Junior, wie hast du dein Eintracht-Debüt erlebt?
Ich hatte vor der Einwechslung gar nicht viel Zeit, um nachzudenken. Es ging alles ganz schnell. Der Coach kam noch und hat mir ein paar Anweisungen gegeben – und schon ging es raus auf den Platz.
Wie hat es sich dann angefühlt, auf dem Platz zu stehen?
Es lief ziemlich gut, was auch daran lag, dass sich viele unserer Trainingsinhalte im Spiel selbst widergespiegelt haben. Das Training war die bestmögliche Vorbereitung auf das Spiel. Mein Job ist es auch, Bälle zu erobern. Ich glaube, damit kann ich der Mannschaft gut helfen. Das habe ich bestmöglich versucht.
Was hat euch Oliver Glasner während der Vorbereitung auf Leipzig mit auf den Weg gegeben?
Während der Vorbereitung ist es vor allem um Leipzigs Spiel in die Tiefe gegangen. Sie haben schnelle Stürmer wie Christopher Nkunku und Timo Werner, die gerne in die Tiefe gehen. Wir haben den Schlüssel für den Erfolg darin gesehen, dies gar nicht erst zuzulassen, damit sie ihre Stärken nicht entfalten können. Das haben wir auf den Platz gebracht.
Es gibt Vergleiche zu Paul Pogba. Woran machst du das fest?
Ehrlich gesagt hatte unser Auftreten am Samstag nicht viel damit zu tun. Es war ein regelrechtes Kampfspiel. Es war wirklich wichtig, intensiv dranzubleiben, Präsenz zu zeigen und zu kämpfen. Aber mal schauen, was noch kommt.
Am Mittwoch gastiert Sporting Lissabon in Frankfurt. Was erwartest du für ein Spiel?
Mit Leipzig hatten wir schon einen Gegner, der Champions-League-Format hat. Dementsprechend war es eine gute Vorbereitung hinsichtlich der Spielweise und des Systems von Sporting. Dementsprechend müssen wir am Mittwoch wieder auftreten, um gegen Lissabon zu bestehen.