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Tor
1
Kevin Trapp

Nationalität:
Deutschland
Geburtstag:
08.07.1990
Größe:
1.89m
Adlerträger seit:
06.08.2019

Statistik

  • Einsätze
    8
  • Startelf
    8
  • Einwechslungen
    0
  • Auswechslungen
    0
  • Gespielte Zeit
    720'
  • Scorer
    0
  • Tore
    0
  • Vorlagen
    0
  • Zweikämpfe
    2
  • gewonnen
    1
  • verloren
    1
  • Karten
    0
  • Gelb
    0
  • Gelb-Rot
    0
  • Rot
    0
  • Tore
    0
  • links
    0
  • rechts
    0
  • Kopf
    0
  • Torvorlagen
    0
  • Erfolgreiche Pässe
    305
  • kurz
    145
  • lang
    84
  • Ballkontakte
    390

„Frankfurt ist mein Zuhause“

Kevin, wie bist du zum Fußball gekommen und welche Rolle hat er in deiner Kindheit gespielt?
Ich habe im Kindergarten mehrere Sportarten ausprobiert. Leichtathletik beispielsweise war nichts für mich. Aber auch dem Fußball begegnete ich anfangs skeptisch. Mit Beginn der Schulzeit änderte sich das und ich verdanke den Fußball meinen Jugendfreunden, die mich überredet haben, mit ihnen ins Training zu gehen. Mein erstes Training habe ich im Feld absolviert, das war mir allerdings zu anstrengend. Warum auch immer wollte ich unbedingt Torwart werden. Der eigentliche Torhüter war erkrankt und so durfte ich mich ins Tor stellen. Im Laufe der Zeit waren sich alle einig, dass ich im Tor am besten aufgehoben war.

Du bist mit 14 Jahren nach Kaiserslautern gegangen und hast dort ein Sportinternat besucht, das eng mit dem 1. FC Kaiserslautern zusammengearbeitet hat.
Das war damals die einzige Möglichkeit, welche in Frage kam. Zeitlich wäre es nicht möglich gewesen, im Saarland aufs Gymnasium zu gehen und von dort ins Training nach Kaiserslautern zu fahren. Es war aber zunächst eine andere Welt für mich, gefühlt war Kaiserslautern eine Großstadt. Es kam schon mal vor, das ich in den falschen Bus eingestiegen und in die völlig falsche Richtung gefahren bin.

Wie gefällt dir die Frankfurter Skyline?
Auch wenn wetterbedingt gerade nicht viel davon zu sehen ist, ist der Blick auf die Skyline jedes Mal aufs Neue eindrucksvoll. Frankfurt ist eine internationale Stadt, trotzdem relativ klein, alles ist gut erreichbar. In Verbindung mit Cafés, Restaurants und meinen Freunden habe ich außerhalb des Platzes alles, was ich brauche.

Was hat Frankfurt zu bieten, was Paris in deinen Augen nicht hat?
Im Vergleich zu Paris ist Frankfurt zwar kleiner, aber dafür auch nicht so hektisch. Frankfurt ist überschaubarer, aber hat trotzdem eine große Internationalität und Vielfalt zu bieten. Ich glaube, um den Charme von Frankfurt zu sehen, muss man diese Stadt richtig kennen. Ich fühle mich hier sehr wohl und zu Hause, zudem wohnen meine Familie und viele Freunde hier in der Nähe.

Ich fühle mich in Frankfurt unheimlich wohl und wie zu Hause.

Kevin Trapp

Wie gefällt Frankfurt deiner Verlobten und was hast du ihr hier schon alles gezeigt?
Sie kannte Frankfurt immer nur aus meinen Erzählungen. Auch in meiner Zeit in Paris habe ich ihr immer von der Stadt am Main erzählt und die Spiele der Eintracht verfolgt. Als sie das erste Mal hier zu Besuch war, hat sie verstanden, warum ich immer von Frankfurt geschwärmt habe. Ein Grund dafür war, dass sie die Frankfurter Skyline an ihr Zuhause in den USA erinnert hat. Sie hat fast zehn Jahre in New York gelebt. Zudem findet sie die Menschen hier sehr freundlich und durch die hohe Internationalität sprechen viele Menschen Englisch.

Vor ein paar Jahren hast du erwähnt, dass du vielleicht eines Tages dein eigenes Café in Frankfurt zu eröffnen.
Ich verbringe meine freie Zeit gerne in Cafés. Diese Aussage ist sieben Jahre her, seitdem hat sich viel getan. Trotzdem finde ich den Gedanken, eines Tages ein kleines, süßes Café zu besitzen, verlockend. Zu Hause besitze ich eine richtige Barista-Kaffeemaschine. Mir ist es mittlerweile wichtig, morgens einen guten Kaffee trinken zu können.

Wir stehen jetzt in der Nordwestkurve. Wie ist es für dich, die Fans 45 Minuten in deinem Rücken zu haben?
Natürlich ist es motivierend, die Fans hinter sich zu haben. Das pusht einen als Spieler und das gesamte Team. Ich persönlich finde es noch beeindruckender, wenn wir auf die Kurve zuspielen. Es ist überwältigend zu sehen, wenn die Fans Stimmung machen und uns anfeuern. Ich habe selten Fans gesehen, die so hinter ihrem Team stehen wie hier.

Bei welchen Situationen im Spiel entladen sich deine Emotionen?
Eigentlich bin ich eher der ruhige Typ. Aber bei dem Spiel gegen Straßburg konnte ich nicht mehr an mich halten. Das war von der Stimmung das Beste, das ich jemals erlebt habe. Als wir das 3:0 geschossen haben und die Anspannung von uns abgefallen ist, haben mich die Emotionen übermannt und ich habe mich jubelnd auf der Bande wiedergefunden. Ein Wahnsinnsmoment!

Die Eintracht hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Du hast mal gesagt, dass du der Eintracht dabei helfen möchtest, weiter zu wachsen und dies auch als Aufgabe eines Profis ansiehst.
Meine persönliche Motivation, den Verein zu unterstützen, ist riesig. Die Eintracht hat enormes Potential. Die Unterstützung der Frankfurter ist groß, aber die Aufmerksamkeit geht weit über Hessen hinaus. Durch die erfolgreichen vergangenen Jahre hat der Verein international an Ansehen gewonnen. Als ich für vier Wochen in Paris war, hat mich dort jeder auf die Erfolge der Eintracht angesprochen. Wir entwickeln uns nicht nur auf dem Platz weiter, sondern auch die Struktur des Klubs wird größer. Wir sind auf dem richtigen Weg, das Potential der Eintracht auszuschöpfen und einzusetzen.

Du warst von 2012 bis 2015 erstmals bei der Eintracht. Wie hast du diese Zeit in Erinnerung?
Ich hatte hier drei tolle Jahre. Nicht nur den Verein, auch die Menschen und die Stadt habe ich damals lieben gelernt. Ich habe viele Freunde gefunden, mit denen ich heute noch Kontakt habe. Diese Freundschaften, die auch dann nicht abbrechen, wenn die Entfernung wie in meinem Falle etwas größer ist, sind mir unheimlich wichtig.

Wie gehst du mit Niederlagen um?
Niederlagen, die in meinen Augen unnötig zustande kommen, beschäftigen mich länger und es braucht seine Zeit, bis ich sie verdaut habe. Trotzdem spreche ich mit meiner Familie, meinen Freunden und auch dem Torwarttrainer über diese Spiele und versuche sie aufzuarbeiten. Ich bin von Haus aus einfach ein ehrgeiziger Typ, der unbedingt gewinnen will.

Wie hat sich der Torhüter Kevin Trapp im Laufe der Zeit verändert?
Ich habe mich allen voran als Persönlichkeit weiterentwickelt und ich hoffe natürlich auch, dass ich mich auf der sportlichen Seite ein wenig verbessert habe (lacht). Aber das ändert nichts an der Nervosität, die mich vor den Spielen packt, an meiner Vorbereitung und an meinem Ehrgeiz, jede Partie siegreich gestalten zu wollen.

Das Spiel gegen Straßburg war von der Stimmung her das Beste, das ich jemals erlebt habe.

Kevin Trapp

Welcher Torhüter imponiert dir in seinem Torwartspiel?
Zum Start meiner Karriere entwickelte sich das Torwartspiel hin zum mitspielenden Torhüter, der quasi als elfter Feldspieler agiert, beidfüßig ist und saubere Pässe von hinten herausspielt. Insbesondere von Manuel Neuer und René Adler habe ich mir in dieser Hinsicht einiges abgeschaut. Als Kind waren meine Idole Oliver Kahn und Iker Casillas, der alles gewonnen hat, was es zu gewinnen gibt. Dennoch habe ich nie versucht einen Torhüter zu kopieren, sondern meinen eigenen Stil zu entwickeln.

Ein Torwart benötigst du natürlich Handschuhe. Hast du spezielle Marotten?
Ich habe schon eine gewisse Affinität zu Torwarthandschuhen. Ich habe zwar eigentlich ein festes Modell, welches ich immer trage. Dennoch freue ich mich immer ungemein, wenn neue Modelle und Farben auf den Markt kommen. Ich glaube, mein Sponsor hält immer, wenn ein neues Modell auf den Markt kommt, die Luft an und denkt sich: „Oh je, jetzt will er bestimmt wieder ein neues Paar ausprobieren.“ Ansonsten kann ich sagen, dass meine Handschuhe nicht im Koffer oder beim Zeugwart sind, sondern ich mich selbst darum kümmere, damit ich weiß, dass ich das Wichtigste bei mir habe. Meine Handschuhe hege und pflege ich.

Bei euch in der Mannschaft gibt es eine Skatrunde, einige andere spielen „Mensch ärgere dich nicht“. Wo bist du gerne dabei?
Bei „Mensch ärgere dich nicht“. Zu Beginn haben wir viel Mario Kart gespielt. Das wurde dann relativ schnell langweilig, weil immer dieselben gewonnen und verloren haben. Statt am Smartphone zu sitzen, unterhalten wir uns und haben zusammen Spaß, was sich auch auf dem Feld zeigt, wo wir uns stets als eingeschworene Einheit präsentieren.

NationalitätDeutschland
Geburtsdatum8. Juli 1990
Größe1,89 Meter
Gewicht84,4 Kilogramm
PositionTor
Im Verein seit7. August 2019
Bisherige VereineParis Saint-Germain, Eintracht Frankfurt, 1. FC Kaiserslautern, 1. FC Kaiserslautern II
ErfolgeFranzösischer Meister (2), Französischer Pokalsieger (3), Französischer Ligapokalsieger (3), Französischer Supercupsieger (5)

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