24.11.2022
Training

„Zeitpunkt optimal gewählt“

Leistungstest am Donnerstag und Freitag für 17 Spieler, darunter wieder Borré und Smolcic. Andreas Beck, Leiter Athletik, Prävention und Rehabilitation, erklärt die Hintergründe.

Drei Wochen Urlaub haben die Profis von Eintracht Frankfurt nach 24 Pflichtspielen allein in der Hinrunde in Aussicht. Doch noch ist es nicht so weit. Zwischen der Japan Tour in der vergangenen Woche sowie den bevorstehenden Testspielen gegen den SV Sandhausen am Freitag, 2. Dezember, 13.30 Uhr, und bei Atalanta BC am Freitag, 9. Dezember, 20 Uhr, befinden sich die nicht zur Weltmeisterschaft abgestellten Spieler im Trainingsbetrieb.

Unter den 17 Akteuren im ProfiCamp im Deutsche Bank Park befinden sich auch wieder die mit Erfolgserlebnissen von der Nationalmannschaft zurückgekehrten Rafael Santos Borré und Hrvoje Smolcic.

Drei freie Tage nach der Rückkehr aus Nippon am Sonntag unterziehen sich die Adlerträger am Donnerstag und Freitag diversen Untersuchungen im Ausdauer- und Kraftbereich. Täglich je drei Übungen über insgesamt eine Stunde und 20 Minuten liefern Aufschlüsse hinsichtlich Laktatwerten, Sprungkraft oder Beweglichkeit.

Die Tests dienten vor allem „als Standortbestimmung zur Saisonmitte. Es zeigt zum einen, wie die Jungs sich entwickelt haben, zum anderen, wie sie auf das Training sowie die Spielfrequenz reagiert haben“, erklärt Andreas Beck. Der Leiter Athletik, Prävention und Rehabilitation sieht den „Zeitpunkt optimal gewählt, weil die Jungs nach Japan relativ ausgeruht in die nächste Trainingswoche starten können“.

Insofern gehe es „nicht immer darum, die Spieler weiter in jedem Bereich zu verbessern, sondern zu sehen, was die Spieler in welchem Bereich an Kapazität benötigen, um beispielsweise drei Spiele pro Woche bestreiten zu können“, so Beck gegenüber EintrachtTV.

Für diesen Zweck gehe es konkret um zwei Parameter: Zum einen Atemgasanalyse, zum anderen Blutparameter. Letztere lassen sich an unterschiedlichen Geschwindigkeiten bestimmen. „Dadurch erhalten wir Rückmeldung, wie der Körper auf Belastungen reagiert und wie er sie verarbeitet“, erläutert Beck weiter.

An Stressresistenz hat es dem Champions-League-Achtelfinalisten in der Vergangenheit beileibe nicht gemangelt. Eine kleine Pause gesteht das Trainerteam seinen Schützlingen dennoch am Samstag und Sonntag zu, ehe nächste Woche tägliches Mannschaftstraining ansteht.

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