Mittelfeld
16
Lucas Torró

Nationalität:
Spanien
Geburtstag:
19.07.1994
Größe:
1.9m
Adlerträger seit:
04.07.2018

Statistik

  • Einsätze
    11
  • Startelf
    8
  • Einwechslungen
    3
  • Auswechslungen
    2
  • Gespielte Zeit
    689'
  • Scorer
    1
  • Tore
    1
  • Vorlagen
    0
  • Zweikämpfe
    114
  • gewonnen
    74
  • verloren
    40
  • Karten
    4
  • Gelb
    3
  • Gelb-Rot
    1
  • Rot
    0
  • Tore
    1
  • links
    1
  • rechts
    0
  • Kopf
    0
  • Torvorlagen
    0
  • Erfolgreiche Pässe
    443
  • kurz
    356
  • lang
    10
  • Ballkontakte
    564

Königliches Blut

Wolkenkratzer, respektvolle Menschen und tolles Essen“ fallen Torró spontan ein, wenn er an Frankfurt denkt.

Eigentlich bräuchte Lucas Torró überhaupt keine Vereinsmannschaft. Der Spanier könnte locker im Familienkreis kicken, schließlich wuchs er mit sieben Brüdern auf und hat zudem neun Nichten und Neffen. Doch dann könnte er sich nicht auf die „große Herausforderung Bundesliga“ freuen, die den Mittelfeldspieler an den Main gebracht hat. Torró hat die königliche Ausbildung bei Real Madrid durchlaufen und dort bei Castilla in der zweiten Mannschaft unter anderem mit dem ehemaligen Adlerträger Omar Mascarell zusammengespielt.

Dass in Deutschland körperlich intensiver, schneller und steiler gespielt wird, stört den Spanier nicht: „Das ist kein Problem für mich.“ Sein persönliches Ziel für die erste Saison in Deutschland („Ich will der Mannschaft helfen und so viele Spiele wie möglich absolvieren“) konnte er leider nicht wie geplant Realität werden lassen. Während es für sein neues Team über weite Strecken wie am Schnürchen lief, musste Torró erst einen persönlichen Schicksalsschlag verdauen, nur um sich wenig später eine langwierige Adduktorenverletzung zuzuziehen. Am Ende standen wettbewerbsübergreifend 13 Einsätze zu Buche, darunter auch drei Partien in der UEFA Europa League. Immerhin: Dort erzielt er in Marseille per Kopf den wichtigen Ausgleich zum 1:1 und gleichzeitig das erste Frankfurter Tor in einer atemberaubenden Europapokalsaison. „Dieser Wettbewerb ist unsere größte Herausforderung“, hatte der Mittelfeldspieler zu Saisonbeginn noch verlauten lassen. Nichts ahnend, dass er nach seinem Comeback im Saisonendspurt im April auch noch einmal internationales Parkett betreten würde, nämlich beim 2:0-Heimsieg über SL Benfica.

Der Spanier, der in Alicante aufgewachsen ist, hat vor seinem Engagement bei der SGE als Real-Leihgabe für den spanischen Zweitligisten CA Osasuna in Pamplona gespielt. Sein Vertrag mit der Eintracht läuft bis Juni 2023. Zeit genug also, sich am Main richtig einzurichten, wo er trotz einer schwierigen ersten Spielzeit längst angekommen ist. „Wolkenkratzer, respektvolle Menschen und tolles Essen“ fallen Torró spontan ein, wenn er an Frankfurt denkt. In der neuen Saison will er jetzt auch im Team von Adi Hütter endgültig Fuß fassen. Abseits des Platzes ist ihm das längst gelungen.