbewusst aufzutreten und immer anspielbar zu sein. Das gefällt mir, weil es auch zu meiner Spielweise passt. Das kommt auch daher, dass ich bis zur U11, U12 im Feld gespielt habe. Ich denke, in den Testspielen hat man gesehen, dass ich technisch durchaus begabt bin.

...sein Selbstbewusstsein: Das liegt bei mir in der Familie (lacht). Nein, ich denke, als Torwart muss man grundsätzlich selbstbewusst sein, gerade wenn man vor 50.000 Zuschauern aufläuft. Dann spielt es auch keine Rolle, ob jemand jung oder alt ist. Dadurch gibt man der Mannschaft von hinten raus auch eine gewisse Sicherheit.

...seine Rolle im Team: Mir war klar, dass es in Frankfurt zwar keine zweite Mannschaft gibt. Aber dafür ist die Qualität im Training sehr hoch, wodurch ich mich sehr gut entwickeln kann. Mit Kevin Trapp und Jens Grahl habe ich zwei erfahrene Torwartkollegen, von denen ich sehr viel mitnehmen und lernen kann.

Den härtesten Schuss hat Filip Kostic. Wenn er mal draufhaut, muss man schon stabil bleiben.

Diant Ramaj

...seine Perspektiven: Der Weg ist klar: Im Training Vollgas geben! Die Erste Liga ist ein Unterschied und im Vergleich zu Heidenheim für mich der nächste große Schritt. Jan versucht, mir im Training die Techniken und Dinge, die für die Bundesliga relevant sind, beizubringen und mitzugeben. Ob ich jetzt die Nummer drei, zwei oder irgendwann eins sein sollte, ist nicht meine Aufgabe. Mein Job ist es, Gas zu geben. Alles Weitere liegt beim Trainer.

...den härtesten Schuss im Team: Als Torwart wäre es falsch, sich vor einem Schuss zu fürchten. Aber den härtesten Schuss hat Filip Kostic. Wenn er mal draufhaut, muss man schon stabil bleiben.

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