Mittelfeld
28
Dominik Kohr

Nationalität:
Deutschland
Geburtstag:
31.01.1994
Größe:
1.85m
Adlerträger seit:
02.07.2019

Statistik

  • Einsätze
    33
  • Startelf
    20
  • Einwechslungen
    13
  • Auswechslungen
    12
  • Gespielte Zeit
    1856'
  • Scorer
    3
  • Tore
    1
  • Vorlagen
    2
  • Zweikämpfe
    299
  • gewonnen
    130
  • verloren
    169
  • Karten
    9
  • Gelb
    7
  • Gelb-Rot
    1
  • Rot
    1
  • Tore
    1
  • links
    0
  • rechts
    1
  • Kopf
    0
  • Torvorlagen
    2
  • Erfolgreiche Pässe
    1017
  • kurz
    797
  • lang
    38
  • Ballkontakte
    1403

Zwischen Bayer-Kreuz und Fuggerstadt

Kohr ist genau der Spielertyp, den sich jeder in der eigenen, aber auf keinen Fall in der gegnerischen Mannschaft wünscht

Dominik Kohr war in Leverkusen, in Augsburg und wieder in Leverkusen. In Frankfurt hofft die Arbeitsbiene, die Eigenschaften beider vorheriger Klubs verbinden zu können.

Der Mittelfeldmotor, der so gerne vor der Abwehr aufräumt, hat kein einfaches letztes halbes Jahr unterm Bayer-Kreuz hinter sich. Nach dem Trainerwechsel kurz vor der Winterpause von Heiko Herrlich zu Peter Bosz musste der 25-Jährige häufiger auf der Bank Platz nehmen, was in erster Linie dem veränderten System und der neuen Spielweise in Leverkusen geschuldet war. In Folge dessen verließ er die Werkself und schloss sich mit einem Fünfjahresvertrag Eintracht Frankfurt an.

Spitzname dank harter Gangart

Er ist einer der vorangeht, bei dem es auch mal ein bisschen mehr weh tun kann. Kohr ist genau der Spielertyp, den sich jeder in der eigenen, aber auf keinen Fall in der gegnerischen Mannschaft wünscht. Der deutsche U21-Europameister kann einstecken, aber eben auch genauso gut austeilen, ohne dass seine Spielweise unfair wäre. Geboren war der Spitzname „Hard-Kohr“. Abseits des Platzes beschreibt sich der 25-Jährige hingegen eher als zurückhaltenden Zeitegenossen, der nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen muss.

Schwung für die Herzkammer

Der Sohn des ehemaligen Bundesligaspielers Harald Kohr sieht in der Eintracht eine Mischung aus seinen zwei ehemaligen Vereinen. So zeichne den FC Augsburg ein starker Charakter und kämpferische Elemente aus, Bayer Leverkusen hingegen eher das Spiel mit dem Ball. Für Kohr sind beides Komponenten, die auch auf die Eintracht zutreffen. Aggressivität, Zweikampfstärke und eiserner Wille, gepaart mit schnellen Außenbahnspieler und Vollstreckerqualitäten in der Offensive. Neben Neuzugang Djibril Sow soll auch Dominik Kohr als Bindeglied zwischen Defensive und Offensive agieren und das Umschaltspiel weiter beschleunigen. Die Verpflichtungen von Kohr und auch Sow zeigen, welchen Stellenwert das Mittelfeldzentrum, gemeinhin als Herzkammer eines Sportteams bekannt, für das Trainerteam besitzt.

Viel Arbeit, großer Traum

Eine Finalteilnahme im DFB-Pokal blieb dem Rechtsfuß bislang sowohl in Augsburg als auch in Leverkusen verwehrt, während die Eintracht unlängst bekanntlich gleich zwei Mal nach Berlin flog. Da fängt auch ein Arbeitstier wie Kohr das Träumen an.