18.02.2021
Bundesliga

Willkommenes Jubiläum

Am Samstag trifft die Eintracht zum 100. Mal in der Bundesliga auf den FC Bayern München. Im eigenen Stadion sind die Hessen immer für eine Überraschung gut.

Wetter

Am Samstagnachmittag sind in Frankfurt bei bewölktem Himmel angenehme Temperaturen um die 14 Grad zu erwarten.

Maskottchen

Seit 2004 wird der FC Bayern von Plüschbär Berni bei Heimspielen unterstützt. Er ist der Nachfolger von Maskottchen Bazi, einem Jungen mit Lederhose, Knollennase und Segelohren. Das damalige Münchener Führungstrio Uli Hoeneß, Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner verständigte sich auf den Namen Berni für das neue Maskottchen. Bastian Schweinsteiger und Roy Makaay waren die Paten des Bären bei dessen offizieller Vorstellung. Das Aussehen des FCB-Maskottchens veränderte sich über die Jahre immer wieder.

Vereinshymne

Bayerns „Stern des Südens“ wurde von Willy Astor geschaffen, der sich als Bayernhymne lieber etwas rockigeres als den früheren Vereinssong „Forever Number One“ wünschte. So schrieb der Komponist kurzerhand seine eigene FCB-Nummer. Seinerzeit arbeitete Astor mit FCB-Stadionsprecher Stephan Lehmann beim Radiosender Antenne Bayern, der ihn bei der Vollendung des Textes unterstützte und einen Termin bei Uli Hoeneß arrangierte. Der damalige Manager der Münchener war sofort begeistert und so wurde der „Stern des Südens“ zur Heimpremiere der Saison 1998/99 erstmals vor dem Anpfiff im Stadion gespielt. Im Jahr 2016 produzierte der FC Bayern seine Vereinshymne im Rahmen eines Filmprojekts dann in zwölf Sprachen. Die kanadische Sängerin Cindy Gomez sang das Lied dafür in einer deutlich sanfteren Version, in der sie immer wieder zwischen Russisch, Arabisch, Italienisch, Deutsch, Hindi, Englisch, Portugiesisch, Spanisch, Kroatisch, Französisch, Chinesisch und Japanisch wechselte. Ein in der internationalen Fußballszene bis heute einmaliges Projekt.

Sperren

Djibril Sow fehlt der Eintracht gelbgesperrt. Makoto Hasebe, Evan Ndicka und Jérôme Boateng gehen vorbelastet in die Partie.

Verletzungen

Adi Hütter muss aktuell keine Verletzten beklagen, wenngleich Erik Durm und André Silva in dieser Woche etwas kürzertreten müssen.

Im Abschlusstraining verletzt und operiert: Corentin Tolisso.

Den Gästen stehen Douglas Costa (Haarriss Mittelfuß), Alexander Nübel (Bänderverletzung), Benjamin Pavard (COVID-19) und Corentin Tolisso (Sehnenriss im linken Oberschenkel) nicht zur Verfügung. Serge Gnabry (nach Muskelfaserriss) und Tanguy Nianzou (nach Oberschenkelverletzung) befinden sich immerhin im Lauftraining. Leon Goretzka (Wadenprobleme) und Javi Martínez (nach Quarantäne) stehen wieder auf dem Trainingsplatz. „Ich plane mit ihnen“, ließ FCB-Coach Hans-Dieter Flick auf der Pressekonferenz wissen. Derweil hat sich Thomas Müller nach positivem COVID-19-Befund aus der Quarantäne zurückgemeldet.

Schiedsrichter

Sascha Stegemann leitete bisher 15 Partien mit Beteiligung der Eintracht, zuletzt in der laufenden Saison am siebten Spieltag das 2:2 beim VfB Stuttgart. Dem 36-jährigen Diplom-Verwaltungswirt aus Niederkassel assistieren die Linienrichter Mike Pickel und Frederick Assmuth. Vierter Offizieller ist Tobias Reichel. Als Video Assistant Referee fungiert Marco Fritz, unterstützt von Christian Bandurski.

Wiedersehen

Sebastian Rode stand zwischen 2014 und 2016 in 52 Partien für den FC Bayern auf dem Platz.

FCB-Verteidiger Niklas Süle spielte drei Jahre lang in der Jugendabteilung der Eintracht.

Steven Zuber könnte es mit Ex-Kollege Niklas Süle zu tun bekommen.

Süle und Steven Zuber standen zwischen 2014 und 2017 gemeinsam bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag. Erik Durm und Robert Lewandowski kennen sich aus ihrer Zeit bei Borussia Dortmund. Ebenso kennt Rode den Polen noch vom FC Bayern.

Serien

Die Hessen sind als einziges Team im Jahr 2021 unbesiegt und holten 22 von möglichen 24 Punkte (sieben Siege, ein Remis) – Ligahöchstwert. Mit 19 Zählern in diesem Kalenderjahr folgt der FC Bayern.

Die Adler blieben erstmals seit 1992/93 in den ersten zehn Heimspielen einer Bundesligaspielzeit ohne Niederlage. In der laufenden Saison sind neben der SGE einzig Wolfsburg und die Münchner noch ohne Heimpleite.

Der Tabellenführer hat unter allen aktuellen Bundesligisten auswärts nur bei zwei Vereinen im Oberhaus eine negative Bilanz: bei Borussia Mönchengladbach (13 Siege, 18 Remis und 22 Niederlagen) und in Frankfurt (14 Siege, 16 Remis, 19 Niederlagen).

Die Eintracht hatte nach 21 Spielen einer Bundesligaspielzeit einzig 1992/93 eine bessere Bilanz (umgerechnet 41 Punkte) als aktuell (39 Punkte, wie umgerechnet auch 1973/74, 1978/79 und 1989/90).

Historische Duellbilanz

In den bisherigen 99 Bundesligaduellen mit dem Rekordmeister hatten die Hessen 55 Mal das Nachsehen. In 22 Partien verließen die Adler den Platz als Sieger, 22 Spiele endeten unentschieden.

Toptorjäger gegen den gegnerischen Verein

Martin Hinteregger erzielte in sieben Spielen gegen den Rekordmeister drei Treffer – allesamt in der vergangenen Saison.

Gefahr im Verzug: Robert Lewandowski.

In 17 Duellen mit der Eintracht netzte Robert Lewandowski zehn Mal und bereitete drei weitere Treffer vor.

Kuriose Fakten

Der FC Bayern kassierte im Profifußball bei keinem anderen Verein auswärts mehr Niederlagen als bei der Eintracht (22).

Die Hessen schossen 43 Tore in 21 Bundesligaspielen, so viele waren es zum Vergleichszeitpunkt letztmals in der Saison 1991/92 (45). Die Adler trafen in jeder der jüngsten zehn Ligapartien mindestens doppelt und könnten ihren Rekord aus dem Jahr 1977 einstellen.

Der Rekordmeister holte in dieser Saison bereits 19 Punkte nach Rückstand – Ligahöchstwert. Mit 15 Punkten nach Rückstand folgt die Eintracht.

Die Münchner schossen in der laufenden Saison bereits 61 Tore und stellten damit den Rekord des Hamburger SV aus der Spielzeit 1981/82 ein.

In den jüngsten vier Aufeinandertreffen beider Mannschaften im Oberhaus erzielte die Heimmannschaft jeweils fünf Tore.

Radio-Mini-Hörspiel: Die Adlerträger

Von Henni Nachtsheim

Hier läuft die Bundesliga

Wie gewohnt wird das Jubiläumsduell zwischen der SGE und dem FCB auf EintrachtFM zu hören sein. Diesmal am Mikrofon: Reporterlegende Fritz von Thurn und Taxis.

Zudem überträgt Sky Sport Bundesliga 2 HD die Partie am Samstagnachmittag live.

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