02.03.2026
Team

„So möchten wir weitermachen“

Arnaud Kalimuendo spricht im PwC Players Talk über seine neue Position, Anpassungsfähigkeit, die Vorzüge der Bundesliga, sein Verhältnis zu Jonathan Burkardt und die Rolle von Michael Zetterer.

Arnaud, wie bewertest Du den 2:0-Sieg gegen den SC Freiburg?
Ich habe einen guten Eindruck. Die Mannschaft hat sehr viel gekämpft und es insgesamt gut gemacht. Wir haben alles reingehauen und folgerichtig zwei Tore erzielt.

Du fungierst neuerdings als rechter Außenstürmer, hast teilweise auch an der eigenen Eckfahne verteidigt. Wie gefällt Dir die neue Rolle?
Das hängt natürlich in erster Linie mit den Ideen des Trainers zusammen. Ich bin immer froh, wenn ich der Mannschaft helfen kann, unabhängig der Position. Es war enorm wichtig, den Heimsieg einzufahren. Ich bin froh, meinen Teil dazu beigetragen zu haben.

Nnamdi Collins und Nathaniel Brown haben die Seiten getauscht. Kannst Du etwas zu den Hintergründen sagen?
Diese Wechsel sind wichtig. Wichtig ist auch, dass wir verstehen und umsetzen können, was der Trainer von uns verlangt. Dann ist es nicht entscheidend, wer auf welcher Position spielt, sondern vielmehr, eine Beziehung untereinander aufzubauen und zu wissen, was der andere tut. Das funktioniert schon sehr gut. Die Basis bilden immer Intensität und Aggressivität. Das verlangt der Coach von uns und das bringen wir auf den Platz. So möchten wir weitermachen.

Du standest erstmals gemeinsam mit Jonathan Burkardt in der Startelf. Wie denkst Du über das Zusammenspiel?
Jonny ist ein klasse Kollege. Er hilft der Mannschaft sehr, wir brauchen seine Qualitäten. Er hat mir sehr geholfen, mich bei der Eintracht zu integrieren, und kennt die Liga. Er war mir bereits bekannt, als ich in Frankreich gespielt habe. Von daher freue ich mich, dass wir schnell eine gute Beziehung auf und neben dem Platz aufgebaut haben. Wenn man sich gut versteht, klappt das Zusammenspiel umso besser.

Im vorherigen Heimspiel musstest Du frühzeitig angeschlagen raus, jetzt hat es Kaua Santos nach wenigen Sekunden erwischt. Was hast Du gedacht, als es zum unerwarteten Wechsel im Tor kam?
Es tut mir sehr leid für Kaua. Ich hoffe, dass es ihm bald wieder besser geht. Auf der anderen Seite gilt auch für die Torwartposition: Es sollte nicht hauptursächlich sein, wer spielt, sondern, dass wir eine Einheit bilden. Michael Zetterer hat es gut gemacht, wir können uns auf ihn verlassen. Er nimmt ohnehin auch außerhalb des Platzes eine wichtige Rolle ein und ist ein wichtiges Bindeglied. Das habe ich nach kurzer Zeit erkannt. Wenn alle an einem Strang ziehen, sind viele Erfolge möglich.

Seit dem Wechsel von Nottingham hast Du jedes mögliche Spiel bestritten und wurdest von den Eintracht-Fans zum Spieler des Monats Januar gewählt. Warum hast Du so schnell in Frankfurt Fuß gefasst?
Das verdanke ich dem Team und dem Umfeld. Alle haben mich herzlich aufgenommen, ich habe schnell Anschluss gefunden. Wenn drumherum alles stimmt, ist es einfach, Gas zu geben und Leistung zu bringen. Wir haben noch einen Weg vor uns in dieser Saison, dem ich zuversichtlich entgegenblicke.

Du kennst die französische, englische und deutsche Liga. Worin unterscheiden sie sich?
Die Bundesliga ist auf jeden Fall eine der Topligen in Europa. Sie ist extrem fordernd und physisch intensiver als ich es aus Frankreich gewohnt war. Die Mannschaften überbrücken das Spielfeld viel schneller, alles ist offener, das bringt Spektakel mit sich – für die Zuschauer wie für die Spieler. Das ist eine Spielweise, die mir Spaß macht und entgegenkommt.