zaehlpixelzaehlpixel

Sturm
32
Amin Younes

Nationalität:
Deutschland
Geburtstag:
06.08.1993
Größe:
1.68m
Adlerträger seit:
02.10.2020

Statistik

  • Einsätze
    4
  • Startelf
    0
  • Einwechslungen
    4
  • Auswechslungen
    0
  • Gespielte Zeit
    141'
  • Scorer
    0
  • Tore
    0
  • Vorlagen
    0
  • Zweikämpfe
    31
  • gewonnen
    11
  • verloren
    20
  • Karten
    1
  • Gelb
    1
  • Gelb-Rot
    0
  • Rot
    0
  • Tore
    0
  • links
    0
  • rechts
    0
  • Kopf
    0
  • Torvorlagen
    0
  • Erfolgreiche Pässe
    65
  • kurz
    51
  • lang
    0
  • Ballkontakte
    116

Der kreative Allrounder

„Ich will Fußball spielen und besser werden.“ Schon bei seiner offiziellen Vorstellung als Adlerträger zeigte sich der Offensivallrounder hochmotiviert. Daraus, dass er viel vor hat mit der SGE, macht er keinen Hehl: „Natürlich würde ich gerne ein Europa League-Finale mit der Eintracht erreichen und international spielen.“ Neben den Zielen, die er mit seiner Mannschaft verfolgt, träumt Younes auch von einer Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft. Bereits in der Jugend kam er für die  DFB-Auswahlteams von der U16 bis zur U21 zum Einsatz.

Seine fußballerische Laufbahn begann der Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter in seiner Heimatstadt Düsseldorf bei der SG Unterrath. Im Jahr 2000 wechselte der Rheinländer zu Borussia Mönchengladbach und spielte beim Bundesligisten für sämtliche Jugendteams, ehe ihn Lucien Favre als 17-Jährigen zu den Profis beförderte. Sein Debüt im Dress der Fohlen feierte Younes am 1. April 2012. Knapp ein Jahr später, am 11. Februar 2013, durfte der 1,68 Meter große Offensivakteur erstmals von Beginn an auf dem Platz stehen und traf beim 1:1 gegen Borussia Dortmund zum Endstand.

Bereits als Jugendlicher sorgt der beidfüßig starke Spieler für Begeisterung: „Er war eines der größten Talente, das ich trainiert habe. Seine Dribblings waren schon damals legendär. Die Gegner wussten, was passiert, aber er ist trotzdem vorbeigekommen“, sagte Horst Steffen, ehemaliger Jugend-Trainer in Gladbach, kürzlich in der Bild-Zeitung. Der VfL verlieh Younes 2014 auf eigenen Wunsch zum Zweitligisten Kaiserslautern, ein Jahr später wechselte er zu Ajax Amsterdam. Eine Verletzung setzte ihn die ersten Spiele außer Gefecht. Im Anschluss sammelte er bei der zweiten Mannschaft Spielpraxis und entwickelte sich so zum Stammspieler bei den Profis. Im Jahr 2017 erreichte Younes mit Ajax das Finale der UEFA Europa League, unterlag allerdings Manchester United mit 0:2. Im selben Jahr gewann er mit der deutschen Nationalmannschaft den Confederations Cup.

Pech in Neapel, Neustart in Frankfurt

Von Amsterdam ging es 2018 zum SSC Neapel, aufgrund einer Verletzung an der Achillessehne musste Younes allerdings eine Weile pausieren. In seiner ersten Saison kam er noch auf zwölf Einsätze und drei Tore, im zweiten Jahr absolvierte er nur wenige Spielminuten. „Nichtsdestotrotz habe ich als Mensch und Spieler viel gelernt und mich weiterentwickelt“, blickt er auf seine Zeit in Italien zurück. Vor seinem Wechsel zur Eintracht wurde Younes im Juni 2020 mit Napoli italienischer Pokalsieger. Nun ist der Offensivmann wieder zurück in der Bundesliga und möchte sich als Adlerträger beweisen. „Mir hat es von außen Spaß gemacht, die Eintracht zu sehen. Deshalb habe ich gesagt und gedacht, dass ich auch ein Teil davon sein möchte“, erklärte er seinen Wechsel an den Main bei seiner Vorstellung. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic zeigte sich nach der Verpflichtung begeistert und ist sich sicher: „Er wird uns noch variabler machen.“ Younes möchte seinen Teil dazu beitragen, dass die Eintracht erfolgreich Fußball spielt. „Das Eins-gegen-eins in der Offensive sehe ich genauso als meine Stärken wie Beweglichkeit und Kreativität. Häufig gelingt es mir, spontan Chancen zu kreieren.“

„Das Eins-gegen-Eins in der Offensive sehe ich genauso als meine Stärken wie Beweglichkeit und Kreativität. Häufig gelingt es mir, spontan Chancen zu kreieren.“

Amin Younes

Fußball auf und neben dem Platz

Abseits des Spielfelds hält sich Younes dagegen bedeckt. Auf Social Media ist er kaum aktiv und auch privat hält er sich aus der Öffentlichkeit zurück. „Ich führe ein eher ruhiges Leben. Ich lebe für den Fußball und bin eigentlich den ganzen Tag damit beschäftigt. Da bleibt gar nicht so viel Zeit für andere Dinge. Das kommt nach der Karriere.“ Zeit für soziales Engagement findet Younes aber trotzdem. Während der Coronakrise unterstützte er den Orienthelfer e.V. und sorgte dafür, dass viele bedürftige Familien im Süden des Libanons mit warmen Mahlzeiten versorgt werden konnten. Dem Offensivmann sei es wichtig, dort zu helfen, „wo die Not besonders groß ist.“

Younes sportliche Ziele sind bekannt, auf dem Platz wird er alles dafür geben. „Ich strebe immer nach mehr“, sagt der kreative Allrounder. Ein Motto, das in Frankfurt Anklang findet.

0 Artikel im Warenkorb

  • keine Artikel
Lieferung
0,00 €
Summe inkl. MwSt.
0,00 €