29.05.2021
Eintracht

Rekorde en masse

Der 28-fache Silva, der K-Faktor und ein kompromissloser Hinteregger. Auch in dieser Saison sorgen die Adlerträger für außergewöhnliche Statistiken.

Bester Torschütze: Rekordmann Silva

Der Mann steht für Rekorde: Mit seinen 28 Saisontoren löste André Silva die Eintracht-Legende Bernd Hölzenbein (26 Tore in der Saison 1976/77) als Rekordtorschützen für Eintracht Frankfurt innerhalb einer Bundesligasaison ab. Dabei erzielte er acht Treffer per Kopf – geteilter Bestwert in der Bundesliga. Sieben Toren ging ein Elfmeter voraus, was ebenfalls neuer Eintracht-Rekord ist.

Bester Vorlagengeber: der K-Faktor

Filip Kostic bereitete 14 Tore direkt vor, das gelang zuvor seit detaillierter Datenerfassung keinem SGE-Spieler innerhalb einer Bundesliga-Saison. Nur Thomas Müller (18) gelangen in dieser Saison mehr Vorlagen in der Bundesliga als Kostic. Daichi Kamadas zwölf direkte Torvorlagen bedeuten Platz drei in der Bundesliga. Dass zwei Spieler des gleichen Vereins auf dem Vorlagen-Podium stehen, gab es zuvor nur einmal im deutschen Oberhaus: Dortmunds Jadon Sancho (16) und Thorgan Hazard (13) in der Saison 2019/20.

Filip Kostic und Daichi Kamada kommen gemeinsam auf 26 Torvorlagen in dieser Spielzeit.

Meiste Sprints: Filip Kostic

Filip Kostic beackerte in dieser Saison seine linke Seite wie kaum ein anderer. Der Beweis: Mit 923 Sprints muss er in der Bundesliga nur Ridle Baku vom VfL Wolfsburg (1061) den Vortritt lassen.

Bester Zweikämpfer: Martin Hinteregger

Der österreichische Innenverteidiger absolvierte nicht nur die meisten Zweikämpfe (347), sondern gewann darüber hinaus auch SGE-intern die meisten (64 Prozent).

Meiste Ballkontakte: Martin Hinteregger

Trotz seiner zwischenzeitlichen Zwangspause aufgrund von Oberschenkelproblemen kommt Hinteregger mit 2332 Ballkontakten auf die meisten in der Eintracht-Mannschaft.

Auf seine Zweikampfstärke konnte sich die Eintracht verlassen: Martin Hinteregger.

Meiste Pässe: Martin Hinteregger

Aller guten Dinge sind drei: Der Abwehrchef der SGE hat auch die meisten Pässe in dieser Saison gespielt (1852). Bei deren Genauigkeit muss er sich allerdings einem Teamkameraden geschlagen geben, denn …

Beste Passquote: Makoto Hasebe

… die kann der 37-jährige Japaner mit 88,5 Prozent angekommener Bälle vorweisen. Die Quote des gesamten Teams liegt bei 80 Prozent, womit sich die Eintracht im Mittelfeld der Tabelle (8.) einreiht.

Top-Speed: Ragnar Ache

Am letzten Spieltag gegen den SC Freiburg zeigt der wiedergenese Ragnar Ache, welch Sprinter in ihm steckt. Seine Höchstgeschwindigkeit: 35,54 km/h.

Dauerbrenner: Kevin Trapp

Die Nummer 1 der Eintracht stand in 33 von 34 Spielen über 90 Minuten auf dem Platz (2970 Minuten). Bei den Feldspielern ist André Silva mit 2770 Minuten der Dauerbrenner, er stand 32 Mal in der Startelf.

Zuverlässiger Rückhalt über die gesamte Saison: Kevin Trapp.

Doch nicht nur die Spieler zeigten individuelle Höchstleistungen, auch im Mannschaftsverbund leisteten die Adlerträger Außergewöhnliches.

Heiß auf Punkte

Mit 60 Punkten spielte die Eintracht die beste Saison ihrer Vereinsgeschichte seit Einführung der Drei-Punkte-Regel. Der fünfte Tabellenplatz ist zudem die beste Abschlussplatzierung seit der Saison 1993/94.

Festung Deutsche Bank Park

Die Eintracht blieb im Deutsche Bank Park über die gesamte Saison ungeschlagen.

Die SGE blieb zum dritten Mal in ihrer Vereinsgeschichte zu Hause über eine gesamte Saison ungeschlagen – zuvor gelang das nur in den Spielzeiten 1971/72 und 1973/74. Die Punkteausbeute kann sich dabei sehen lassen: Mit 37 Punkten sammelte nur der Meister aus München mehr Zähler im eigenen Stadion (43).

Anfällig

Spiele zu Null hatten Seltenheitswert bei der Frankfurter Eintracht. Vier Weiße Westen über die 34 Spieltage bedeuten den Tiefstwert gemeinsam mit dem FC Schalke 04. Zwei davon gab's gegen den FC Augsburg. 

Mentalitätsmonster

Die Hessen holten in dieser Saison 21 Punkte nach Rückstand, auch hier müssen sich die Adlerträger nur dem FC Bayern (22) geschlagen geben. Insgesamt reichte es noch für vier Siege und neun Unentschieden.

Elfer-König

Frankfurt verwandelte in dieser Saison alle seine acht Elfmeter – kein anderes Team trat so oft vom Elfmeterpunkt an, ohne ein einziges Mal zu scheitern.

Doppelpacker

Vom 12. bis zum 22. Spieltag traf die SGE in elf Bundesliga-Spielen in Serie mindestens doppelt und stellte damit ihren Vereinsrekord im Oberhaus aus dem Jahr 1977 ein.

Eigentor-Rekord

Mit sechs Eigentoren eines Gegners in einer Spielzeit stellte die Eintracht einen neuen Bundesliga-Rekord auf.

Spieler-Vielfalt

Torwart-Youngster Elias Bördner ist am letzten Spieltag mit seinem Einsatz der 444. Eintrachtspieler der Bundesligageschichte, kein anderer Verein hat so viele Akteure eingesetzt. Auf den Plätzen folgen Schalke 04 (441) und der HSV (438). Letzteren hatte die Eintracht durch Steven Zuber am 1. Spieltag dieser Saison übertrumpft und damit die Spitze übernommen. Aus dem Oberhaus ist in der Saison 2021/22 der VfB Stuttgart der engste Verfolger (435).

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