Der finale Test vor der Europameisterschaft im Sommer in der Slowakei ist geglückt, und das mit gleich drei Adlerträgern in der Startformation: In Darmstadt setzte sich die deutsche U21 vor fast ausverkauftem Haus in einem mitreißenden Spiel mit 3:1 (1:1) gegen Spanien durch: Nathaniel Brown und Nnamdi Collins auf den defensiven Außenbahnen in der Viererkette (Collins später in der Innenverteidigung) sowie auf dem offensiven Flügel Ansgar Knauff wirkten von Beginn an mit. Gegen das Team von der iberischen Halbinsel lag Deutschland durch den späteren Dreierpacker Nick Woltemade früh vorne, Spanien glich vor der Pause aus. Beim erneuten Führungstreffer hatte Knauff seine Füße mit im Spiel, als er die Kugel weiterleitete. Das 3:1 fiel schließlich in der 79. Minute.
Schnelles Wiedersehen am Samstag
Die U21 hat damit zwischen den beiden Europameisterschaften 2023 und 2025 (ab 11. Juni) kein Spiel verloren, zum zweiten Mal nach November 2024 gegen Frankreich standen drei Adlerträger in der Startformation. Brown und Collins spielten durch, Knauff wurde in der 89. Minute ausgwechselt. Das SGE-Trio wird Woltemade schon am Samstag wiedersehen, wenn die Eintracht am 27. Bundesligaspieltag um 18.30 Uhr den VfB Stuttgart im Deutsche Bank Park empfängt.
Spitzenspiel hieß es in Gruppe G der WM-Qualifikation für Algerien, die Wüstenfüchse empfingen als Tabellenführer den zuvor punktgleichen Rangzweiten Mosambik – und landeten einen 5:1 (3:1)-Kantersieg. Farès Chaibi, der im Hocine Aït Ahmed Stadium in Tizi Ouzou 84 Minuten auf dem Rasen stand, und die Algerier führen die Gruppe nun mit drei Zählern Vorsprung auf Mosambik an; bereits sechs Punkte sind es auf Platz drei.
Im Kybunpark in St. Gallen testete derweil die Schweiz gegen Luxemburg. Beim 3:1 (3:0)-Heimsieg der Eidgenossen wurde Aurèle Amenda in der 81. Minute eingwechselt. Es war damit sein erster Einsatz für die Nati seit seinem Debüt im November, bei dem er sich verletzt hatte.
Nach Auftaktniederlagen gegen Österreich und Dänemark verbuchten Noah Fenyö, der zum sechsten Mal in Folge durchspielte, und Ungarns U19 zum Abschluss der Zweiten Stufe der EM-Qualifikation ein 1:0 (0:0) gegen Island.