Ausgangslage
Der Rechenschieber bleibt im Schrank. „Wir müssen nur auf uns schauen und dürfen uns von anderen Partien nicht ablenken lassen. Wir müssen unsere Punkte sammeln, das macht keiner für uns“, sagt Sportdirektor Timmo Hardung. Vier Spieltage ist die Bundesligasaison 2025/26 noch alt, zwölf zu vergebene Punkte liegen im Rennen um einen internationalen Startplatz noch auf dem Tisch. Drei davon sollen am frühen Samstagabend in der WWK Arena ins Frankfurter Reisegepäck gerutscht sein: Ab 15.30 Uhr rollt der Ball gegen den FC Augsburg, als Tabellenneunter einen Rang und sechs Zähler hinter den Hessen platziert. Das 31. Saisonspiel der Adlerträger läuft live und in voller Länge auf Sky Sport Bundesliga und im Klubradio EintrachtFM, zudem ist die Partie Teil der Samstagskonferenz auf DAZN.
„Wir haben uns selbst in eine Situation gebracht, in der wir in jedem Spiel liefern müssen. Aber wir werden definitiv zurückkommen“, hob Hugo Larsson, Torschütze beim jüngsten 1:3 gegen Leipzig, im Nachgang an das drittletzte Heimspiel der laufenden Runde hervor.
In der Situation, in der die Fuggerstädter stecken, zeigt die Tendenz mit Blick auf das reine Ergebnis seit vergangenem Wochenende wieder nach oben: Musste Augsburg zwischen dem 25. und 29. Spieltag fünf Partien ohne Sieg und darunter drei Niederlagen in Serie hinnehmen, so setzte sich der FCA zuletzt dank eines späten Elfmeters mit 2:1 bei Bayer 04 Leverkusen durch. „Wir sind natürlich sehr froh, dass wir den Sieg eingefahren und jetzt 36 Punkte auf dem Konto haben“, kommentierte Cheftrainer Manuel Baum, dessen Keeper Finn Dahmen, ehemaliger Adlerträger in frühester Jugend, sich an besagtem Nachmittag in den Fokus spielte: 36 Schüsse gab Leverkusen ab, zehn kamen aufs Tor, neun Paraden legte der Schlussmann hin – Note 1,0 und erstmals in der kicker-Elf des Spieltags.
Rückblick
Seit seinem Amtsantritt am 1. Dezember vergangenen Jahres war es für Manuel Baum der sechste Sieg mit seinem Team, dem gegenüber stehen fünf Unentschieden und sieben Niederlagen. Eine davon musste Augsburg Mitte Dezember im Deutsche Bank Park hinnehmen, als Ritsu Doan nach einem Slalomlauf durch den FCA-Strafraum die Eintracht zum 1:0-Heimsieg schoss.
Die Highlights vom 14. Spieltag auf EintrachtTV+
Als Lieblingsgegner ist die Eintracht in jüngster Vergangenheit in einer der ältesten Städte Deutschlands nicht unbedingt bekannt, in den vergangenen zwölf Duellen im Oberhaus verließen die Augsburger nur einmal den Platz als Sieger: zu Hause am 3. Dezember 2023. Gut ein Jahr zuvor fuhr Frankfurt derweil letztmals einen Dreier in der WWK Arena ein, Ansgar Knauff und Seppl Rode trafen beim 2:1. Das letzte Aufeinandertreffen beider Klubs in Augsburg endete torlos.
Noch 360 Bundesligaminuten
Das soll sich nicht wiederholen, die Eintracht hat ihren zwölften Saisonsieg fest im Visier. „Die Spieler müssen fest daran glauben, dass sie die noch ausstehenden vier Spiele gewinnen können“, unterstrich Cheftrainer Albert Riera. 360 Spielminuten vor Toresschluss warten auf die Adlerträger, aktuell mit einem Punkt Rückstand auf Freiburg Rangachter, neben Augsburg noch Hamburg und Stuttgart im Deutsche Bank Park sowie Dortmund in der Fremde.
Angesprochen auf das Restprogramm, machte SGE-Torhüter Michael Zetterer im PwC Players Talk klar: „Als Eintracht Frankfurt fährt man nach Augsburg, um zu gewinnen. Das ist das Ziel, dann wollen wir im Heimspiel gegen den Hamburger SV noch einmal drei Punkte nachlegen. Dann schauen wir, wo wir stehen. Mit Dortmund und Stuttgart haben wir zum Abschluss noch einmal zwei Brocken. Wenn man die erste Halbzeit gegen Leipzig nimmt, brauchen wir uns vor niemandem verstecken. Wir müssen es aber über 90 Minuten auf den Platz kriegen.“ In diesem Sinne …

