23.02.2021
Training

Gute Aussichten

Erik Durm und André Silva kehren ins Mannschaftstraining zurück und lassen die Adlerträger mehr denn je um die Wette strahlen.

Traumstarts liegen der Eintracht einfach. Das bewiesen die Spieler nicht erst während der ersten 30 Minuten gegen den FC Bayern München, sondern auch zum Auftakt in die Trainingswoche vor dem Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen. Der Wettergott hat sich herausgeputzt, und auch der Fußballgott war in Alex Meier zugegen. Der Co-Trainer der U19 wurde somit Zeuge, wie sein designierter Nach-Nachfolger als Toptorjäger wieder im Mannschaftstraining mitwirkte: André Silva, der nach ausgestandenen Rückenproblemen ebenso wieder genesen ist wie Erik Durm, der gleichfalls den Heimsieg gegen die Bayern verletzt verpasst hatte.

Bereits am Samstagabend hatte sich Cheftrainer Adi Hütter vorsichtig zuversichtlich über eine schnelle Rückkehr der Dauerbrenner geäußert, die tatsächlich am Sonntag bereits wieder individuell trainieren konnten. Dass die zügige Reintegration nichts mit Aktionismus zu tun hat, bewies das verantwortliche Trainerteam just am Dienstagvormittag, indem sie gewohnt gewissenhaft die Belastung ihrer Schützlinge steuerten. So blieb Makoto Hasebe komplett im Kraftraum, während Durm, Almamy Toure, Tuta und Amin Younes nach etwa einer halben Stunde in die Katakomben des Deutsche Bank Park verschwanden.

Ohnehin bleiben die Frankfurter Fußballer sich selbst der größte Freund, was die Eigenverantwortung betrifft. Beispielsweise war es den 19 Feldspielern während des Warm-ups selbst überlassen, welchen Bestandteil des Lauf-ABCs sie anwendeten. „Jeder, was er braucht“, so die Ansage von Athletiktrainer Andreas Biritz.

Der Parcours dauerte erst wenige Minuten an, als schon die ersten Bälle ins Spiel kamen. Erst jeder für sich, ehe sich drei Gruppen für das bewährte Eckchen zusammenfanden, bei dem auch die drei Torhüter ihre technischen Fertigkeiten zeigen durften – ein weiteres kleines Indiz für die Homogenität der Adlerträger, die sich buchstäblich in jeder Szene anfeuerten, zum Lachen brachten oder sich auch mal auf die Schippe nahmen.

Gleichwohl nahmen mit zunehmender Trainingsdauer und Gruppengröße, etwa einem Kurzpassintervall mit zwei Teams, Schlagzahl wie Zielstrebigkeit gleichermaßen zu. Schließlich möchten die Hessen, einmal in der Tabellenregion nahe der Sonne liegend, diese nicht mehr so schnell verlassen. Wie Kevin Trapp am Sonntag bemerkte: „Jeder ist mit Begeisterung bei der Sache und möchte sich weiterentwickeln. So wie wir trainieren, spielen wir auch.“ Fußballgott hin, Wettergott her.

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