25.11.2020
Team

„Immer wieder neu beweisen“

Vor dem Spiel bei Union Berlin spricht Djibril Sow über den Gegner, seinen Startelfeinsatz gegen Leipzig, Max Kruse, Granit Xhaka, die EM und weitere Ziele.

Djibril Sow über…

…seinen Startelfeinsatz gegen Leipzig: Jeder in unserer Mannschaft hat die Qualität, in der Startelf zu stehen. Aber man hat auch gesehen, dass alle sich im Training immer wieder neu beweisen müssen, um sich den Platz zu verdienen. Das war zuletzt bei mir oder auch Erik Durm der Fall, der zuletzt auch weniger gespielt hat. Wir haben uns beide nicht aus der Ruhe bringen lassen und im Training angeboten, um zu zeigen, dass wir es verdient haben, gegen Leipzig von Beginn an zu spielen. Genauso ist es dann auch gekommen.

…seine Leistung gegen Leipzig: Es war nicht einfach, weil ich vorher nicht so häufig gespielt habe. Ich sollte als Sechser die Lücken schließen, aber offensiv wäre noch mehr drin gewesen. Insgesamt bin ich trotzdem zufrieden und denke, dass wir es als Team gegen diesen schweren Gegner gut gemacht haben.

…seine weiteren persönlichen Ziele: Natürlich will ich den Schwung, den ich aktuell habe, weiter mitnehmen und hoffe, dass ich auch gegen Union Berlin beginnen darf. Deshalb ist wichtig, dass ich weiter jeden Tag an mir arbeite, die Ruhe bewahre, im Training Gas gebe und mich für einen Einsatz anbiete. Insgesamt möchte ich wieder ähnlich viele Spiele wie vergangene Saison absolvieren und meine Offensivqualitäten weiter verbessern.

Ich habe mich nicht beirren lassen und weiter im Training Vollgas gegeben, um mich wieder für Einsätze empfehlen zu können.

Djibril Sow

…die Phase, in der er nicht gespielt hat: Natürlich ist es frustrierend, wenn man nicht spielt, aber ich habe mich davon nicht beirren lassen und weiter im Training Vollgas gegeben, um mich wieder für Einsätze empfehlen zu können. Außerdem haben mir auch die Spiele bei der Nationalmannschaft geholfen, in denen ich mich für den Ligaalltag warmspielen konnte.

…die gute Phase zu Saisonbeginn: Jetzt gilt es, weiter so aufzuspielen wie gegen Leipzig vergangene Woche. Dann werden wir auch wieder gewinnen und Punkte holen. Die vielen Unentschieden, sind natürlich nicht schön, aber ich bin überzeugt davon, dass wir jetzt wieder voll mitziehen und aufs Ganze gehen werden, um wieder in eine gute Phase zu kommen.

…den kommenden Gegner Union Berlin: Nach den vielen Unentschieden möchten wir natürlich mal wieder drei Punkte mitnehmen. Es ist wieder ein neues Spiel und schwierig, weil sie momentan einen Lauf haben. Allerdings bin ich überzeugt, dass wir in Berlin gewinnen werden, wenn wir als Mannschaft von Anfang an unsere Leistung abrufen.

…Max Kruse: Natürlich ist er ein Unterschiedsspieler, aber wir werden unser Spiel nicht nur auf ihn auslegen, denn die ganze Mannschaft hat gezeigt, dass sie gefährlichen Fußball spielen kann. Wir müssen ihn im Auge behalten, dürfen aber nicht vergessen, die ganze Mannschaft zu stoppen.

In der Bundesliga ist es anspruchsvoller, da alle Gegner stark sind und wir als Team immer 100 Prozent geben und auch mal variieren müssen.

Djibril Sow

…seine Zeit beim BSC Young Boys: Wir waren oft die dominierende Mannschaft, die dem Gegner überlegen war. In der Bundesliga ist es anspruchsvoller, da alle Gegner stark sind und wir als Team immer 100 Prozent geben und auch mal variieren müssen, um am Ende zu gewinnen. Für mich war es der logische und nächste Schritt, nach Frankfurt zu kommen.

…Granit Xhaka: Er ist bei der Nationalmannschaft einer der Leader, der jungen Spielern wie mir sehr hilft, weil er uns auf dem Platz coacht und durch seine Art vorangeht. Neben ihm kann ich meine Qualitäten besonders gut ausspielen, denn er zieht oft die Gegner auf sich, sodass ich mehr Freiheiten habe und mein Spiel aufziehen kann. Von ihm kann ich mir immer mal wieder etwas abschauen.

…die COVID-19-Testungen bei der Schweizer Nationalmannschaft: Wir wurden direkt bei unserer Ankunft getestet und haben, bis die Ergebnisse da waren, nur ohne Körperkontakt trainiert. Das war notwendig und genau richtig so.

…seinen EM-Platz in der Schweizer Nationalmannschaft: Wenn ich in den nächsten sechs Monaten nur noch auf der Bank sitze, wird es natürlich schwer, aber momentan fühle ich mich gut und habe auch vom Nationaltrainer die Ansage bekommen, dass er auf mich setzt. Ich hoffe, ich spiele weiter viel, dann mache ich mir auch keine Sorgen, dass ich im nächsten Frühjahr nicht zur EM fahre.

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