Den theoretischen Fahrplan hatte Albert Riera am vergangenen Freitag durchblicken lassen. Der Kader gegen Heidenheim bleibe unverändert, die Belegschaft in der Woche danach könnte wachsen. Ersteres hat sich erfüllt, Zweiteres genauso. „Younes, Can und Michy sind eingestiegen“, aber für sie ist es noch zu früh für eine Nominierung ins Spieltagsaufgebot, hatte der Cheftrainer über Ebnoutalib, Uzun und Batshuayi gesagt und ergänzt: „Ansgar geht es besser. Möglicherweise kann er nächste Woche zu uns stoßen. Bei Arthur werden wir sehen, ob er nächste Woche einsteigt. Bei ihm geht es ein bisschen schneller als bei Rasmus.“
Nachdem das erstgenannte Trio seit vergangener Woche zurück im Mannschaftstraining ist, haben sich am Mittwoch und Donnerstag zwei weitere Rekonvaleszenten dazu gesellt: Ansgar Knauff nach seiner Bauchoperation und Arthur Theate, der eine Knieverletzung auszukurieren hatte.
Somit verbleiben einzig die verletzten Rasmus Kristensen und Kaua Santos in der Reha. Inwieweit das Stück für Stück wieder verfügbare Quintett am Sonntag in Mainz eine Option darstellt, wird Riera auf der Pressekonferenz am Freitag, 14.30 Uhr, einordnen, wenn er seiner kommunikativen Linie treu bleibt. Konsequent bleibt der Spanier so oder so bei der Gestaltung der Übungen. Konzentrierte Abläufe, beim Warm-up wie beim Rondo, viele Inhalte mit Ball am Fuß und immer wieder neue Varianten, was den eigenen Spielaufbau betrifft. Die nächste Feuertaufe dahingehend ist im Wortsinn nicht weit weg, der rheinhessische Nachbar 1. FSV Mainz verlegt sich derzeit erfolgreich darauf, den drittwenigsten Ballbesitz der Bundesliga zu haben. So viel zur Theorie.

