„Ich freue mich sehr darüber, dass sie alle unserer Einladung gefolgt sind“, sagte Axel Hellmann, Vorstandssprecher der Eintracht Frankfurt Fußball AG, und dankte zugleich den „Freunden und Kollegen von Philadelphia Union“ für die Unterstützung bei der Organisation des Business Events im Vorfeld des Test- und Freundschaftsspiels am Abend gegen den MLS-Klub. Beim U.S. Forum im Primepoint Club des Subaru Park in Philadelphia kamen Vertreter beider Klubs sowie aus Politik, Wirtschaft und der beiden Schwesterstädte aus Pennsylvania und dem Herzen von Europa zusammen. „Wir wollten während unserer ADIDAS U.S. TOUR Brücken bauen und Freundschaften entstehen lassen. Rückblickend auf die knapp zwei Wochen kann ich sagen, dass wir damit sehr erfolgreich waren“, so Hellmann.
Zehn Jahre Städtepartnerschaft
Zelebriert wurde am Abend das zehnjährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt und Philadelphia. Gesprächsthema waren unter anderem die transatlantischen Beziehungen, damit einher ging eine Präsentation der Eintracht Frankfurt Friends of U.S..
Nach einleitenden und begrüßenden Worten von Axel Hellmann ging das Wort an Kai Roemmelt (CEO Udacity) von den Eintracht Frankfurt Friends of U.S.. Diese knüpfen wertvolle Verbindungen und Freundschaften in den Vereinigten Staaten und spannen förderliche wie fruchtbare Netzwerke. „Ich bin quasi im Frankfurter Waldstadion aufgewachsen, mein Blut ist rot-schwarz-weiß. Meine Söhne weigern sich, etwas anderes außer Eintracht-Trikots zu tragen“, erzählte der in Dallas, Texas, lebende Roemmelt und schilderte den Anwesenden, was Eintracht Frankfurt bedeutet. „Es ist ein Gefühl, und das ist weitaus mehr als Fußball“, sagte er – ein tiefes „Community-feeling“. Sieben Gründungsmitglieder der Eintracht Frankfurt Friends of U.S. waren am Samstagnachmittag anwesend.
David Knower (COO & General Manager; Cerberus Deutschland Beteiligungsberatung GmbH – ebenfalls Gründungsmitgleid der Eintracht Frankfurt Friends of U.S.), der seit den 1980er Jahren in Frankfurt lebt und direkt dem Eintracht-Virus verfiel, nahm die Gäste mit auf eine kurze Reise durch die Fußballhistorie der Eintracht sowie auch die Geschichte der Adlerträger in den USA. Bereits in den 1950er-Jahren reisten die Hessen erstmals nach Übersee. „Was ihr macht“, richtete der aus Boston stammende US-Amerikaner das Wort an Axel Hellmann, „ist so viel mehr als Sport. Es geht darum, in der Verbindung zwischen Deutschland und den USA als Freunde zusammenzuarbeiten und Lösungen finden. Das ist sehr wichtig.“
Die Gründungsmitglieder der Eintracht Frankfurt Friends of U.S.
- Axel Hellmann, Vorstandssprecher Eintracht Frankfurt Fußball AG
- Kai Roemmelt, Udacity (Part of Accenture)
- David Knower, Ceberus
- Omid Nouripour, Mitglied des Deutschen Bundestags
- Peter Goldschmidt, Stada
- Reiner Sachau, Marriott
- Mohsen Sohi, Freudenberg
- Alexander Bürger, DRRT
- Armin Kraaz, Vizepräsident Eintracht Frankfurt
- Norman Vossschulte, Philadelphia Eagles
- Ricarda Lindner, The German National Tourist Board
Überschrieben mit dem Thema „Sister Cities on and off the pitch“ folgte eine von Alina Friedrich moderierte Talkrunde mit Axel Hellmann, Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche und Ernst Tanner, Sportdirektor von Philadelphia Union. Themen waren unter anderem die Entwicklung der Marke Eintracht Frankfurt in den USA, einer „der wichtigsten Märkte“, wie Krösche unterstrich, sowie gegenseitige Lerneffekte, Wertschöpfung aus zahlreichen Gesprächen, die Wichtigkeit enger Verbindungen und Partnerschaften im US-amerikanischen Markt, Medienpräsenz der Bundesliga in Amerika, die Ausbildung junger Talente und die Entwicklung von Fußball und des damit einhergehenden Marktes.