10.05.2021
Team

„Einfach wieder geilen Fußball spielen“

Djibril Sow und Ajdin Hrustic sprechen über das 1:1 gegen Mainz und untermauern ihre Ambitionen für die letzten zwei Spieltage.

Djibril Sow über…

…seine Analyse des 1:1 gegen Mainz: Uns hat von Beginn an die Spritzigkeit gefehlt, wodurch wir nicht gut ins Spiel gekommen sind. Auch in den Zweikämpfen haben wir uns schwergetan, während Mainz sehr aggressiv gespielt hat. Die Mainzer sind dann gleich mit dem ersten Schuss in Führung gegangen, was ihnen perfekt in die Karten gespielt hat. Von da an standen sie tief in der eigenen Hälfte und haben gut verteidigt, während uns Kreativität und Schnelligkeit gefehlt haben.

…den Wetterumschwung: Wir haben einen großen Temperaturunterschied im Vergleich zu den vergangenen Spielen gespürt. Für Mainz war es ein riesiger Vorteil, dass sie so früh in Führung gegangen sind, weil wir dann bei dem warmen Wetter dagegen anrennen mussten. Aber das dürfen wir nicht als Ausrede gelten lassen. Schon in der ersten Hälfte hatten wir ein, zwei gute Chancen, die wir effizienter hätten nutzen müssen.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine wirklich geile Saison spielen, auch wenn uns die Zuschauer fehlen.

Djibril Sow

…Gespräche mit Danny da Costa: Nach dem Spiel habe ich mich mit Danny unterhalten und ihm gesagt, er soll nächste Woche auf jeden Fall gegen Dortmund gewinnen, sonst werde ich wütend (lacht). Aber Spaß beiseite: Seit Danny und Dome bei Mainz sind, macht das Team wirklich einen super Job. Ich bin überzeugt, dass sie zu Hause gegen Dortmund alles reinwerfen werden. Vielleicht helfen sie uns am Ende ein wenig auf dem Weg Richtung Champions League.

…die Situation nach dem 32. Spieltag: Es liegen noch zwei Spiele vor uns, in denen wir nochmal alles raushauen müssen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine wirklich geile Saison spielen, auch wenn uns die Zuschauer fehlen. Mit Zuschauern wäre das mit Sicherheit auch nochmal ganz anders. Es ist wichtig, dass wir den ganzen Druck um die Champions League ausblenden und einfach wieder den geilen Fußball spielen, den wir insbesondere in diesem Jahr über Wochen hinweg gezeigt haben. Ich habe die Hoffnung, dass es am Schluss vielleicht doch noch für die Champions League reichen könnte.

Ajdin Hrustic über…

…seine Gefühlswelt: Ich empfinde gemischte Gefühle. Einerseits bin ich glücklich, weil ich mein erstes Tor erzielt habe, andererseits sind wir alle enttäuscht, dass wir nicht zwei Punkte mehr geholt haben. Ich träume immer noch davon, die Champions League zu erreichen. Das ist der große Traum aller Frankfurt Fans, des Vereins und von uns Spielern. Auch, wenn wir nach dem letzten Spiel alle etwas enttäuscht sind, müssen wir uns daran erinnern, was wir für eine tolle Saison spielen.

Ajdin Hrustic gibt die Hoffnung auf die Königsklasse nicht auf.

…seine Torpremiere: Ich habe Amin von der Seite in den Strafraum dribbeln gesehen, vor dem Tor war viel Platz. Dann habe ich den Ball hart und tief aufs Tor geschossen, in der Hoffnung, unter den Mainzer Spielern durchzuschießen. Leider hat der Plan erstmal nicht geklappt und der Ball ist abgeprallt. In den Moment bin ich dann auch über Dominik Kohr gestolpert und habe die Balance verloren. Als ich im Strafraum saß und mich umgedreht habe, lag auf einmal der Ball direkt vor meinem Bein. Da habe ich gedacht, ich versuche mein Glück einfach nochmal – es hat wirklich funktioniert.

…die neue Ausgangslage: Unsere beste Möglichkeit ist es, den Kopf hochzunehmen und weiterzukämpfen. Wir werden in den zwei verbleibenden Spielen unser Bestes geben. Unser Ziel wird es sein, sechs Punkte einzufahren. Auch wenn die Champions League nicht mehr in unserer Hand liegt, ist am wichtigsten, dass wir weiterhin als Team zusammenhalten, wie wir es seit dem ersten Tag getan haben.

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