Mittelfeld
6
Jonathan de Guzman

Nationalität:
Niederlande
Geburtstag:
13.09.1987
Größe:
1.73m
Adlerträger seit:
09.07.2017

Statistik

  • Einsätze
    9
  • Startelf
    1
  • Einwechslungen
    8
  • Auswechslungen
    0
  • Gespielte Zeit
    180'
  • Scorer
    2
  • Tore
    1
  • Vorlagen
    1
  • Zweikämpfe
    30
  • gewonnen
    10
  • verloren
    20
  • Karten
    1
  • Gelb
    1
  • Gelb-Rot
    0
  • Rot
    0
  • Tore
    1
  • links
    0
  • rechts
    1
  • Kopf
    0
  • Torvorlagen
    1
  • Erfolgreiche Pässe
    192
  • kurz
    162
  • lang
    4
  • Ballkontakte
    254

Von Box zu Box

„Ich habe in Holland mit Feyenoord und in England mit Swansea den Pokal gewonnen, in Italien mit Neapel den Supercup, aber was hier abging, war unglaublich, einfach Wahnsinn“

Jonathan de Guzman besitzt die Persönlichkeit und die Klasse, Aufgaben über das reine Spiel hinaus zu übernehmen. „Ich muss den jungen Spielern noch mehr helfen. Und gerade mit den Neuen muss ich viel reden“, sagt er. Auf dem Spielfeld soll er noch mehr Initiative ergreifen. Da kommt ihm das System von Trainer Adi Hütter entgegen. „Ich spiele offensiver, habe mehr den Ball, habe Kontakt nach hinten und vorne“, erklärt der ehemalige niederländische Nationalspieler, „ich muss mehr sprechen mit der Abwehr und dem Angriff.“

Die offensive Spielphilosophie des Trainers findet er ausgesprochen gut. „Druck aufbauen, Ball gewinnen, schnell und direkt nach vorne spielen, das versuchen wir“, beschreibt er, „es ist ein bisschen wie holländischer Fußball.“ Klar macht das einem Niederländer Spaß.

Da war der Einstand ein wenig holprig geraten. „Zu Beginn war halt alles anders, anderes Training, anderer Trainer, andere Mannschaft, andere Liga“, erinnert er sich. Und dann hat ihn auch noch eine schwere Schulterverletzung erwischt. Bei einem Freundschaftsspiel zog er sich eine Schultereckgelenksprengung zu, musste operiert werden. Doch Johnny de Guzman ist stärker zurückgekommen als er vorher war. Auf einmal hat er Impulse gesetzt, konnte nun allen Vorschusslorbeeren gerecht werden. In der Endphase der Spielzeit 2017/18 war er ebenso wenig wegzudenken wie über weite Teile der Vorsaison. „Es ist eine Sache der Mentalität, wenn man nach drei Monaten Pause so zurückkommt“, sagt er.

Der in Toronto geborene zentrale Mittelfeldspieler besitzt neben der niederländischen auch die kanadische Staatsbürgerschaft. Die Eintracht ist für ihn seine erste Station in Deutschland. Nach den Niederlanden gelangte er über Spanien nach England und schließlich nach Italien, wo es ihn nach Stationen beim SSC Neapel, dem Carpi FC und Chievo Verona nach Frankfurt verschlug. Nach seinen vielen Vereinswechseln hat er sich längst in Frankfurt eingelebt und in die Eintracht verliebt. Der Pokalsieg und die Feierlichkeiten am Tag danach haben ihr Übriges getan. „Ich habe in Holland mit Feyenoord und in England mit Swansea den Pokal gewonnen, in Italien mit Neapel den Supercup, aber was hier abging, war unglaublich, einfach Wahnsinn“, schwärmt er, „ich bin sehr glücklich, ein Teil der Mannschaft gewesen zu sein, die den Pokal nach dreißig Jahren zurückgebracht hat.“