02.12.2020
Team

„Komme langsam dahin, wo ich sein möchte“

Sechs Jahre BVB, zuletzt zwei Mal in der Startelf. An Erik Durm führt vor dem Wiedersehen kaum ein Weg vorbei. Ob das auch für Samstag auf dem Platz gilt, davon lässt er sich selbst überraschen.

Erik Durm über...

…seine Einsatzzeiten: Dass ich gegen Leipzig und zuletzt bei Union Berlin von Anfang an spielen durfte, hat mich natürlich sehr gefreut, gerade weil ich bis dahin nicht so oft gespielt habe. Die Einsätze haben mir ein super Gefühl für die anstehenden Spiele gegeben und mir gezeigt, dass ich jetzt so weitermachen muss, um weiter zu spielen. Letztendlich entscheidet der Trainer, wen er aufstellt. Ich werde versuchen, mich wie bisher anzubieten, sodass ich der Mannschaft auch in Zukunft weiter mit meiner Leistung auf dem Platz helfen kann.

…seine aktuelle Verfassung: Ich fühle mich sehr gut, vor allem, weil ich seit etwa zwei Jahren endlich verletzungsfrei bin. Das war nicht immer so. Gerade als ich noch jünger war, haben mich immer wieder kleinere Blessuren zurückgeworfen. Auch mental habe ich nach meinen Stationen in Dortmund und England bei Huddersfield nochmal einen großen Schritt nach vorne gemacht. Deshalb denke ich, dass ich eine Partie besser lesen kann. Jetzt kann ich auf verschiedene Situationen im Spiel anders reagieren und dadurch der Mannschaft besser helfen als vielleicht noch vor ein paar Jahren. Insgesamt fühle ich mich in Frankfurt viel reifer und sehr wohl und komme langsam dahin, wo ich sein möchte.

…seine Position: In erster Linie bin ich Außenverteidiger, auch wenn ich mich immer mal wieder ins Offensivspiel einschalte, wie beispielsweise zuletzt gegen Union Berlin. Der Trainer möchte, dass ich meine Seite zumache, dafür bereite ich mich unter der Woche im Training und auch durch das Videomaterial unserer Analysten auf die kommenden Gegner vor. Bei Dortmund wird durch ihre schnellen Außenbahnspieler sowohl auf links als auch rechts deshalb einiges auf mich zukommen, sofern ich wieder spielen darf. Ich fühle mich auf jeden Fall bereit.

Es ist toll, das Vertrauen des Trainers zu spüren und zu wissen, dass ich es wieder schaffen kann, wenn ich nicht aufgebe und mir und meiner Arbeitseinstellung treu bleibe.

Erik Durm

…die Mentalität der Mannschaft: Wir haben eine super Truppe, die immer wieder starken Willen zeigt und alles für den mannschaftlichen Erfolg gibt. Deshalb waren wir auch zuletzt so lange ungeschlagen. Außerdem haben mir die Jungs die Eingewöhnung in die Mannschaft und den Bundesligawettkampf sehr einfach gemacht, als ich zuletzt wieder öfter gespielt habe. Es macht momentan mit diesen Jungs einfach alles Spaß.

…das Vertrauen von Adi Hütter: Ich habe immer versucht, mich in den Trainingseinheiten und Testspielen für Einsätze anzubieten, nie aufzustecken und mich nicht mit der Situation abzufinden. Vor der Partie gegen Leipzig hat der Trainer mir am Morgen des Spiels gesagt, dass er auf mich als Außenverteidiger setzt und ich von Anfang an spiele. Es ist toll, das Vertrauen des Trainers zu spüren und zu wissen, dass ich es wieder schaffen kann, wenn ich nicht aufgebe und mir und meiner Arbeitseinstellung treu bleibe.

...seinen ehemaligen Klub Borussia Dortmund: Natürlich denke ich gerne an die Zeit in Dortmund zurück und verbinde mit dem Verein viel Schönes. Dort bin ich groß geworden und habe meine ersten Schritte im Profibereich gemacht. Leider konnte ich durch Verletzungen nicht immer mein volles Potential abrufen, weshalb ich auch nach England gegangen bin. Die Zeit dort war wie in Dortmund sehr wichtig für mich. Aber jetzt bin ich bei der Eintracht und konzentriere mich voll auf unsere Aufgaben. Wir möchten auch gegen den BVB einen, vielleicht sogar drei Punkte holen. Meine Vergangenheit spielt für die Partie keine Rolle mehr, auch wenn ich natürlich noch viele Freunde dort habe.

die Stärken des BVB: Dortmund ist ein top besetzter Gegner mit schnellen Außenbahnspielern und einem treffsicheren Stürmer, der außerdem auch in der Breite gut aufgestellt ist. Ich hoffe, dass sie ein paar Körner lassen, wenn sie am Mittwochabend in der Champions League spielen. Das kann ein Vorteil für uns sein, aber wir dürfen uns nicht darauf verlassen und müssen natürlich weiter auf unser Spiel und unsere Stärken vertrauen.

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