08.11.2025
Bundesliga

„Zeigen, wer Herr im Haus ist“

Cheftrainer Dino Toppmöller erwartet gegen Mainz ein intensives Spiel mit „Feuer unterm Dach“, will im Rhein-Main-Duell „mit aller Macht drei Punkte“ und spricht über einzelne Personalien.

Cheftrainer Dino Toppmöller über ...

… das Personal: Bis auf Oscar Højlund und Can Uzun sind erfreulicherweise alle an Bord. Elias Baum ist wieder ins Training eingestiegen, Jessic Ngankam ist schon länger wieder im Training.

… die Herangehensweise: Jeder Gegner hat eine andere Charakteristik und Spielweise, Mainz hat natürlich eine andere als Neapel – und so ändert sich auch unsere Herangehensweise. Mainz spielt sehr intensiv Fußball, hat eine extreme Qualität auf zweite Bälle und kann in der gegnerischen Hälfte dann ansehnlich und gut kombinieren. Das wird eine harte Nuss. Mainz wird uns früh unter Druck setzen und stressen. Wir freuen uns sehr auf das Spiel, die Jungs haben am Samstag im Training einen super Eindruck gemacht, alle haben Bock. Auch wir müssen eine gute Aggressivität und Intensität an den Tag legen, und dann gibt es Möglichkeiten, Mainz weh zu tun.

… die Erwartungen an das Rhein-Main-Duell: Die Historie der Spiele zeigt, dass schon immer Feuer unterm Dach ist – und das ist gut, so soll es sein. Wir wollen vor eigenem Publikum zeigen, wer der Herr im Haus ist. In Sachen Galligkeit, Intensität und Verteidigungsmentalität sind wir in den vergangenen Spielen auf einem richtig guten Weg, da müssen wir weitermachen und wollen mit aller Macht drei Punkte hierbehalten. So könnten wir uns für den letzten Block vor Weihnachten in eine gute Position bringen.

… Jonathan Burkardt: Wer Jonny in den vergangenen Jahren verfolgt hat, der weiß: Nicht nur seine ehemaligen Mitspieler sollten ihn fürchten, jede Abwehrkette in der Liga hat ihn auf dem Schirm. Sie wissen um Jonnys Qualitäten, er weiß aber auch um die Qualitäten der Mainzer Abwehrspieler. Für ihn ist es sicherlich besonders, erstmals auf seine Ex-Kollegen zu treffen. Er war im Training super fokussiert und hat viele Tore geschossen.

Die gesamte Pressekonferenz zum Nachhören

… Robin Koch: Er ist nun in seinem dritten Jahr bei der Eintracht, er hat zwei Jahre unfassbar konstant Fußball gespielt. Es ist nur menschlich, dass da auch mal zwei, drei Spiele nicht auf Top-Level, sollten wir jedem zugestehen – auch einem Führungsspieler und unserem Kapitän. Unsere defensive Stabilität zuletzt ist auch wegen ihm wieder zurück. Natürlich war es für ihn Balsam für die Seele, in einem Champions-League-Auswärtsspiel zum Spieler des Spiels ernannt zu werden. Er hat aber gegen Neapel nichts großartig anders gemacht, er hat einfach Vertrauen in seine Fähigkeiten. Für mich war das keine Überraschung.

… Nathaniel Brown: Bei uns gibt es das ein oder andere Beispiel von jungen Spielern, zum Beispiel Nnamdi Collins oder Hugo Larsson, die sich in jungem Alter super freigeschwommen haben. Bei Nene ist es eine Gesamtentwicklung, die in der Nominierung und sein erstes Länderspiel für die A-Nationalmannschaft gegipfelt ist – das zeigt den rasanten Aufstieg. Sein Vorteil: Er geht mit einer jugendlichen Unbekümmertheit in jedes Spiel, das ist neben den inhaltlichen Themen eine seiner größten Stärken. Auch wenn wir in den vergangenen Wochen auf den Deckel bekommen haben, hat er sich davon nicht beeindrucken lassen. Vertrauen in unsere Stärken und Qualitäten, da hat er ein positives Beispiel abgegeben.